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Invasionen A-Z

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16.08.2020
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Anmerkungen zum Text
Wenn Terroristen eine Atombombe stehlen, Roboter die Herrschaft übernehmen, ein Zombievirus sich ausbreitet, Aliens angreifen und ein Asteroid auf die Erde zurast, gibt es einen Menschen, auf den man sich auf gar keinen Fall verlassen sollte: Der tollpatschige Hausmeister Jackson. Aber auch wenn er in gewisser Weise an dem ganzen Schlamassel Schuld ist, scheint nach einer Vision gerade er die Möglichkeit zu haben, die Welt doch noch zuretten.

In einem ständigen Kampf ums Überleben muss er die alleinerziehende Mutter Abby für sich gewinnen, sich gegen den schmierigen Aufreißer Leo durchsetzen, drei schwarze Hacker von sich überzeugen, Abby Sohn retten und zu einem Menschen werden, der alle Herausforderungen welche die vielen endzeitlichen Szenarien mit sich bringen, bewältigen kann.

In Invasionen A-Z werden auf humorvolle Art die schwierigsten Situationen des Alltags und die größten Bedrohungen der Menschheit zu einem Mega-Event vereint.

Invasionen A-Z

Ein gigantischer Asteroid aus Gestein und Eisen, von der Größe der gesamten Schweiz, raste auf die Erde zu und sollte sie in wenigen Tagen erreichen. Da die klugen Wissenschaftler der NASA aber alle eine Gehaltserhöhung wollten, konnten sie keinen effektiven Plan ausarbeiten um das Unglück abzuwenden, da sie mit streiken beschäftigt waren und standhaft bleiben wollten. Also beschlossen die etwas zurückgebliebenen Vorgesetzten einen Plan aus einem neunziger Jahre Actionfilm umzusetzen, und Astronauten auf den Asteroiden zu schicken, damit diese ein Loch bohren würden, in welchem sie eine Atombombe platzieren konnten. Die Hoffnung der NASA war es, dass eine Sprengung wie in dem Film, den sie sich betrunken auf einer gemeinsamen Geschäftsreise angesehen hatten, den Asteroiden zerstören würde und die Welt gerettet wäre.

Doch bevor die NASA eine Rakete mit den Astronauten starten konnte, versuchten russische Terroristen die Atombombe zu stehlen. Der erste der sie dabei bemerkte, war der ehemalige Polizist Jackson, welcher sich in einem Büro der NASA aufhielt, da er dort Hausmeister war.

Jackson war vor wenigen Monaten von der New Yorker Polizei suspendiert worden, da er Schuld daran hatte, dass einem Kollegen ein Pferd ins Gesicht getreten hatte. Der naive Jackson hatte zuvor das Pferd befreit und ihm als Fluchthilfe eine Adrenalin-Spritze verabreicht, da er dachte es würde für Tierversuche gequält werden. Tat-sächlich war das Pferd aber nur Teil der Ausrüstung, mit welcher die Polizisten stolz bei Demonstrationen herumritten. Der Verlust seines Jobs hatte ihm sein letztes bisschen Selbstbewusstsein gekostet.

Jackson fühlte sich meist für die Unglücke in seiner Umgebung Schuld, und oftmals war er es auch. Er war Schuld an dem Hufenabdruck im Gesicht seines ehemaligen Kollegen, er war Schuld an den nassen Böden im NASA Gebäude auf dem ständig die Sekretärinnen ausrutschten und den letzten Worten seiner Mutter zufolge, würde er auch daran Schuld sein, dass die Blutlinie seiner Familie aussterbe, da er nicht fähig war eine Frau zu finden.

Aber heute wollte Jackson nicht daran schuld sein, dass eine Atombombe, die zur Rettung der Welt benötigt wurde, verschwinden würde. Jackson bemerkte die russischen Terroristen gleich am Anfang ihrer bösartigen Tat und wollte einschreiten. Doch da er sich alleine kaum gegen die gesamten Terroristen durchsetzten könnte, zog er es vor, die US-Army oder die Polizei zu Informieren. Aber die Terroristen hatten zuvor die Telefonleitungen gekappt. Noch aus seiner Zeit im Dienst der Polizei, wusste Jackson ein wenig über Morsecodes Bescheid und in dem Büro in dem er sich gerade befand, stand eine Maschine, welche solche Zeichen senden konnte. Doch er wusste nicht wie die Maschine genau zu bedienen war. Er wusste auch nicht, dass er einfach nur durch das Mikrofon sprechen musste und die Maschine von selbst die entsprechenden Morsezeichen erzeugen konnte. Vor lauter Panik fluchte er wie wild herum, was die Maschine schließlich aufzeichnete und als Morsecodes weitersendete. Doch da der Empfänger nicht eingestellt war, gingen die Zeichen ins Nirgendwo bzw. ins Weltall.

In weiter Ferne empfingen Aliens die Zeichen und nahmen diese als beabsichtigte Beleidigung wahr. Voller Zorn befahl die Alien-Königin UFOs mit Waffen zu beladen, und Truppen zur Erde zu schicken, um den Planeten zu vernichten.



In den Tagen danach lieferten die Terroristen, welchen der Diebstahl gelungen war, die Atombombe an ihren Anführer, den russischen Extremisten Dimitri. Dimitri, der den Asteroid nicht für real, sondern nur für einen politischen Schachzug der Amerikaner hielt, wollte das Chaos, das zurzeit aufgrund der Angst vor dem Asteroiden auf der Welt herrschte, selbst ausnutzen und die ihm feindlich gesinnten Länder in die Knie zwingen. Da Dimitri ein Arschloch war, waren das beinahe alle Länder, aber allen voran natürlich die USA. Dimitri drohte der USA mit einer Zündung seiner neugewonnenen Atombombe auf amerikanischem Land, sollte er nicht innerhalb von 24 Stunden eine weitere Atombombe von der USA geliefert bekommen. Noch waren es 36 Stunden bis zum voraussichtlichen Einschlag des Asteroiden, der leider kein politischer Schachzug der USA war, sondern eine reale Bedrohung von katastrophalem Ausmaß.

Die Welt stand vor der Vernichtung. Die Atombombe, die der einzige Plan zur Rettung der Welt gewesen war, war weg und Jackson war deswegen etwas deprimiert. Er hatte zwar schon noch die Polizei informieren können, aber viel zu spät. Und so war es, in seiner dunkelsten Stunde, dass etwas passierte, dass von Anbeginn der Zeit bis in alle Unendlichkeit genau einmal passieren sollte. Die göttliche Essenz des Lebens griff in die Geschehnisse ein. Niemals zuvor oder danach würde das wieder passieren und Jackson wurde durchflutet von der göttlichen Essenz des Lebens. Von der Kraft die alles, Raum und Zeit zusammenhielt. Die göttliche Essenz hatte den Menschen immer den freien Willen gelassen ohne einzugreifen, auch wenn der freie Wille anscheinend hin und wieder eine Alien Rasse zum Genozide provozieren konnte. Und so ließ die göttliche Essenz Jackson fühlen, dass der Schlüssel zur Rettung der Welt darin lag die eine Frau zu kriegen.

Jackson erwachte aus seinem Fiebertraum. Er spürte, dass das was gerade geschehen war einzigartig war, aber er war auch überwältigt. Die eine Frau? Wie in „Die Eine“? Zur Rettung der Welt? Und ausgerechnet er? Das konnte er sich nicht vorstellen. Aber er spürte auch, dass es der göttlichen Essenz egal war, ob er ihren Rat umsetzen würde oder er die Vernichtung der Welt einfach zulassen würde. Doch bevor viel Zeit vergehen konnte, brachte ihn ein Licht am Himmel wieder zurück in die grausame Realität der Gegenwart.



Durch ein Wurmloch kam das Mutterschiff der Aliens zur Erde, und sendete weiterer UFOs aus. Diese reihten sich systematisch an und wollten die Menschheit noch vor Eintreffen des Asteroiden auslöschen. Vereinzelt landeten UFOs in Großstädten um Aliens in die tödliche Schlacht gegen die Menschen zu schicken. Andere UFOs griffen von der Luft aus an, und zerstörten mit ihren Laserkanonen Gebäude für Gebäude. In New York, der Heimatstadt von Jackson, landeten gleich drei UFOs.

