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Manitu

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24.02.2005
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Manitu

Eeeeeeeeeeehh! Eeeeeeeeeeeeeeeee!
Eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeh!!

Hört ihn euch an, meinen Rasenmäher! Schneidet er nicht tief in eure Nerven?? Ist das nicht genau das Geräusch, das ihr hasst? Das dachte er doch gerade! Dieses Arschloch. Mein deutscher Nachbar. Arschloch-Arndt. Mähte wöchentlich und zu den fiesesten Uhrzeiten. Gerne fing er morgens um halb neun an. Oder auch während der Siesta, wenn alle Welt sich entspannen wollte. Da wir die beiden einzigen Deutschen in der Siedlung waren und die Spanier uns bestimmt für befreundet hielten, litt ich doppelt unter seiner Manie. Ein SUV glitt durch unsere ansonsten sehr friedliche Straße. Es waren die Villalobos mit ihren gut erzogenen Teenie-Töchtern. Wie lange würden sich diese anschwellender Naturgewalten noch behüten lassen? Arndt grüßte sie nicht. Er sah nicht einmal auf. Verdammter Kostverächter. Misanthrop. Spießer.

Ich zog die Gardinen zu und kehrte zu meinen Bauplänen zurück, obwohl mir klar war, dass ich unter diesen Umständen kaum voran kommen würde. Wenn das Brummen wenigstens monoton gewesen wäre. Doch jedes Mal, wenn ich meinen Stift ansetzte, änderte sich die Frequenz. So als ob Arndt wüsste, wann er sich wieder in den Vordergrund zu drängen hatte. Ein munterer Schwenk seines Grasfressers und schon war meine Konzentration Geschichte. Das einzig Positive daran: Ich konnte guten Gewissens gegen die Wand starren. Da saß ein großer Tigermoskito, genau auf Augenhöhe. Die Viecher stammten ursprünglich aus Ostasien und es konnte gut sein, dass sie in demselben Jahr auf die Insel einfielen, in dem Arndt sich hier eingenistet hatte. Beleidigend für den Tigermoskito! Er stieß sich von der Wand ab und flog direkt auf mich zu. Seine Flugbahn glich der eines besoffenen Piloten. Womöglich eine Art von Blutrausch. Ich streckte meinen Zeigefinger in die Höhe. Er landete auf der Kuppe und nickte mir mit seinem stecknadelgroßen Kopf rhythmisch zu. Ein besonderer Bursche. Ich taufte ihn Manitu. Sein Stechrüssel bohrte sich zärtlich unter meine Haut. Ich spürte einen Sog und beobachtete, wie meine Fingerkuppe blasser wurde. Nach einer Minute gab ich ihm zu Verstehen, dass es reichte. Manitu zog sich zögerlich zurück und verdaute. Dabei pulsierte sein buckliger Rumpf. Seine weißen Streifen wurden größer, seine Beine dicker und länger. Sein Kopf ließ zwei winzige Äuglein erkennen. Zwei Fühler gingen von ihnen ab, die stark behaart waren Ich setzte Manitu vorsichtig auf dem Fernsehtisch ab. Dort erreichte er die Größe einer Drone. Ein helles fiependes Surren. Er war einsatzbereit. Vorsichtig öffnete ich die Haustür. Manitu flog ins Freie und gewann taumelnd an Höhe. Wie hätte ich Arndt denn warnen sollen? Er hatte mir mal wieder den Rücken zugewandt. Außerdem trug er Kopfhörer, damit ihn bloß niemand störte in seiner Rasenmäher-Meditation.
Manitu stürzte sich aus zehn Metern auf ihn. Arndt ging in die Knie. Und schon steckte Manitus Rüssel zwischen seinen Schulterblättern. Der Kampf war schneller vorbei, als ich angenommen hatte. Ein letzter verzweifelter Versuch, sich das Ding vom Rücken zu reißen. Doch er erreichte ihn noch nicht einmal mit seinen fleischigen Armen – hätte er mal mehr Yoga gemacht. So sackte Arndt in sich zusammen. Manitus Hinterleib schwoll um sechs Liter an. Dabei drehte sich sein runder Kopf in meine Richtung. Seine schwarzen Facettenklunker bestanden aus tausenden kugelförmigen Einzelaugen, denen keine Bewegung entging. Dankbar senkte ich meinen Blick und legte meine Hand aufs Herz. Wir spürten uns so klar wie noch nie. Reinstes Einverständnis. Manitu knipste den Rasenmäher aus und hob in die von mir gewünschte Richtung ab.

