Grüezi @sevas und vielen Dank für Deinen nochmaligen Besuch,
da kann ich eigentlich nur wenig zu schreiben - außer: Dann warte ich mal, was da noch so kommt. 
Peace und viel Erfolg an der Nordküste, l2f.
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Liebe witch, das finde ich aber schön, dass du dich vom ersten Lesen nicht hast schrecken lassen. Für mich beruhigend, dass die Überarbeitung stellenweise was gebracht hat, danke für die Rückmeldung.
Auf den Brücken hocken die Grauen, stecken Beine durch Geländerstäbe und schaukeln mit den Füßen in der Luft.
Ich kann mich ans Original nicht so toll erinnern, aber der Anfang war gleich oder ähnlich und ich mag ihn sehr. Sofort ein Bild und dennoch volle Spannung, was denn da los ist.
Da hab ich rumgefriemelt und hab es doch so gelassen.
. Ich bevorzuge, nebenher zu laufen und den Kopf der Frau, die ich einmal geliebt habe, in Ruhe zu lassen
Jetzt ist schön klar, das er auch dazugehört.
Oh, danke, ich finde das auch besser, wenn das direkt klar ist.
Ein Graffito steht darauf,
Da bin ich schon früher drüber gestolpert. Ja, es steht etwas auf einem Schild, aber hier sehe ich eher ein Bild. Und dann klingt das schräg. Einen guten Vorschlag habe ich aber auch nicht im Angebot und du siehst wahrs6ein Schild, oder?
Graffito ist nur der Singular von Graffiti, guckst du:
Schnee
Ich nicke ihm zu, er bewegt ein Auge. Auch durch meine Adern fließt Schnee.
Ich mag deine Details. Welch eine Kommunikation, ein ganzes Auge ?
Ihr Blick schweift durch die Häuserschlucht zum Platz dahinter, an dem wie sie weiß der Tanzsaal liegt, den sie nicht sehen kann, weil der Brunnen im Weg steht.
Öhm, das kriegst du bestimmt noch komplizierter hin, aber ich würde ihn etwas entwirrt netter finden. Ist natürlich Geschmackssache.
Noch komplizierter? Kein Problem: "Durch die Häuserschlucht zum Platz dahinter, auf dem der Brunnen steht, würde ihr Blick zum Tanzsaal schweifen, wenn sie ihn denn sehen könnte, weil der Brunnen, der auf der Platzmitte und somit genau in der Sichtachse zum Tanzsaal steht, ihr nicht den Blick versperren würde und dennoch weiß sie, dass er da ist, wo er immer war, der Tanzsaal."
So in etwa?


Im Ernst: ich hab das mal geändert, aber in die Gegenrichtung:
"Ihr Blick schweift durch die Häuserschlucht zum Platz dahinter, an dem der Tanzsaal liegt. Sehen kann sie ihn nicht, weil der Brunnen die Sicht versperrt."
Ich schwebe leicht über ihr, sauge blaue Wölkchen ein, die nach gemeinsamen Erinnerungen schmecken und ein wenig nach Tanz.
So schön, ich mag ihn und seine Einstellung.
hey, danke.
Das Begleittier erschrickt mit einem geheulten Satz zur Seite, dass die grauen Vögel unfreiwillig in die Luft schnellen
Hier muss ich gestehen, dass ich diese zweite unheimliche Ebene nicht verstehe.bzw. die Titelgebenden Tierchen. Das sind Hunde, oder. Aber was machen da die Vögel?
Die Geistervögel sind over the top, entweder nehme ich die raus oder mach die verständlicher. Eigentlich fand ich das ganz süß, wie sie da so auf der Hundeleine schwingen und keiner sie sieht, außer den Geistern.
Unten am Entenkanal in der Unterführung. Jugendliche, nicht offensichtlich Rechte, nur skrupellos.
Ist skupelos hier wirklich das richtige Wort? Also natürlich sind sie das auch. Spontan bin ich bei unmenschlich.
Die Nazis waren unglücklich gewählt, skrupellos wohl auch, ich weiß nicht, ob unmenschlich nicht zu milde ist. Gewissenlos? Herzlos?
Einer der Menschen mit Behinderung, den ich gut kannte, ist auf die Art zu Tode getrampelt worden. Abends an einem Baggerloch. Zwei Jugendliche sind immer wieder auf seinen Brustkorb gesprungen und er hat sich einfach nicht gewehrt.