Gleich nachdem die ersten Aliens in New York gelandet waren und dort begonnen hatten die Menschen anzugreifen, lief Leo aus seiner Arbeitsstätte hinaus auf die Straßen. Leo war ein schmieriger Typ, der in seiner Freizeit versuchte Frauen zu manipulieren, damit diese mit ihm schliefen. In diesem Moment landete das dritte UFO, direkt auf dem Dach des Zentrums, in dem er arbeitete und schlug bei der Landung ein großes Loch in dieses hinein. Kurz hielt Leo inne. Auf irgendeine Art war ein Teil seiner Identität durch die Zerstörung seiner Arbeitsstätte gestorben. Er war sich nicht ganz sicher ob ihn das freuen sollte oder nicht. Doch dann entschloss er sich klugerweise um sein Leben zu laufen.
Jackson reagierte auf den Beginn der Invasion damit, dass er versuchte aus der Stadt zu flüchten. Doch die Aliens hatten auf den Straßen das Feuer auf die Menschen eröffnet und so stellte sich dies als unmöglich heraus. Neben den Aliens wurden die Menschen auf den Straßen auch von einer weiteren Spezies angegriffen. Vermutlich waren diese weitere Krieger der Aliens, so dachte Jackson. Diese humanoiden Kreaturen waren blass und sahen etwas verrottet aus. Teilweise konnte man ihre Knochen sehen. Sie bewegten sich relativ langsam, aber schienen nur eines tun zu wollen: Menschen zu fressen. Jackson sah im dem Chaos zahlreiche Leute, die von diesen Kreaturen gebissen wurden und manche, konnten sich nicht mehr vor ihnen retten und wurden an Ort und Stelle verspeist.

Nachdem Jackson von Aliens und den hungrigen Kreaturen durch die Stadt gehetzt wurde, half ihm eine Gruppe von Leuten in einen kleinen Atombunker in einem Garten zu flüchten. Die Gruppe bestand aus den drei schwarzen Hackern Tyree, Jalen und Malik, die früher angeblich für die amerikanische Regierung gearbeitet hatten, Leo, der sich selbst gerne als Aufreißer bezeichnete und die alleinerziehende Mutter Abby. Als Jackson Abbys heulendes Gesicht sah, spürte er für einen kleinen Moment eine starke Erinnerung an die göttlichen Essenz und so wusste er: Sie war es. Sie war die eine Frau. Und sie zu kriegen, war wie auch immer, der Schlüssel zur Rettung der Menschheit. Aber eigentlich war sie keine sonderlich hübsche Frau. Sie war etwas mollig und hatte einen schiefen Zahn. Da er weder viel Geld noch viele Autos hatte, war nicht die letzte Chance kein Versager mehr zu sein, eine hübsche Freundin zu haben? Und würden ihn nicht alle auslachen, wenn er mit so einem Mädchen zusammen sein würde? Verwirrt setzte sich Jackson im Bunker auf den Boden, lehnte sich an einer Wand an und schlief ein.

Die schwarzen Hacker hatten eine besonders schwere Flucht hinter sich. Malik war sogar von einem, wie er sie nannte, „Hungrigen“ gebissen worden. Seine Kollegen Tyree und Jalen versuchten ihn im Bunker zu verarzten. Beide waren sich sicher, dass die Aliens diese abscheulichen Kreaturen mitgenommen hatten. Doch Malik gab zu bedenken, dass diese Hungrigen fast so aussahen, als wären sie mal Menschen gewesen. Außerdem hätte er eine dieser Kreaturen dabei gesehen, wie sie versuchte ein Alien zu attackieren. Tyree und Jalen wollten Malik etwas aufzumuntern und meinten mit einem Lachen, er sollte sich in Zukunft lieber impfen lassen.

Die Hungrigen die New York angriffen waren aber tatsächlich auch für die Aliens ein Problem. Die Hungrigen störten sie dabei, Menschen mit ihren Laserwaffen zu erschießen und auch sie wussten nicht, wo diese unheimlichen Wesen plötzlich hergekommen waren. Um eine effektive Waffe gegen die Hungrigen herzustellen versuchten sie eines dieser Wesen zu fangen und durch ein Wurmloch an ihren Heimatplaneten zu schicken. Die Alien-Chemiker gaben alles, und so war die Wunderwaffe gegen die Hungrigen schnell fertig und wurde in Kisten durch das Wurmloch zum Mutterschiff geschickt. Doch die Chemiker arbeiteten weiter um mit ihrem neuen Wissen über die Hungrigen eine noch effektivere Waffe zu machen, welche die Menschen ein für alle Mal vernichten sollte.



Im Bunker gab es nur wenig Licht, und Nahrung für höchstens drei Tage. Der gebissene Malik lag am Boden und war bereits etwas bleicher geworden. Doch Tyree und Jalen wollten Jackson und Abby erstmal ihr geheimes Regierungswissen mitteilen. Leo interessierte sich nicht wirklich dafür, da er gerade von den Playboy-Heften im Bunker so begeistert war. Außerdem schienen Tyree und Jalen ihn sowieso nicht ernst zu nehmen.

Tyree und Jalen erzählten, dass die Regierung bereits vor Jahren für solche Situationen Killer-Roboter gebaut hatte und diese nun vermutlich gegen die Aliens und die anderen hungrigen Kreaturen kämpfen lassen würde. Trotz diesem kleinen Hoffnungsschimmer weinte Abby die meiste Zeit nur. Plötzlich sah Jackson wie Leo von seinem Heftchen zu Abby aufblickte. Da Leo schon bekannt gemacht hatte, was für ein toller Aufreißer er war, lies dies Jackson zusammenzucken. Wollte dieser schmierige Aufreißer etwa ihm das Mädchen wegnehmen? Na warte. Also ging Jackson zu Abby und brachte das Beste, was sein Repertoire zu bieten hatte. Er räusperte sich und sagte: „Hey, wie geht’s?“ Abby schaute ihn an und erwiderte erst nichts. Irgendetwas an Abby gefiel ihm sogar, das musste er sich eingestehen. „Na, kommst du öfters hier her?“ Jetzt öffnete Abby ihren Mund, brachte ihren kleinen schiefen Zahn ans Tageslicht und schluchzte: „Mein Sohn, die Aliens haben ihn entführt.“. Tyree und Jalen schalteten sich sofort dazwischen und versuchte sie zu überzeugen, dass die ganze Welt den Bach runter ginge, und es unmöglich wäre ihren Sohn zu suchen.

Jetzt sah Jackson seine Chance die alleinerziehende Mutter zu beindrucken und so sagte er: „Wenn wir nicht bereit sind für einen Menschen zu kämpfen, wird die gesamte Menschheit keine Chance haben.“ Die Hacker starrten Jackson verdutzt an und meinten, dies mache keinen Sinn. Aber Jackson lies sich nicht beirren und versprach Abby auf der Suche nach ihrem Sohn zu helfen. Irgendwann kam dann auch Leo dazu und bat ebenfalls seine Mithilfe an. Aber er wollte eigentlich in dieser Situation nur noch einmal Sex haben und Abby war ihm von allem im Bunker noch am liebsten.

Weit fern von diesem Bunker traf die Regierung letzten Vorbereitungen zum Einsatz der Killer-Roboter, von denen die schwarzen Hacker geredet hatten. Diese wurden darauf programmiert Aliens und Hungrige zu töten. Frachthubschrauber sollten hunderte von Killer-Roboter in den Großstädten der Welt absetzen.

Der Luftkampf gegen die Aliens war bereits am toben und so wurden einige Frachthubschrauber auf dem Weg zu ihren Zielen zerstört. Doch die Regierung war zufrieden mit der Menge der erfolgreich abgesetzten Killer-Robotern und so konnten sich die Menschen endlich durch ihre effektiven Waffen gegen die Aliens und in New York auch gegen die Hungrigen, zur Wehr setzen. Doch der Triumpf hielt nicht lange an. Die Aliens konnten die menschliche Technologie der Killer-Roboter schnell durchschauen, und so konnten sie schnell die Killer-Roboter, die alle über einen Satelliten miteinander verbunden waren, so umprogrammieren, dass sie nun gegen die Menschen kämpften.



Abby, Leo und Jackson planten immer noch im Bunker, wie sie Abbys Sohn retten sollten. Plötzlich trat ein Killer-Roboter gegen die Tür. Jackson und Leo versuchten der Türe Wiederstand zu leisten, doch scheiterten. Der Killer-Roboter trat solange bis die Tür nachgab. Tyree und Jalen gelang es mit ihren Laptops einen Ton zu erzeugen, welcher den Roboter für 30 Sekunden außer Gefecht setzten konnte. Schnell entnahmen sie dem Roboter seinen Steuerungschip, womit dieser funktionslos wurde. Abby schlug vor den Roboter so umzuprogrammieren, dass er sich von den Laptops aus steuern ließe. Dafür mussten sie ihn nur vom Netzwerk trennen, was für die beiden Hacker keine große Herausforderung war, da diese beim Bau der Roboter dabei gewesen waren. Malik aber lag nur noch am Boden herum und konnte nicht mehr behilflich sein. Währenddessen gingen Abby, Leo und Jackson erneut ihren Plan durch. Sie gingen davon aus, dass Abbys Sohn wohl ins nächste UFO gebracht wurde, und dieses mussten sie jetzt finden.