Drei Tage später schaltete ich zum verabredeten Zeitpunkt den Fernseher ein. Auf Phönix lief eine Bundestagssitzung, in der die Abschaffung des Bargeldes diskutiert wurde. Die Rednerin im Hosenanzug nannte die Digitalwährung alternativlos, wenn man die Bürger vor der Ausbreitung zukünftiger Corona-Viren schützen wolle. Da klirrten die Scheiben hundertfach. Eine Armada aus Monstermoskitos durchlöcherte die Glaskuppel des Reichstages und fiel blutrünstig über die Abgeordneten her. Panisches Geschrei. Hilfloses Gegurgel. Während seine Horde kurzen Prozess machte, bewachte Manitu den Ausgang des Plenarsaals. Er hatte die Ausmaße eines Kampfhubschraubers erreicht. Spielerisch verlagerte er sein Gewicht von einem behaarten Bein aufs andere. Hinter ihm entdeckte ich einen Sicherheitsbeamten, der seine Pistole aus dem Gurt zerrte. Gerade noch rechtzeitig bohrte sich Manitus Stechrüssel zwischen seine Augen. Kurz danach wurde ein Standbild eingeblendet. Ich schaltete den Fernseher aus und stapfte in meinen Vorgarten. Dort schloss ich die Augen und visualisierte das Weiße Haus. Lange spreizte ich meine Arme. Lange atmete ich ein und aus. Dann mähte ich meinen Rasen, wobei ich keine Ecke ausließ.
 
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03.10.2020
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Deine Kurzgeschichte, @Nicolaijewitsch, gefällt mir.

Es ist die fünfte oder sechste Geschichte, die ich hier im Forum lese. Die anderen waren recht vorhersehbar und/oder von der Schreibtechnik zu wenig ausgereift, als dass ich sie als gelungen hätte empfinden können. Vor allem waren sie aber viel zu gewöhnlich. Du wagst es, aus diesem alltäglichen Schreib-Einheitsbrei auszubrechen und etwas anderes zu tun. Deine Story hat etwas Absurdes, sie hat mich amüsiert (im positiven Sinne) und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Sobald der Moskito eingeführt wird, geht es richtig los. Ab da vollzieht die Geschichte eine Wendung. Deshalb finde ich auch den Anfang etwas - wie soll ich sagen - zu zahm. Beim ersten Lesen ist mir dieser Bruch in der Handlung/Erzählweise aufgefallen.

Wer konnte schon arbeiten, wenn der Nachbar gerade den Rasen mähte? Und Arndt mähte einmal wöchentlich, manchmal frühmorgens um zehn, manchmal kurz nach Feierabend.
Und weg, ist nur ein Füllwort. Braucht es nicht.

Er beabsichtigte, seine Nachbarn in den Wahnsinn zu treiben.
Da fehlt ein zu.

Da saß ich also über den wenigen Bauplänen, die man mir noch anvertraute und kam einfach nicht weiter.
Du gehst auf diesen potentiellen Handlungsstrang nicht näher ein, deshalb frage ich mich, ob das überhaupt erwähnt werden muss.

Wenn das Brummen wenigstens monoton gewesen wäre. Doch jedes Mal, wenn ich meinen Stift ansetzte, änderte sich seine Frequenz.
Ist nichts falsch hier, ich hätte aber statt seine Frequenz dessen Frequenz geschrieben. Aber auch so könnte man meinen, es sei der Stift, der seine Frequenz ändert.