Er war Anfang Fünfzig, sanft und groß wie ein Bär. Seit damals finde ich, dass für sowas kein Wort richtig trifft. Wie nennt man Leute, die andere gegen tausende Euros in ein Schlauchboot setzen und auf den Ärmelkanal rausschicken, wo sie jämmerlich ersaufen? (heute passiert) Ich hab für sowas keine Worte.
das Video dazu im Netz, wie sie sich zuriefen.
Das war mir nicht sauber formuliert zumindest habe ich es nicht verstanden.
Hab ich nachgebessert, danke für den Hinweis.
Wenn die Offiziellen ihrer Pflicht nachgekommen sind und in ihre Welt zurück chauffieren,
Die offiziellen kutschieren auch nicht selbst. Willst du auch nicht sagen, aber so liest es sich.
Yes, jetzt ändere ich das, haben schon mehrere angemerkt.
blaue Sommerwind sie vertreibt. Er bringt einen Duft Sonnenmilch mit, Kokosflocken, Kakadus und pludrig weiße Sommerkleider.
Danke für das Stückchen Hoffnung in all dem Grau
Oh, ja, da ist schon auch viel Sommer im Text.
Ich finde ihn angenehm, rieche den warmen Süden gerne – im Gegensatz zu den vollends Ergrauten, die ihre Nasen rümpfen.
Ah, es gibt Abstufungen ...
War so die Idee, dass sie mit zunehmendem Geisterdasein immer grauer und heiler werden, heißt: Die äußerlichen Wunden wachsen zu. Mal sehen, ob ich das weiter verfolge.
falten den Nachmittag zusammen, bis er in die Gesäßtasche ihrer Jeans passt.
Coole Idee, hatte ich jedenfalls noch nie gehört.
Ich auch nicht, deswegen mag ich das.
Ein Lärm, der nicht zu Boden fällt, bevor er meine Ohren erreicht.
Interessant, aber warum fällt der Lärm sonst zu Boden? Weil er nicht mehr hören kann?
Vorher fiel ja das Kinderschreien zu Boden, eine surreale (Geister-)Wahrnehmung, hinter der kein tieferer Sinn steckt.
Meine Zurückhaltung macht sich bezahlt, die Vergrauung hat die äußerlichen Wunden bereits geheilt.
Hier konnte ich deiner Logik nicht mehr ganz folgen.
Das ist wieder dieses Ding mit der Heilung der äußeren Wunden durch die Vergrauung mit der Zeit.
Als es ankommt, schaut sie herüber, stirnrunzelt ohne mich zu sehen und schüttelt es ab wie ein kurzes Frösteln,
Cool, dass sie ihn noch fühlt. Müsste ihn es nicht ärgern, das es nicht für mehr reicht?
Ja, so leichte Effekte müssten möglich sein, habe ich mir gedacht, so ein Windhauch, ein Frösteln, ein unerklärlicher Gedanke (warum denke ich gerade jetzt an dies oder das?). Und ja, Geisterfrust über die Ohnmacht würde es bestimmt bei dem ein oder anderen geben, der noch seinen Hassel mit bestimmten Lebenden hat.
bis ich den Alten sehe, dem die rote Farbe vom Pinsel tropft. Er steht vor der Mauerecke und malt es auf die Stelle, wo es schon immer war.
Und schöner Bogenschluss zum Anfang. Ich nehme an, er kann freiwillig gehen, weil er 'es' erledigt hat. Das WAS muss ich wohl nochmal lesen, da war ich irgendwie nicht aufmerksam genug.
Auf alle Fälle mag ich die Idee und die Überarbeitung hat viel gebracht. Der Titel? Ist super, aber passt er?
Das Was ist, dass er mit seiner Ex abschließen und ihr verzeihen muss. Freut mich, dass die ÜA was beiträgt zum Verständnis. Zum Titel: Ich fand den ganz passend, weil der auf mehreren Ebenen trifft. Die Hunde sind die Begleittiere der Menschen, die Geister sind das eigentlich auch, denn sie nähren sich an den Träumen und Gedanken der Menschen und begleiten sie dabei. Nicht zuletzt sind/waren die Partner sich gegenseitig auch Begleittiere im Sinne einer Lebensbegleitung, sich in der Partnerschaft auf dem Lebensweg zu begleiten. So hundert pro bin ich trotzdem nicht glücklich damit. Hast du einen Vorschlag für einen Titel, der besser passt? Wäre dankbar.
Danke witch, wünsche dir viel Drive für deinen Roman, peace, l2f