Im kalten Russland fühlte sich der Terrorist Dimitri von der amerikanischen Regierung vernachlässigt und drohte nun New York zu bombardieren. Präsident Osama versuchte Dimitri klar zu machen, dass es zurzeit wichtigere Probleme gäbe, und sie verhandeln würden, falls diese geklärt werden sollten. Dimitri rief nun seine russischen Landsleute auf, die Vereinigten Staaten anzugreifen, jedoch die Atombombe noch als Joker aufzubehalten. So bombardierten die russischen Bomber Washington, Los Angeles und New York. In diesen Städten hatten die Aliens den Luftraum bereits unter Kontrolle gehabt, aber als sie bemerkten, dass die Aktionen der russischen Bombern ihnen eher eine Hilfe waren, ließen sie diese einfach machen.

Als der Killer-Roboter im Bunker fertig umprogrammiert war, schickte die Gruppe ihn voraus ins Freie. Auf den Laptops wurde das Bild, welches der Roboter sah, gezeigt. Alles war verwüstet und vereinzelt trieben Hungrige und Aliens sich herum. Nach einiger Zeit fanden sie ein gelandetes UFO der Aliens. Dann traf eine Bombe der Russen den Roboter, und die Verbindung brach ab.

Jetzt kannte die Gruppe das Ziel. Es lag nicht weit entfernt, und so beschlossen Abby, Leo und Jackson zum UFO aufzubrechen. Die drei schwarzen Hacker blieben im Bunker und nahmen sich vor, währenddessen den Standort des Satelliten herauszufinden, über den die Roboter gesteuert wurden. Außerdem wollten sie den immer schwächer werdenden Malik betreuen.



Es folgte eine bahnbrechende Verfolgungsjagt der drei Helden, gejagt von Aliens, Hungrigen, Killer-Robotern und russischen Bombern. Die drei fanden einen kaputten Roboter und Jackson nahm seine Waffe. Schließlich erreichten sie das UFO, welches einen Radius von etwa 50 Metern hatte. In dem UFO lauerten weitere Hungrige, welche Jackson durch mehrere gezielte Kopfschüsse ausschalten konnte. Das Training als Polizist hatte sich ausgezahlt. Abby war sichtlich beeindruckt. Doch irgendwann war die Munition leer. Ein letzter Hungriger bedrohte die drei. Plötzlich erschien ein Alien. Zur Verwunderung der drei Helden, fing das Alien an gegen den Hungrigen zu kämpfen. Die drei versteckten sich derweil hinter einer Kiste. Nachdem der Hungrige den Kampf verloren hatte, lief das Alien zu einer Kiste und holte einen blauen, dosenartigen Behälter heraus. Das Alien nahm den Behält und lehrte den Inhalt, welcher ebenfalls blau war auf den Hungrigen, welcher darauf einfach verdunstete. Es handelte sich hierbei um die Waffe der Aliens, welche die Alienchemiker gemacht hatten um gegen die Hungrigen zu kämpfen. Jetzt entdeckte das Alien die drei Helden und feuerte mit seiner Laserwaffe auf sie. Es traf jedoch nur die Kiste vor ihnen. Sie wurden voll mit der blauen Substanz, jedoch fügte sie ihnen keinerlei Schaden zu. Die drei konnten durch schnelles Laufen dem Alien vorerst entkommen. Irgendwann kamen sie zu einem Fenster und stellten fest, dass das UFO bereits flog. Es steuerte auf das Mutterschiff zu. Doch die Suche nach Abbys Sohn ging weiter.

Der Präsident der Vereinigten Staaten plante das Gebiet um New York aufzugeben, um zumindest die Ausbreitung der Hungrigen in New York stoppen zu können. Doch einen nuklearen Angriff auf eigenes Gebiet konnte er nicht verantworten. Und Dimitris Drohungen wurden Konkreter. Er wollte New York mit seiner Atombombe vernichten, und dies kam Präsident Osama eigentlich gelegen. Also feuerte Präsident Osama eine Atombombe auf Moskau, um Dimitri zu einem Gegenschlag zu provozieren. So begann Dimitri wutentbrannt mit den Startvorbereitungen eines Flugzeuges mit der Atombombe an Bord. Das Ziel: New York City.

Das UFO mit unseren drei Helden hatte nun das Mutterschiff der Aliens erreicht. Jackson versuchte den Bordcomputer zu finden, um so vielleicht Abbys Sohn aufzuspüren. Und es funktionierte. Abbys Sohn befand sich laut dem Computer bereits auf dem Mutterschiff, im Labor. Also machten sie sich auf den Weg dorthin.

Als sie im Labor ankamen, fanden sie dort Anfangs einen verletzten Menschen, welcher behauptete einiges über die Aliens zu wissen. Sie begannen mit ihm zureden und fragten ob er wüsste warum der Angriff erfolgt war. Er klärte die drei über die Morsecodes auf, welche die Aliens empfangen hatten. Jackson brach innerlich zusammen. Er war also Schuld daran, dass die Aliens auf die Erde gekommen waren. Er versuchte dem Mann klar zu machen, dass alles nur ein großes Missverständnis sei, doch dieser meinte, es sei bereits zu spät die Invasion aufzuhalten. Als Jackson sich seine Schuld eingestand, wurden Abby und Leo wütend auf ihn. Leo meinte:

„Komm Puppe, lassen wir diesen Nichtsnutz alleine.“

Abby blickte Jackson nochmal weinend ins Gesicht, bevor sie mit Leo weiterging.

Der am Boden zerstörte Jackson blieb bei dem armen Mann, während Abby und Leo weiter nach ihrem Sohn suchten. Doch Jackson wollte noch nicht aufgeben. Er brauchte mehr von der merkwürdigen blauen Substanz, da diese offensichtlich die Hungrigen auslöschen konnte. Der Mann gab Jackson noch ein paar Einsatzcodes der Aliens, welche er herausgefunden hatte, bevor er starb. Schließlich kam das Alien aus dem UFO ins Labor und feuerte sofort auf Jackson. Dieser versuchte zurück zum Bordcomputer des Mutterschiffes zu kommen.

Zurück beim Bordcomputer versuchte Jackson ein UFO, beladen mit der blauen Substanz, anzufordern um die Biowaffe der Regierung im Kampf gegen die Hungrigen zur Verfügung stellen zu können. Nach geraumer Zeit schien das sogar zu funktionieren. Er sendete auch Codes an den Alien Planeten, um ein Ende der Invasion zu bewirken. Doch irgendwann bemerkten die Aliens auf dem fremden Planeten, dass die Codes menschlichen Ursprungs waren und teilten dies den Aliens im Mutterschiff mit. Doch das kümmerte die Aliens kaum, da sie wichtigeres zu tun hatten und zwar den finalen Angriff zu planen.



In New York ging das Chaos weiter. Die russischen Bomber waren zwar bereits abgezogen worden, aber der Flieger mit der Atombombe war nun auf dem Weg nach New York. Sein Ziel würde er in etwa einer Stunde erreichen. Der Pilot war Dimitri selbst, da er es sein wollte, dem es die Ehre wäre New York City zu zerstören. Und leider hatten sich die Hungrigen bereits auf weitere Teile des amerikanischen Kontinentes ausgebreitet.

Die schwarzen Hacker befanden sich noch im Atombunker, doch die Tür war kaputt und so würde eine nukleare Explosion in New York sie töten. Aber sie machten sich mehr Sorgen um Malek. Er war eingeschlafen und nicht mehr wach zu bekommen. Sie waren sich nicht einmal mehr sicher, ob sein Herz noch schlug. Tyree und Jalen konnten nicht glauben, dass eine Bisswunde solche Folgen haben konnte. Beide hatten ein sehr ungutes Gefühl bei der ganzen Sache. Als ob sie irgendwie ahnte was passieren würde, entschlossen sie sich seinen Körper auf der Liege, die zum verarzten im Bunker war, festzubinden. Doch als sie sich wieder zu Malek drehen wollten, erschraken sie sich. Er war verschwunden.