So als ob Arndt wüsste, wann er sich wieder in den Vordergrund zu drängen hatte.
:thumbsup:

Es blieb mir nichts anderes übrig, als an die Wand zu starren.
Hier könnte man sich fragen, wieso ihm nichts anderes übrig bleibt. Hat mich aber nicht gestört im Lesefluss.

Nur nicht auf das Stillleben. Das musste endlich weg.
Du brauchst das Stillleben nur an dieser Stelle, um den Moskito einzuführen. Auch das könnte weggelassen und der Moskito direkter eingeführt werden, da nicht relevante Information.

Und beschloss, ihn nicht zu jagen.
Passt nicht ganz, ein paar Sätze später wird er gejagt ... ;) Vielleicht auch hier: Streichen?

Komischerweise lautlos, ganz ohne Zirpen.
Grillen oder höchstens noch Heuschrecken zirpen, Moskitos jedoch summen oder brummen, würde ich behaupten.

Er war es, der mich gerade eben schon am Knöchel erwischt hatte !
Kein Leerzeichen zwischen letztem Wort und Ausrufezeichen.

Und jetzt hielt er direkt auf meine Schläfe zu.
Das ist der dritte oder vierte Satz, der mit Und beginnt. Finde ich nicht so schön.

Ich wich aus und wehrte mich. Fehlschlag. Ich hechtete hinterher. Fehlschlag. Kleiner Wichser. Nun hing er unerreichbar an der Decke. Kleiner verdammter Wichser. Und da geschah es. Er schwoll an. Wurde so groß wie ein Tennisball. Dieser bucklige Torso. Ekelhaft. Und wieder wuchs das Viech an.
Schon wieder zweimal Und. Die braucht's nicht. Würde ich streichen.

Und plötzlich war er in illustrer Gesellschaft.
Ich halte das Wort Und am schlechtesten dafür geeignet, einen Satz zu beginnen. Der Text verkommt ansonsten zur Aufzählung. Und dann und dann und dann ...

Der Riesenmoskito flatterte aus der Haustür und gewann an Höhe, um aus zehn Metern auf Arndts Schultern zu fallen.
Wahrscheinlich ist der Riesenmoskito schon gross genug, dass er wirklich wie ein Vogel flattern kann. Die Moskitoflügel schlagen meines Wissen aber so schnell, dass ich surrte aus der Haustür zutreffender fände. Oder trudelte fände ich auch ganz nett, schliesslich fliegt er ja Anfangs auch wie ein besoffener Pilot.

Und Manitus Hinterleib schwoll um sechs Liter an.
Und!

Klare Anweisungen. Gegenseitiges Einverständnis.
Wieso wollte er ihn denn erst umbringen? Das Frage ich mich schon hier, aber spätestens nach dem zweiten Abschnitt. Das geht meiner Meinung nach nicht ganz auf.

Manitu schaltete den Rasenmäher aus und hob in die von mir gewünschte Richtung ab.
Das klingt einfach herrlich bescheuert!

Er hatte die Ausmaße eines Kampfhubschraubers erreicht.
Wie können er und seine Kumpels diese Grösse erreicht haben, ohne vom Militär und weiss nicht wem alles gejagt zu werden? Ach nee, dieser Gedanke geht zu weit. Das passt schon.

Kurz danach wurde ein Standbild eingeblendet. Ich schaltete den Fernseher aus und visualisierte das weiße Haus in Washington.
Weiter geht's!

Lange spreizte ich meine Arme. Lange atmete ich tief ein und aus.
Ein Entspannungsritual?

Dann mähte ich meinen Rasen, wobei ich keine Ecke ausließ.
Der Schluss passt und ich musste grinsen.

Wieso Du das mit dem Rasenmähen um deine Geschichte drumspannst, weiss ich nicht genau. Es passte aber dennoch irgendwie in diese rasante, leicht abgedrehte Geschichte.

