Hallo Lakita,
das war wirklich ein Erlebnis für mich, einmal zu lesen, wie der Text auf einen Leser wirkt, als Autor kann man einfach nicht so `von außen´ auf eine Geschichte schauen.
„Kopfsteine, die einem erst in der Zukunft von Nutzen sind“
Also das ist so gedacht: Die Kopfsteine dienen als Kopfkissen(ersatz). In der Zukunft, wenn die alt und fest geworden sind, taugen sie zu Kopfsteinpflaster.
„Nimm lieber unserer Zeit entsprechend junges Gestein“ - in der Jungsteinzeit gab es natürlich junges (weiches) Gestein, das macht als Kopfkissen keine Kopfschmerzen. (ist geologisch natürlich nicht exakt, aber sprachspielerisch).
„sorry klingt furchtbar nach Heute“
Ja, genauso soll es sein: Vergangenheit und Zukunft sind in der Geschichte durchdrungen. Genau so wie die uralten prinzipiellen Probleme der Menschheit uns noch heute umtreiben.
Liebe lakita – das Folgende hast du wunderbar beschrieben, richtig aus dem Leserleben gegriffen, sorry
, dass ich dir das angetan habe. Aber deine Beschreibung ist so köstlich, musste lachen, ‚ it made my day’!
„Also stand ich wieder am Anfang mit meiner Suche und dachte: dieser Schuft von einem Autor. 
Und bevor ich mich von diesem Kulturschock erholen konnte, steht ein Spanier mit einem Tirolerhut da, nein es steht ein spanischsprechender Tirolerhutbehüteter da“
Die Eigenschaften, für die der Name des Spaniers steht, das sind halt die Überraschungen, mit denen der Mensch immer wieder konfrontiert wird - immer wieder.
„Vorher dachte ich ja noch wegen der Ausdrücke und des Aussehens und der Namen Args und Urgh und der Haare an Steinzeit, wegen des Spanischsprechenden war ich dann schon in Richtung Mittelalter gerutscht und nun fahren wir mit dem Zug.“
Da hat das Wortspiel mit dem Zug wirklich zugeschlagen. Ich glaube, das Problem ist, dass du unbedingt eine Chronologie erkennen wolltest.
„meine Höflichkeit dem Autoren gegenüber aber noch erhalten geblieben“
Weiß ich zu schätzen, wirklich …
„überdenken die Todesstrafe“ sie stellen der Zukunft, was Humanität betrifft, ein schlechtes Zeugnis aus. Angesichts der in der Geschichte immer brutaler gewordenen Kriege und Verbrechen (z.B. Inquisition) nicht unberechtigt.
„Dieses Nebeneinanderstellen von Rauschen des Waldes, das die beiden Protagonisten wahrnehmen und "por el amor" ist sinnig“
gut gesagt, leider ist die Liebe nur eine Facette der vielen menschlichen Möglichkeiten.
Herzlichen Dank für deine Erläuterungen, deine Mühe und dein Wohlwollen 
L G,
Woltochinon