Mittlerweile hatten Leo und Abby den Sohn gefunden. Er hieß Mike und war um die acht Jahre alt. Er hatte keine starken Verletzungen, nur ein paar harmlose Schürfungen. Ohne auch nur Jackson in die Augen zu blicken ging Leo an ihm vorbei. Doch Abby blieb stehen. Anscheinend fühlte sie etwas Mitleid mit Jackson. Als sie anfing zu sprechen, konnte Jackson ihren kleinen süßen schiefen Zahn wieder sehen:

„Jackson, ich weiß wie es ist wenn man Mist baut. Von mir war es damals auch falsch gewesen bei meinem Abschlussball den Hausmeister ohne Kondom auf die Toilette zu verführen, aber heute bin ich froh Mike zu haben.“ Jackson schluckte.

„Du stehst also auf Hausmeister?“

Doch sie erwiderte nur: „Du bist ein guter Mensch Jackson, das ist das Wichtigste.“

Der jetzt deutlich besser gelaunte Jackson ging mit Abby und Leo vom Mutterschiff zurück ins UFO. Sie hatten keine Ahnung wie das UFO zu fliegen pflegte. Anscheinend flog es die meiste Zeit automatisch. Irgendwo stand eine Maschine in der der Zielort einzugeben war. Leo gab mal die Adresse des Atombunkers ein, um zu sehen was passierte, und das UFO setzte sich in Bewegung. Der Flug zur Erde sollte nicht lange dauern.

Während Dimitris Flugzeug mit der Atombombe weiterhin auf seinem Weg nach New York war, suchten Tyree und Jalen im gedimmten Licht des Atombunkers nach dem verschwundenen Malek. Beiden war die Situation sehr unheimlich. Da bewegte sich in einer Ecke des Atombunkers etwas. Die Umrisse ließen sie erstarren. Es war ein Hungriger. Sie fragten sich wie dieser nur in ihren Bunker gekommen war. Als die nach Menschenfleisch gierend Bestie, sich Tyree und Jalen näherte, konnten sie erkennen, dass der Hungrige tatsächlich mehr wie ein Mensch aussah, als wie ein Alien. Und in diesem Falle war es ein ganz bestimmter Mensch, nämlich Malek. Die beiden schwarzen Hacker hatten keine Waffen im Bunker und so war es deren improvisierter Plan den Hungrigen aus dem Bunker herauszulocken. Dafür liefen beide aus dem Bunker hinaus und hofften, dass der Hungrige ihnen nachlaufen würde.

Nachdem Jackson, Leo, Abby und Mike auf der Erde gelandet waren wollten sie so schnell wie möglich zum Atombunker zurück. Sie hörten bereits wie ein Alien dabei war um die Ecke zu kommen und mussten sich beeilen. Zu ihrem Erstaunen war die Bunkertüre geöffnet und Tyree und Jalen riefen ihnen von davor aus zu. Aber in ihrer Angst ums überleben wollten sie nur möglichst schnell in den Bunker. Direkt vor der Türe versuchten Tyree und Jalen die vier mit etwas Körpereinsatz davon abzuhalten in den Bunker einzutreten. In dem Gerangel tauchte plötzlich der Hungrige aus dem Bunker auf und biss dem kleinen Mike in den Arm. Jackson trat den Hungrigen aus den Bunker hinaus und alle liefen schnell in den Bunker und schlossen die Türe.



Das Chaos im Bunker war nun perfekt. Mike wurde schnell auf die Liege gelegt und von Jackson verarztet, während Tyree und Jalen immer noch fassungslos waren. Durch die Türe beobachteten sie, wie der Hungrige das Alien, welches gerade um die Ecke gekommen war, attackierte und dieses zu Boden ging. Nur wenige Sekunden später wurde der Hungrige aber von einem nahestehenden Killer-Roboter erschossen. Jackson sah zu Tyree auf.

„Der Hungrige, der sah aus wie Malek.“

„Nein, das war Malek.“

„Das kann doch nicht sein.“ Unerwarteterweise meldete sich jetzt Leo zu Wort.

„Doch, er hat Recht.“ Irgendetwas in Leos Tonfall suggerierte, dass er etwas wusste, was die anderen nicht wussten. Und so fing er langsam an von seinen Erlebnissen bei seiner mittlerweile zerstörten Arbeitsstelle zu erzählen.

Leo hatte in einem streng geheimen Bio-Labor gearbeitet. Er selbst hatte die schauderhaften Geschichten, die ihm über die Experimente in den abgeriegelten Bereichen erzählt wurden, bis jetzt nicht geglaubt. Angeblich waren dort in den Jahren zuvor Gen-Experimente an Menschen durchgeführt worden. Den Forschern war es dort gelungen ein Virus zu erstellen, das bereits tote Menschen teilweise wieder handlungsfähig machen konnte. Doch die Züchtung dieser primitiven Kreaturen, die kein Erinnerungsvermögen hatten und wie wandelnde Leichen in ihren Käfigen herumschlichen, hatte sich als Fehler herausgestellt, da sie mit aggressiver Weise nur darauf aus waren zu fressen.

Dass die kulinarischen Ansprüche dieser Kreaturen auf Menschenfleisch reduziert waren, erwies sich nicht als Vorteil, als ein törichter Praktikant sich an einem 1. April einen lustigen Scherz erlauben wollte und die Hungrigen aus ihren Käfigen befreite. Die blutrünstigen Kreaturen begannen sofort einige der angestellten Wissenschaftler und den Praktikanten zu verspeisen. Durch die Bisse wurden die Wissenschaftler selbst mit dem Virus infiziert, wodurch sie selbst zu Hungrigen wurden, sofern sie nicht ganz aufgefressen worden waren. Die noch übrigen, unversehrten Wissenschaftler hatten daraufhin beschlossen das Labor abzuriegeln damit die Hungrigen nie mit der Außenwelt in Kontakt kommen würden. Doch nun waren die Spuren dieser Tragödie ans Tageslicht gekommen, da das dritte UFO bei der Landung ein Loch in das Dach gemacht hatte, durch welches einige dieser blutrünstigen Kreaturen entkommen konnten und sofort begannen die Bewohner von New York City anzugreifen.

Still schweigend saßen alle da. „Als ich Malik sah, da hab ich eins und eins zusammengezählt,“ fuhr Leo fort. „Hätte ich das für möglich gehalten wäre ich nie zum Bunker zurückgekehrt.“

„Du meinst also diese Dinger sind...“, Jackson konnte seinen Satz gar nicht fertig sprechen. „Zombies. Ja. Die haben da unten Zombies gezüchtet.“

Niemand konnte wissen, dass Leo nicht ganz ehrlich gewesen war, bei den Schilderungen seiner Geschichte.



Mike lag mit Schmerzen auf der Liege. Abby saß weinend daneben. Das war es dann wohl. Die Rettungsaktion war umsonst gewesen. Jackson versuchte mal ganz vorsichtig zu fragen, wie lange es noch dauern würde, bis der kleine Mike zu einem Hungrigen werden würde. Insgesamt schätzten sie etwa eine Stunde.

Während der Rettungsaktion waren Tyree und Jalen durchaus auch produktiv gewesen und so erzählten sie, dass sie den Satelliten welcher die Killer-Roboter steuerte gefunden hatten. Von der Erde aus wäre es aber unmöglich ihn zu deaktivieren, da alle Einrichtungen welche dazu fähig waren von Killer-Robotern bewacht wurden. Also gab es nur einen Weg, und zwar den Satelliten direkt zu zerstören. Leo kam zu Wort: „Naja, aber selbst wenn, bei all den Zombies und Aliens und den Asteroiden und was weiß Gott noch, was bringt es da überhaupt noch irgendetwas zu tun. Wir sollten hierbleiben und die Zeit die wir noch haben damit verbringen uns zu vergnügen.“ Leo zwinkerte Abby zu, was diese im Moment etwas unangebracht fand. Jackson passte dieser Vorschlag aber gar nicht. Sollte der Schlüssel zur Rettung der Welt tatsächlich darin liegen das mollige Mädchen mit dem schiefen Zahn zu kriegen, dass er so süß fand, so konnte er nicht zulassen, dass ihr Sohn sterben würde. Und schon gar nicht konnte er sie dem Aufreißer Leo überlassen. Aber er hatte eine Idee.