Saubere Sache! Mir hat's gefallen.
DM
 
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Wortkrieger-Team
Beitritt
16.03.2015
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Es ist die fünfte oder sechste Geschichte, die ich hier im Forum lese. Die anderen waren recht vorhersehbar und/oder von der Schreibtechnik zu wenig ausgereift, als dass ich sie als gelungen hätte empfinden können. Vor allem waren sie aber viel zu gewöhnlich
Hallo @DissoziativesMedium

im Kommentar andere Geschichten zu kritisieren finde ich keine nette Art. Warum sagst du das nicht direkt unter den anderen Geschichten anstatt es hier zu tun?
Also: Wenn du was zu sagen hast, dann mache es doch bitte dort, wo es hingehört.

Danke und Gruß,
GoMusic
 
Beitritt
03.10.2020
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Hallo @GoMusic ,

Das habe ich auch getan. Dies ist meine vierte Kritik an einem Text. Ich habe noch einen weiteren, ellenlangen Kommentar zu einer anderen Geschichte auf Lager, war mir aber nicht sicher, ob ich den veröffentlichen soll. Eine "Zerpflückung" eines Textes kann auch als besserwisserisch, überheblich oder schlicht und einfach nervig rüberkommen. Deshalb bin ich mir manchmal nicht sicher, ob meine Kommentare auch etwas helfen oder vielleicht falsch verstanden werden.

Ich könnte deine Kritik besser verstehen, wenn ich jetzt die Geschichten hier aufgezählt hätte, die ich nicht so toll fand, aber so ist es eine reine Feststellung meinerseits, da ich neu im Forum bin.

Danke für das Verständnis. Werde mich in Zukunft aber vor solchen Misstritten hüten.

DM
 
Beitritt
28.12.2009
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1.721
Eine "Zerpflückung" eines Textes kann auch als besserwisserisch, überheblich oder schlicht und einfach nervig rüberkommen.

Ist wie im echten Leben: Der Ton macht die Musik. Wie es in den Wald hineinschallt ... und so weiter, kennste ja sicher selbst. Und wenn ich mir deinen Kommentar zu Proofs Text mal so ganz neutral durchlese, da könnte ich schon auch auf die Idee kommen, dass der als überheblich empfunden werden könnte. Ist natürlich meine persönliche Meinung. Nicht falsch verstehen: Ich bin auch ein Freund der klaren Worte, aber manches in diesem Kommentar klingt schon sehr herablassend.

Vor allem waren sie aber viel zu gewöhnlich.
Und solche kategorischen Aussagen finde ich immer ganz besonders seltsam, gerade wenn man konstruktiv über Literatur diskutieren möchte. Für den einen ist es gewöhnlich, für den anderen realistisch, naturalistisch etc. Was ist denn gewöhnlich? Gewöhnlich im Plot, in der Konstruktion, in der Narration?

Die anderen waren recht vorhersehbar und/oder von der Schreibtechnik zu wenig ausgereift, als dass ich sie als gelungen hätte empfinden können.

Vielleicht stellst du mal einen deiner Texte zur Diskussion, um uns allen zu zeigen, wie eine ausgereifte und gelungene Schreibtechnik deiner Meinung nach aussehen sollte? Wäre doch mal eine Maßnahme. Walk the walk, don't talk the talk.

Gruss, Jimmy
 
Mitglied
Beitritt
02.05.2020
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97
Vielleicht stellst du mal einen deiner Texte zur Diskussion, um uns allen zu zeigen, wie eine ausgereifte und gelungene Schreibtechnik deiner Meinung nach aussehen sollte?

Hi jimmy,
ich tendiere üblicherweise in ähnliche Denkweisen wie du, allerdings beachtet das obige zitierte mMn nicht unbedingt die völlig akzeptable Existenz von Theoretikern und Praktikern. Ich kann ein präziser Kritiker sein, auch wenn ich selbst nicht etwas Praktisches in gleicher oder besserer Qualität liefern kann.


Gruß
Feurig
 
Beitritt
28.12.2009
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1.721
Ich kann ein präziser Kritiker sein, auch wenn ich selbst nicht etwas Praktisches in gleicher oder besserer Qualität liefern kann.

Das habe ich auch niemandem abgesprochen. Es war nur ein Vorschlag.
 