„Wir haben bei unserer Rettungsmission gemerkt, dass die Aliens eine blaue Flüssigkeit als Waffe haben. Und diese Flüssigkeit zerstört die infizierten Körper der Hungrigen. Uns tat die Flüssigkeit aber nicht. Also vielleicht, zerstörte diese Flüssigkeit nur die bereits infizierten Zellen. Und dann könnte diese Flüssigkeit ja den Virus auch zerstören, bevor jemand zum Zombie wird, also theoretisch.“

„Das ist eine wage Theorie“, gab Tyree zu bedenken. Jackson versuchte ermutigend zu Abby zu blicken die ihn offensichtlich sehr zu schätzen begann.

„Wir können Mike nicht sterben lassen.“

„Hier nochmals rauszugehen ist Wahnsinn“, meinte Jalen. Jackson war nun aber voll in seiner Rolle des starken Mannes, der Abby beeindrucken wollte aufgegangen, und sie war auch beeindruckt.

„Wir wissen nicht, was die Regierung noch tun kann. Jetzt ist es unsere Pflicht das zu tun, was wir können. Lasst uns zum UFO gehen. Dort ist die blaue Flüssigkeit. Und dann, fliegen wir mit dem UFO zu dem Satelliten über den die Roboter vernetzt sind und zerstören zumindest den. Wir haben es bereits geschafft mit einem UFO zu fliegen und die UFOs haben die notwendigen Geschosse.“ Kurz schwiegen wieder alle im Bunker, bis Leo meinte: „Die Knalltüte hat recht. Und wenn sonst nichts, sind wir wenigstens nicht mehr auf diesem Planeten wenn alles zu Ende geht. Wir sollten im UFO bleiben, und die Zeit die wir noch haben damit verbringen uns zu vergnügen.“ Leo zwinkerte erneut Abby zu. Diese fing wieder an zu weinen. Aber auch sie hatte keinen besseren Plan.



Milde begeistert beschlossen alle Jacksons Plan in die Tat umzusetzen. Doch kaum waren sie aus dem Atombunker draußen, mussten sie feststellen, dass das UFO mit dem sie hier gelandet waren verschwunden war. Es war bereits weggeflogen, da alle UFOs automatisch zum Mutterschiff zurückgekehrt waren. Die Erde war also vorerst frei von UFOs. Alle waren sie im Mutterschiff um für den letzten Angriff voll zu tanken.

Die Gruppe bemerkte nicht, dass sie gleich neben dem toten Alien standen, das zuvor von dem hungrigen Malek gebissen wurde. Im Moment waren sie auch ratlos und schimpften über Jacksons Plan. Doch wie aus dem nichts, landeten plötzlich zwei UFOs direkt neben ihnen. Eines war etwa so groß wie die anderen UFOs aber das zweite war viel größer. Jackson erklärte, dass es sich bei dem großen Mega-UFO vermutlich um das UFO handelte, dass er angefordert hatte, und welches mit der blauen Substanz beladen war, die die Hungrigen tötete. Dabei hatte er zwar Recht, doch es waren zwei UFOs. Aber das war allen vorerst egal. Zwei UFOs hießen natürlich auch doppelt so viele Abschusschancen. Doch zuerst wollte einer der schwarzen Hacker noch wissen weshalb Jackson gleich so viel von blaue Substanz haben wollte. Jackson erklärte ihm, dass man sie der Regierung bringen sollte, damit diese damit die Hungrigen vernichten konnten. Doch der schwarze Hacker meinte, dass so eine Substanz nur als Gas alle Hungrigen vernichten könnte. Als Gas könnte man sie auf der ganzen Welt verteilen, und es würde durch alle Lücken vordringen und die Hungrigen vernichten. Doch sie wussten nicht, dass die Substanz einen sehr hohen Siedepunkt hatte und nur schwer gasförmig zu kriegen war.

Die Gruppe wollte sich aufteilen. Abby, Mike, Leo und Jackson nahmen das normale UFO. Tyree und Jalen bestanden darauf alleine das Mega-UFO fliegen zu dürfen. Zuvor gingen aber noch alle über eine seitliche Ladeklappe in das Mega-UFO und Jackson nahm sich ein paar Kisten mit der blauen Flüssigkeit, um Mike verarzten zu können.

Dimitris Flugzeug war mittlerweile nur noch wenige Minuten von New York entfernt, und der Asteroid würde in einer Stunde auf der Erde aufschlagen. Und selbst wenn irgendetwas das überleben würde, käme dann noch der Finale Alien Angriff, und dann wären da noch Roboter und die Hungrigen. Keine guten Aussichten für die Menschheit.

Die Gruppe ahnte schlimmes, als sie hörten wie Dimitries Flugzeug direkt auf sie zukam. Schnell stieg auch Jackson mit seiner Gefolgschaft in das UFO. Natürlich konnten sie dabei nicht bemerken, dass das Alien, das vorher noch regungslos bei ihnen am Boden gelegen war, nicht mehr dort lag, da sie ja gar nicht bemerkt hatte, dass es mal dort gelegen war.

Mit dem gewöhnlichen UFO war es ganz leicht zu fliegen und so konnten sie schnell abheben. Doch das Mega-UFO war nicht so leicht zu bedienen. Es war irgendwie anders, viel stabiler, und es hatte eine andere Steuerung. Außerdem wollte Tyree kaum ins Weltall fliegen, solange die Ladeklappe nicht geschlossen war. Er versuchte es einfach mal mit allen Knöpfen, und somit schaltete er unbeabsichtigt ein starkes Magnetfeld ein welches alle möglichen Gegenstände, darunter auch manche Roboter, an das UFO haften ließ.

Dimitri schrie in seinem Flugzeug gerade triumphal herum, als sein Flugzeug mit samt der Atombombe von dem Magnetfeld des Mega-UFO erfasst wurde. Er konnte seine Höhe nicht mehr halten und seine Geräte schalteten sich ab. Er wurde vom UFO angezogen und schlussendlich knallte der Flieger gegen das UFO und seine Wrackteile samt der Atombombe, die nicht explodiert war, hafteten an der Außenwand des UFOs. Für Dimitris verbrannte Überreste und dem Wrack von seinem Flugzeug begann nachdem Tyree endlich den richtigen Knopf zum Schließen der Ladeklappe gefunden hatte ein Ausflug ins Weltall. Aber das Mega-UFO war deutlich langsamer als Jacksons UFO.

Gleich nach dem Start bemerkten Tyree und Jalen, dass sie einen blinden Passagier an Bord hatten, einen Killer-Roboter, den es vom Magnetfeld angezogen, durch die beim Start noch offene Ladeklappe ins UFO gesaugt hatte. Kurz erstarrten die beiden Hacker, doch dann sahen sie sich an und wussten sofort was sie tun mussten. Das Geräusch auf ihren Laptops konnte zumindest aus kurzer Distanz einen Roboter kurzfristig abschalten. Würden sie es in dieser Zeit schaffen ihm den Steuerchip zu entnehmen, wäre der Roboter keine Gefahr mehr. Sie versuchten sich mit ihren Laptops leise an den gefährlich Roboter anzuschleichen. Gerade als sie sich das Zeichen gegeben hatten das Signal zu aktivieren, entdeckte der Roboter die beiden und ballerte auf sie ein. Das Signal konnten sie zwar noch aktivieren, aber beide gingen mit großen Löchern im Körper zu Boden.



Im anderen UFO war Jackson damit beschäftigt Mike per Injektion die blaue Substanz zu verabreichen. Dies war für den kleinen Mike natürlich eine höllische Qual, da die blaue Substanz die Zellen in seinem Körper angriff. Er verlor vor Schmerzen sein Bewusstsein. Sie stellten eine kleine Trennwand auf und ließen Mike schlafen. Währenddessen kämpfte in seinem Körper die blaue Substanz gegen die infizierten Zellen.

Plötzlich hörte Jackson aus der hinteren Ecke des UFOs ein unheimliches Geräusch. Aus dem Schatten trat das Alien hervor, das zuvor leblos am Boden gelegen war und sich während alle im Mega-UFO gewesen waren, an Bord geschlichen haben musste. Aber dieses Alien war anders. Es sah verrottet aus. Schnell erkannten sie, dass es sich um ein hungriges Alien handelte, dass gebissen worden war. Aufgrund der eher kleinen Öffnungen an den Köpfen der blauen Dosen, wäre es aber fast wirkungslos eine Dose mit der blauem Substanz nach ihm zu werfen.

Leo flüchtete mit Abby in eine Ecke, während Jackson am Rand nach einem scharfen Gegenstand suchte, um sich verteidigen zu können. Gegen ein Alien war es sowieso schon schwer sich zu verteidigen und sollte der Biss tödlich sein, nutze die blaue Substanz danach auch nichts mehr. Jackson konnte ein scharfes Teil von einem Bordcomputer abreißen. Das hungrige Alien näherte sich Jackson immer weiter. Dieser war verzweifelt. Sollte es wirklich so enden? Getötet von einem Zombie-Alien? Mit seiner improvisierten Stichwaffe konnte er dem hungrigen Alien kaum etwas antun. Jackson kam eine verrückte, aber eigentlich wollte er die nicht umsetzen.

In seiner Verzweiflung schrie er Abby zu, sie solle ihm die übrigen Dosen mit der blauen Substanz herüberwerfen. Jackson nahm seine Stichwaffe um sich ein etwas größeres Loch in die Dosen zu schlitzen und überschüttete sich selbst von oben bis unten mit allem was er von der blauen Substanz noch hatte. Jetzt musste er all seinen Mut zusammennehmen. Mit halbzugekniffenen Augen lief er schreiend auf das hungrige Alien zu. Das Alien lief ihm entgegen. Es öffnete seinen Mund, dazu bereit Jackson zu zerfleischen. Jackson streckte seine Arme zur Seite und wollte das hungrige Alien umarmen, was aber weniger lieb gemeint war, als es aussah. Und als das hungrige Alien mit den Zähnen Jackson Haut berührte, fing es tatsächlich an zu verdunsten. Angefangen bei den Zähnen, bis hin zu seinem Gesicht. Das hungrige Alien schrie auf und wütete vor Schmerzen herum, doch Jackson versuchte es mit seiner Körperoberfläche weiter zu berühren, bis das hungrige Alien vollständig verdunstet war. Jackson war überrascht und auch sehr froh, dass das funktioniert hatte.



Ihr UFO hatte den Satelliten längst erreicht. Mike lag immer noch bewusstlos hinter der Trennwand und Abby war nur besorgt um Mike. Jackson war sich nicht ganz sicher wie die automatische Zielvorrichtung des UFOs genau funktionierte. Aber zumindest ihre Aussicht war unbezahlbar. In der Nähe flog der riesen Asteroid und das Mutterschiff der Aliens. Niemand würde je so einen Anblick zu Gesicht bekommen. Natürlich war das Mutterschiff auf einem Kurs, bei dem es weder mit dem Asteroiden noch mit dem Satelliten kollidieren würde.

Schließlich beschloss Jackson den Satelliten manuell abzuschießen. Bevor er zu seinem ersten Schuss anlegte, schaute er zu den letzten Überresten des hungrigen Aliens und meinte zu Leo: „Zombie-Aliens. Na euren Leuten gibt’s für viel zu danken.“

Das Schießen war schwer und so verfehlte Jackson den Satelliten jedes mal. Leo schlich sich dabei um Jackson herum. Er schien von Jacksons Kommentar etwas gekränkt zu sein. Vor dem letzten Schuss hielt Jackson nochmal inne, um sich konzentrieren zu können. Doch Leo fing trotzdem einfach an zu reden.

„Jackson, du hast Angst vor den Hungrigen. Aber mich würde es überhaupt nicht stören selbst einer zu werden.“ Abby schaltete sich dazwischen.

„Du hast ja einen Knall.“ Leo beindruckte das nicht im geringsten und so fuhr er fort:

„Nein ehrlich. Seit wir vor wenigen Wochen den Asteroiden entdeckt haben, stand ja sowieso die Frage im Raum, wie wir Menschen das überleben sollten. Ich meine selbst wenn jemand die Explosion überleben würde, bei den klimatischen folgen, könnte kein Mensch weiterleben. Zumindest nicht wenn wir so sind, wie wir jetzt sind.“

Jackson fühlte sich etwas irritiert von Leo. Er war ihm auch vorher etwas verrückt vorgekommen, aber nicht so verrückt. Und Leo schien sich nicht besänftigen zu wollen.

„Ich hab es wenigstens eingesehen. In unseren Käfigen befand sich der nächste notwendige Schritt der Evolution. Die Hungrigen sind ein Weg, wie die Menschheit weiter existieren kann, längst nachdem sie ausgestorben ist. Wenn alles Leben auf der Erde erloschen ist, werden nur noch die Hungrigen auf unserem Planeten umherwandeln.“

Jackson nahm langsam sein Auge vom Zielfernrohr. Diese Situation war soeben ziemlich angespannt geworden. Und irgendetwas schien Leo hinter seinem Rücken zu verstecken.

„Weißt du Jackson, ich bin mehr als nur ein Aufreißer. Ich bin ein Stecher!“

Mit diesen Worten rammte Leo den Spitzen Gegenstand, mit dem Jackson zuvor die Dosen geöffnet hatte, in Jacksons Rücken. Ein tiefer Schmerz durchfuhr Jackson, aber er wusste für einen Moment nicht, ob es der Spitze Gegenstand in seinem Rücken war, oder einfach nur der peinliche Spruch von Leo eben gerade. Aber dann musste er sich eingestehen, dass es doch der Spitze Gegenstand war. Jackson lag auf dem Boden. Abby schrie und stellte sich Schützend vor die Trennwand. Leo war wahnsinnig. Und erst jetzt zeigte sich wie sehr.

„Ich hab euch nicht die Wahrheit über den Praktikanten erzählt. Er war kein Scherzkeks der gefressen wurde, nein, ich bin der Praktikant. Ich war der Einzige, der schlau genug war die Käfige zu öffnen. Nur das Schicksaal war ähnlich schlau, warum sonst hat wohl ein UFO das Dach des Biolabors zerstört. Ich bin, der Retter der Welt, also zeig mir ein wenig Respekt!“

Leo war erbarmungslos und trat Jackson nochmals gegen den Kopf. Er hatte sich die ganze Zeit zurückgehalten und jetzt sollte vor allem Abby sehen, was für eine Macht er tatsächlich hatte. „Bitte…“, flehte Jackson, „bitte hör endlich auf zu reden.“

Leo blickte zu Jackson herab.

„Wärst du doch einfach ins andere UFO gegangen. Dann hätte ich es selbst in die Hand nehmen können unseren gemeinsamen Feind zu töten.“ Leo blickte in das Zielfernrohr und peilte den Satelliten an. Aber auch sein Schuss ging daneben.

„Nun gut, dann rammen wir den Satelliten eben.“

Jackson krächzte: „Das wird uns umbringen.“

Leo schaute abwertend zu Jackson, als wollte er betonen wie lächerlich solch eine Besorgnis jetzt noch war. Und auch wenn Leos Beweggründe andere waren, wollten schlussendlich beide das gleiche.

„Tut es,“ sagte Jackson, bevor er seinen Kopf zu Boden senkte.

„Ja, das werde ich. Aber vorher werde ich noch etwas anderes tun.“

Leo drehte seinen Kopf bestimmt zu Abby.

„Sieh weg, Jackson.“

Jackson fing an zu weinen: „Nein…“

Leo begann mit ihm zu schreien.

„Ich habe gesagt du sollst wegsehen, sonst zertrete ich dir deinen Schädel!“

Nun wendete sich Leo an Abby.

„Wir beide können uns noch einmal vergnügen. Und wenn du dich nicht wehrst, kannst du es vielleicht auch genießen.“

Leo ging auf Abby zu. Für Jackson war ein Punkt erreicht, an dem er Leos Wahnsinn nicht mehr zulassen konnte. Auch wenn es schmerzhaft war, Jackson griff zu seinem Rücken und versuchte den Spitzen Gegenstand herauszuziehen. Leo kam Abby immer näher. „Jetzt tu nicht so als ob. Ein Mädchen wie du kann sich glücklich schätzen mal einen Typen wie mich zu kriegen!“ Abby gab zurück: „Tut mir leid Leo, ich stehe nicht auf Praktikanten.“

Hinter Leo ertönte eine Stimme.

„Nein, sie steht auf Hausmeister!“

Leo drehte sich um und hinter ihm stand Jackson, der ihm sofort mit dem spitzen Gegenstand in die Bruststach. Er hatte Leo tödlich getroffen. Dieser ging wütend, aber sichtlich überrascht zu Boden. Jackson beugte sich nochmal über Leo und sagte:

„Wer zuletzt sticht... Arschloch!“

Leo atmete nur noch wenige Augenblicke.



Erleichtert, aber sichtlich verwundet, ging Jackson zu Abby. „Das tut mir leid, dieser ganze Wahnsinn. Das ist alles meine Schuld.“

„Nein Jackson. Du hast alles getan, was du tun konntest.“ Sie schauten nach Mike.