Wortkrieger-Globals
Beitritt
24.01.2009
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3.718
Bitte wieder zurück zur Textarbeit. Zur Diskussion über Kritiken könnt ihr gern den Kritikerthread benutzen. Merci!
 
Beitritt
03.10.2020
Beiträge
11
Hallo zusammen und sorry @Nicolaijewitsch , das hier dein Thema für eine solche Diskussion missbraucht wird! Ich möchte auch gar nicht mehr viel dazu sagen, aber trotzdem noch kurz reagieren. Hoffe, das ist okay.

Ist wie im echten Leben: Der Ton macht die Musik. Wie es in den Wald hineinschallt ... und so weiter, kennste ja sicher selbst. Und wenn ich mir deinen Kommentar zu Proofs Text mal so ganz neutral durchlese, da könnte ich schon auch auf die Idee kommen, dass der als überheblich empfunden werden könnte. Ist natürlich meine persönliche Meinung. Nicht falsch verstehen: Ich bin auch ein Freund der klaren Worte, aber manches in diesem Kommentar klingt schon sehr herablassend.
Ich gebe Dir absolut recht. Ich schreibe meine Kritiken meist schnell - da auch ich noch andere Dinge zu tun habe - und lese die manchmal zu wenig gut durch, vor dem Veröffentlichen. Sie repräsentieren meine ersten Gefühle während dem Lesen. Ich bin ein sehr direkter Mensch, trotzdem will ich mich über niemanden lustig machen. Die letzten zehn Jahre habe ich mich vom kritisieren anderer Texte ferngehalten (aus Zeitgründen) und wahrscheinlich muss ich da erstmal meine Tonlage wieder finden. Tut mir leid, wenn ich jemanden auf den Schlips getreten sein sollte. ;)

Und solche kategorischen Aussagen finde ich immer ganz besonders seltsam, gerade wenn man konstruktiv über Literatur diskutieren möchte. Für den einen ist es gewöhnlich, für den anderen realistisch, naturalistisch etc. Was ist denn gewöhnlich? Gewöhnlich im Plot, in der Konstruktion, in der Narration?
Ja, das war zu unpräzise. Gewöhnlich im Plot, wollte ich sagen.

Vielleicht stellst du mal einen deiner Texte zur Diskussion, um uns allen zu zeigen, wie eine ausgereifte und gelungene Schreibtechnik deiner Meinung nach aussehen sollte? Wäre doch mal eine Maßnahme. Walk the walk, don't talk the talk.
Das werde ich gerne machen. Trotzdem ist es mein Ziel, erstmal 20 Texte zu kritisieren, bevor ich eine meiner Geschichten einstelle. Ich finde, sowas sollte man sich erst verdienen. Das ich besser bin, habe ich nie behauptet, ich sagte jeweils, man könnte es besser machen. Vielleicht kommt das ja auch daher, dass ich mir dieses Wissen in jahrzehntelangem Lesen angeeignet habe? ;) Und ich gebe mir auch immer Mühe, solche Dinge wie meiner Meinung nach, ich finde, ich denke etc. zwischen die Zeilen zu schreiben, damit der Autor des Textes versteht, dass es sich auch bei meinem Beitrag nur um eine Einzelmeinung handelt, die keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt.

Bitte wieder zurück zur Textarbeit.
Abgemacht! :read:
 
Mitglied
Beitritt
24.02.2005
Beiträge
85
Hallo dissoziatives Medium,

vielen Dank für deine wertvollen Anregungen. Ich werde die meisten gleich umsetzen. Das nenne ich mal ein wertvolles und konstruktives Feedback!

frohes Schaffen allen !
 
Mitglied
Beitritt
09.09.2012
Beiträge
126
Hallo @Nicolaijewitsch,

ich kenne nur deine überarbeitete Version. Tolle Geschichte, hat mir sehr gut gefallen :thumbsup:.

Mein Nachbar mähte wöchentlich und zu den fiesesten Uhrzeiten.

Persönlich würde ich wöchentlich durch fast täglich ersetzen. Damit Arndt deinen Protagonisten noch schneller in den Wahnsinn treibt ;).

Beste Grüße
Kroko
 

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