„Er wird wieder, da bin ich mir sicher.“

Mike sah bereits viel besser aus. Die blaue Substanz hatte wie gewünscht gewirkt und war dabei seine letzten infizierten Zellen zu zerstören. Während sie Jacksons Wunde versorgte, meinte sie:

„Deine Sprüche waren wirklich cool.“

Und wieder einmal wurden Jacksons Knie ganz weich. Wenn der Schlüssel zur Rettung der Welt tatsächlich darin gelegen war diese Frau zu kriegen, dann wusste er jetzt aber nicht mehr weiter. Er musste zugeben, dass er tatsächlich einiges ins Rollen gebracht hatte beim Versuch sie zu beindrucken, aber nicht erfolgreich. Jetzt könnten sie bestenfalls den Satelliten zerstören, was allerdings einem Selbstmordversuch nicht unähnlich war. Die Rettung der Welt war das nicht. Hatte die göttliche Essenz ihn etwa in die Irre geführt? Aber noch viel mehr stellte er sich die Frage: Hatte er sie denn jetzt eigentlich gekriegt?

Jackson fragte mal ganz schüchtern:

„Sind wir jetzt zusammen?“. Abby antwortete nur „was?“, und war sichtlich verwirrt.

„Ich meine, wir könnten ja mal ins Kino gehen.“ Aber Abby schüttelte enttäuscht den Kopf und seufzte: „Wir müssen den Satelliten zerstören.“ Damit sagte sie etwas, dass sie eigentlich nicht wahrhaben wollte. Jackson spürte ihre Bedrücktheit und fragte sie: „Was ist mit Mike?“

Abby wusste selber nicht, was sie jetzt sagen sollte.

„Vielleicht haben wir ja Glück, und das UFO übersteht den Zusammenstoß.“

Jackson wusste keinen Rat und sagte ebenfalls enttäuscht: „Okay, zerstören wir das Ding.“ „Naja“, Abby hielt kurz inne und wurde sichtlich nervös, „wir könnten davor aber noch...“ Jackson platze aufgeregt heraus:

„Uns vergnügen?“

Abby schaute Jackson nur in die Augen. Langsam näherte sie sich seinem Mund und küsste ihn. Jackson konnte ihren schiefen Zahn spüren, als sie ihm sanft auf seine Lippen biss. Jackson zog seinen Kopf kurz zurück und meinte: „Ich dachte dich zu kriegen würde bedeuten die Welt zu retten.“

Abby lächelte. „Du hast meine Welt gerettet.“

Wenig später war ihre Kleidung auf dem Boden des UFOs und sie vergnügten sich so sehr, wie sie sich noch nie vergnügt hatten. Sie waren so in ihr Spiel vertieft, dass sie nicht bemerkten, wie sich ein Objekt ihrem UFO näherte.



Das Mega-UFO war noch immer auf dem Weg zum Satelliten. Am Steuer war der verblutende Tyree, der längst nicht mehr von seinem Körper, sondern nur von seiner Entschlossenheit angetrieben wurde. Hinter ihm lag die Hülle des ausgeschalteten Roboters. Doch das Mega-UFO wollte nicht richtig fliegen. Das Magnetfeld war noch immer eingeschalten und sabotierte den Flug. Dass mehrere Gegenstände, wie zum Beispiel das Flugzeugwrack immer noch am UFO klebten, war ebenfalls keine Hilfe. Irgendwann verlor Tyree ganz die Kontrolle über das UFO. Es flog in einem sehr schnellen Tempo auf Jacksons UFO zu. Doch Jacksons UFO bewegte sich nicht weg. Tyree versuchte etwas nach links zu lenken, um nicht mit Jacksons UFO zu kollidieren. Da passierte es, dass ein noch größeres Etwas, das Mega-UFO von der Flugbahn abkommen ließ. Da der Asteroid zum Teil auch aus Eisen bestand, zog es das Mega-UFO wegen des Magnetfeldes an. Es zog das Mega-UFO direkt in seine Richtung, knapp vorbei an Jacksons UFO und direkt gegen den Satelliten. Durch die Kollision mit dem Satelliten wurde dieser zerstört und alle Killer-Roboter auf der Erde wurden abgeschaltet.

Das Mega-UFO war stabil genug um diese Kollision zu überstehen, wurde aber weiterhin vom Asteroiden angezogen und beschleunigte extrem schnell. Um eine Kollision mit dem Asteroiden zu verhindern versuchte Tyree das Magnetfeld zu deaktivieren, doch das UFO rüttelte so fest, dass er und die Kisten mit der blauen Substanz nur durch die Gegend gewirbelt wurden. Nichts konnte den Kurs noch ändern und so prallte das Mega-UFO mit voller Wucht gegen den Asteroiden. Doch das Mega-UFO zerschellte wegen seiner extremen Stabilität nicht sofort. Es machte eine rund 200 Meter tiefe Delle in den Asteroiden bevor die Atombombe, welche zusammen mit Dimitris Flugzeugwrack ans UFO gehaftet war, explodierte. Die Explosion teilte den großen Asteroiden in zwei Teile und schleuderte beide Teile auf einem Kurs, auf dem sie nicht mehr mit der Erde kollidieren würden.

Die blaue Substanz, welche in den Kisten im Mega-UFO gewesen war, wurde im Weltall sofort zu Eis. Wegen der Nähe zur Erde wurde sie zusammen mit ein paar kleinen Asteroiden und UFO-Teilen von der Schwerkraft angezogen. Während UFO und Asteroiden-Teile in der Atmosphäre verglühten, wurde die blaue Substanz lediglich zu einem Gas, welches Teile der Erde umhüllte. Das heiße Gas verdünnte sich mit der Luft und veränderte die Atmosphäre der Erde. Die Hungrigen konnten auf diesem Planeten so nicht mehr überleben und verdunsteten. Den Menschen schadete diese Änderung nicht.

Während eines der zwei großen Asteroidenteile zurück in die unendlichen Weiten des Weltalls hinaus flog, steuerte der zweite Teil auf das Mutterschiff der Aliens zu. Schnell forderten die Aliens ein Wurmloch an, um aus der Gefahrenzone zu flüchten. Hinter dem Mutterschiff öffnete sich ein Wurmloch, doch der Asteroid erreichte das Mutterschiff bevor dieses abfliegen konnte, und zerstörte dieses komplett. Gegen den Asteroiden war das Mutterschiff natürlich keine Größe und so flog dieser danach ungebremst weiter und zwar direkt durch das Wurmloch.

Auf der anderen Seite des Wurmloches kam der Asteroid wieder raus. Die andere Seite war knapp über dem etwas kleineren Heimatplaneten der Aliens. Der Asteroid schlug mit all seiner apokalyptischen Kraft auf der Oberfläche des Planeten auf und vernichtete jedes Alienleben darauf.



Um die Erde wurde es ruhiger. Die Weiten des Alls waren nun fast leer, bis auf Jacksons UFO, das dort noch herumflog.

Als Jackson und Abby damit fertig waren sich zu vergnügen, waren sie etwas irritiert. Sie hatten nichts von all den explosiven Vorgängen außerhalb des UFOs mitbekommen. Der Satellit, das Mutterschiff der Aliens und der Asteroid waren für sie wie aus dem nichts verschwunden. Und ein Signal in dem UFO zeigte auch an, dass die Erde frei von Hungrigen wäre. Jackson und Abby konnten sich das nur dadurch erklären, dass sie sich soeben in eine andere Dimension gevögelt hatten. Vielleicht hatte die göttliche Essenz ja das gemeint.

Ein Husten hinter der Trennwand ließ Abby kurz aufhorchen. Sie zog schnell ihre Kleidung wieder an und sah nach Mike, der wieder wach und gesund war.

Auch Jackson war darüber erfreut und stellte die Erde als Flugziel ein. Er setzte sich neben Mikes Liege auf den Boden und Abby setzte zu ihm dazu.

„Ich weiß, ich bin nicht gerade schön.“

Jackson unterbrach: „Ich finde schon. Und außerdem zählen eigentlich nur die inneren Werte.“

Abby kuschelte sich an Jackson und lächelte.

„Ja, innere Werte sind bestimmt nicht schlecht. Aber ich hab auch eine versteckte Residenz am Land, wo ich viel Geld habe, und viele Autos.“

Das freute Jackson und so flogen sie gemeinsam zurück auf die Erde.





Epilog:



Jackson und Abbys UFO war etwas außerhalb von New York gelandet. Die beiden waren sichtlich nicht mehr im UFO. Im Innenraum stand hinten an der Wand ein etwa fünf mal fünf Meter großer Container, aus dem eigenartige Geräusche kamen. Bald fing er an zu wackeln. Irgendwann gab der Container nach, platze richtig auf und es zeigte sich, welche abscheuliche Kreatur darin war. Es war doppelt so groß wie ein ausgewachsener Mensch und ähnelte einem Alien. Doch es war mit dem Virus der Hungrigen infiziert worden, wodurch es stärker wurde und mit der Zeit immer mehr mutierte. Es war ausgestattet mit Waffen, welche denen der Roboter ähnelte. Jedoch waren diese verbessert worden. Dies war die Geheimwaffe welche die Chemiker-Aliens entwickelt hatten, um die Menschheit zu vernichten. Vermutlich hätten noch mehrere folgen sollen.

Das Monster zerschlug die Außenwand des UFOs und trat ins Freie. Dort wurde es mit der neuen Atmosphäre der Erde konfrontiert. Seine Zellen wurden von den blauen Partikeln angegriffen. Aber das Monster war verbessert worden und gegen die eigenen Waffen resistent.

Die Änderungen in seinen Zellen ließen es nur noch weiter mutieren und ständig wachsen.

Das Monster blickte in Richtung der Stadt, ließ einen unglaublichen Schrei von sich, der die Erde im Umkreis von mehreren Meilen erbeben ließ und marschierte los.
 
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26.03.2003
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78
Hallo @derspiegl, und Willkommen bei den Wortkriegern.

Ich habe die ersten Absätze Deiner Geschichte gelesen. Puh... wo fange ich an? Vielleicht erstmal damit, was ich gut finde.

Du schreibst ziemlich fehlerfrei, was schön ist. Es gibt hier und da ein paar Rechtschreibfehler, Grammatik, aber alles nichts Wildes.

Außerdem bist Du offenbar bereit, Zeit zu investieren - Dein Text ist umfangreich, und sicher hast Du länger daran gesessen.

Inhaltlich hat er mich leider gar nicht angesprochen, weshalb ich ihn nicht zu Ende gelesen habe.

Auf mich wirkt er nicht wie eine Kurzgeschichte, sondern eher wie ein Drehbuch zu einem Klamauk/SF/B-Movie. Es passieren unheimlich viele Sachen, die aber kaum überzeugend sind. Hier ein paar Beispiele, was ich meine.

Da die klugen Wissenschaftler der NASA aber alle eine Gehaltserhöhung wollten, konnten sie keinen effektiven Plan ausarbeiten um das Unglück abzuwenden, da sie mit streiken beschäftigt waren und standhaft bleiben wollten.
So handeln sicher keine klugen Wissenschaftler, vor allem nicht im Angesicht einer solchen Katastrophe.

Der erste der sie dabei bemerkte, war der ehemalige Polizist Jackson, welcher sich in einem Büro der NASA aufhielt, da er dort Hausmeister war.
Wie kann er als Hausmeister da der erste sein? Das macht keinen Sinn.

Und so ließ die göttliche Essenz Jackson fühlen, dass der Schlüssel zur Rettung der Welt darin lag die eine Frau zu kriegen.
Das hat nichts mit der vorangegangenen Handlung zu tun.

Es zieht sich insgesamt weiter so durch, mit Geschehnissen, die ich größtenteils abwegig und unglaubwürdig finde.

Was Deinen Schreibstil betrifft, kannst Du zwar relativ klar sagen, was wann passiert, aber es kommt keine Spannung dabei auf. Du reihst Ereignisse aneinander, mehr nicht.

Du hast den Text unter Humor eingeordnet, vielleicht hast Du auch auf Satire gezielt. Für beides ist er nicht feinsinnig genug.

Tut mir leid, dass meine Kritik nicht positiver ist. Vielleicht hilft es Dir, mal ein paar der anderen Stories hier zu lesen, zum Beispiel in den Empfehlungen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was eine Kurzgeschichte alles sein kann.

Lass Dich nicht entmutigen! Lust zum Schreiben hast Du ja anscheinend - mach was draus!

Viele Grüße
Mel
 
Wortkrieger-Team
Beitritt
07.01.2018
Beiträge
1.237
Hi @derspiegl

Und willkommen hier!

Ich versuche, es kurz und schmerzlos zu machen (anders als Du): Das Lesen Deines Textes hat mir keinen Spaß gemacht. Ich wage gar nicht, hier von einer Kurzgeschichte zu sprechen, da es sich für mich wie die (sehr lange) Handlungszusammenfassung eines Romans liest. (Wenn es die Handlungszusammenfassung eines Romans wäre, würde ich Dich wiederum ebenfalls bitten, sie stark zu kürzen.)

Es gibt kaum/keine Szenen, die vollständig auserzählt werden, stattdessen werden alle Szenen skizziert. Wenn Du sie mit Leben (Sinneseindrücken, Atmosphäre, Charakteren, kurz: Spannung) füllen wolltest, könntest Du jede dieser Szenenskizzen aus meiner Sicht auf 1.000 bis 3.000 Wörter strecken. Dann wäre es wahrscheinlich spannend zu lesen. Dann wäre es aber auch ein Roman.

Das wäre meine erste Idee, den Text spannend zu machen, ihn mit Leben zu füllen. Denn diese Szenenskizzen sind natürlich alles andere als interessant zu lesen. Ich lese ja nicht, weil ich Zusammenfassungen einer Geschichte lesen möchte. Ich möchte eine Geschichte erleben! Das funktioniert aber nicht mit solchen Skizzen. Für eine Kurzgeschichte ist dieser Lösungsvorschlag aber nix.

Eine andere Lösung wäre, wenn Du Dir eine Schlüsselszene herausgreifst und Dich darauf konzentrierst. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass Du beginnst, wenn die Figuren sich im Bunker verschanzen. Da könntest Du kurze Zeit für die Exposition nutzen, dann den Showdown schreiben und anschließend, wie Jackson die Lösung mit der blauen Substanz einfällt. Mit der Besteigung der UFOs könnte die Geschichte dann enden. Mit einem einigermaßen offenen Ende, klar, aber als Kurzgeschichte könnte das funktionieren.

Ganz davon ab würde ich Dir für die Zukunft empfehlen, sorgfältig Korrektur zu lesen. Nur die ersten Sätze als Beispiel:

Da die klugen Wissenschaftler der NASA aber alle eine Gehaltserhöhung wollten, konnten sie keinen effektiven Plan ausarbeiten um das Unglück abzuwenden, da sie mit streiken beschäftigt waren und standhaft bleiben wollten.
Komma vor "um" und "Streiken" groß.

Also beschlossen die etwas zurückgebliebenen Vorgesetzten einen Plan aus einem neunziger Jahre Actionfilm umzusetzen, und Astronauten auf den Asteroiden zu schicken, damit diese ein Loch bohren würden, in welchem sie eine Atombombe platzieren konnten.
"Neunziger-Jahre-Actionfilm", denke ich, denn "neunziger Jahre" ist ja kein Adjektiv. Komma weg vor dem "und". Und Du verwendest ziemlich oft "welche/s/r/m" statt "der/die/das/dem". Ich verstehe nicht warum. Es ist länger und weniger geläufig. Das würde ich an Deiner Stelle insgesamt noch einmal überdenken.

Der erste der sie dabei bemerkte, war der ehemalige Polizist Jackson, welcher sich in einem Büro der NASA aufhielt, da er dort Hausmeister war.
Komma vor "der sie dabei".

Der naive Jackson hatte zuvor das Pferd befreit und ihm als Fluchthilfe eine Adrenalin-Spritze verabreicht, da er dachte es würde für Tierversuche gequält werden.
Komma vor "es würde". Spitzfindigkeit: Tiere werden ja nicht "für Tierversuche" gequält. Sondern "bei Tierversuchen". Tierversuche werden nicht zu dem Zweck der Tierquälerei durchgeführt.

Tat-sächlich war das Pferd aber nur Teil der Ausrüstung, mit welcher die Polizisten stolz bei Demonstrationen herumritten.
"Tatsächlich" statt "Tat-sächlich". Für die Forennutzung würde ich Dir empfehlen, in Deinem Schreibprogramm weder manuelle noch automatische Silbentrennung zu nutzen. Die Felder hier haben eine variierende Spaltenbreite (je nachdem, ob man mobil oder am Computer liest), deshalb können dadurch nur Fehler entstehen.

So viel erst einmal von mir. Es tut mir leid, dass ich nichts Erbaulicheres zu sagen habe. Aber vielleicht kannst Du etwas draus machen. Make it work!

Cheers,
Teddy
 

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