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Der Schauspieler

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22.10.2009
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Der Schauspieler

‘Herrlich, diese DVD- Abende,’ dachte George. Er war Mitte zwanzig und arbeitete in einer Videothek, von wo er sich immer die neuesten Filme ausleihen konnte.
Er saß gern vor dem Fernseher mit einer Tüte Chips und einer Flasche Cola und das sah man ihm auch an. Eigentlich wog er zu viel für seine Körpergröße, aber das störte ihn nicht weiter.
Heute sollte es mal wieder spannend werden. George hatte sich einen Krimi ausgeliehen, in dem es um eine Entführung ging.
Er machte es sich also bequem in seinem Sessel, legte die Füße auf einen kleinen Hocker und schaltete den Fernseher ein.
Der Vorspann begann mit den Namen der Hauptdarsteller, sowie Regisseur und Produzent. Danach fing der eigentliche Film mit einer alltäglichen Szene an, in der einer der Hauptdarsteller vorgestellt wurde.
George saß in seinem Sessel, aß Chips und trank einen Schluck Cola.
‘’Irgendwie hatte ich mir mehr versprochen,’’ sagte er nachdem er den Film eine Weile verfolgt hatte.
‘’Der is’ ja total langweilig. Da schläft man ja ein,’’ gähnte George.
Kurze Zeit später war er auch schon eingeschlafen.
Etwa 3 Stunden später, kurz vor ein Uhr nachts, wurde er wach.
Verschlafen blickte er auf die Uhr: ’’Ein Uhr? Oh Mann, da bin ich tatsächlich eingeschlafen. Naja, jetzt mach ich erstmal den DVD-Player und den Fernseher aus und dann ab in die Falle.’’
Er stand auf um beide Geräte abzuschalten, hielt aber nach einem Schritt inne.
Der Film war stehengeblieben und einer der Schauspieler sah direkt in die Kamera.
‘Bin wohl auf die Pause-Taste gekommen, während ich geschlafen hab. Is’ aber auch ein spannender Film,’ dachte er, sein Gesicht dabei zu einer ironisch wirkenden Grimasse verzerrend.
‘’Wow, echt gut gemacht, sieht aus als ob er mich direkt anstarren würde, aber so is Hollywood halt. Die tun alles, um es so echt wie möglich auf den Zuschauer wirken zu lassen,’’ sagte er zu sich selbst.
George nahm also die Fernbedienungen für Fernseher und DVD-Player und schaltete beide ab. Dann schraubte er die Flasche zu und warf heruntergefallene Chips in die leere Tüte.
Er wollte gerade aufstehen, als der Fernseher anging.
‘’Nanu, bin ich schon wieder auf die Fernbedienung gekommen?’’
Ein Blick nach rechts auf den Tisch erklärte ihm, dass dem nicht so war. Denn dort lag die Fernbedienung und dort war er gerade gar nicht zu gange.
‘Seltsam. Springt die Kiste von alleine wieder an? Muss wohl ein Wackelkontakt oder so sein.’
Das Bild flackerte auf.
Es zeigte den Schauspieler, der vorhin in die Kamera geblickt hatte, als der Film auf Pause stand.
Aber der Player war gar nicht an.
‘’Was soll denn das jetzt? Das is’ doch der von vorhin oder ist das ein Bildschirmschoner von einem der unzähligen Fernsehsender?’’
Er stand auf, um den Fernseher vorne auszumachen. Aber erst stellte er noch den Hocker auf die Seite.
George drehte sich um, und blieb wie erstarrt auf der Stelle stehen.
Der Schauspieler war ihm mit seinen Blicken gefolgt!
‘Das ist doch unmöglich,’ dachte er.
Jetzt hatte er wirklich das Gefühl angestarrt zu werden.
So etwas war ihm noch nie passiert!
Langsam hatte er den ersten Schock überwunden und die Furcht wich der Neugier.
Im Zeitlupentempo schlich er auf den TV-Apparat zu, den Schauspieler nicht aus den Augen lassend.
Stück für Stück näherte er sich ihm, bis er ganz dicht vor dem Fernseher stand.
Jetzt ging George in die Hocke, um auf einer Höhe mit dem anderen zu sein.
Mit offenem Mund starrte er auf die Mattscheibe.
Er hob seinen linken Arm, denn er wollte die Scheibe berühren, um sich sicher zu sein, dass er nicht fantasierte.
Doch so weit kam es erst gar nicht!
Plötzlich beugte sich der Schauspieler aus dem Fernseher heraus.
George warf sich zurück und krachte gegen den Tisch.
Der Andere kam immer weiter aus dem TV-Apparat heraus.
Er bekam George am Bein zu packen.
George fing an zu kreischen mit hoher, schriller Stimme.
Die Hand des anderen fühlte sich kalt an. Kein Leben war darin zu spüren.
Der Schauspieler bewegte sich rückwärts wieder in den Fernseher hinein und zog George mit sich.
Er strampelte, heulte, bettelte um sein Leben, schlug und trat dem anderen gegen Hand und Gesicht, aber der ließ sich nicht davon beirren und zog ihn weiter auf den Fernseher zu.
Nun war nur noch die Hand des Schauspielers außerhalb des Fernsehers und gleich würde George die Mattscheibe berühren.
Aber da war kein Widerstand.
Der Andere zog ihn einfach hinein.
George brüllte wie am Spieß, er war schon bis zur Hüfte im Fernseher versunken.
Mit aller Macht klammerte er sich am Gehäuse fest.
Es gab einen Ruck, so heftig, dass George einfach loslassen musste, weil er dagegen nicht ankam.
Das Letzte, das von George zu sehen war, war sein Gesicht, das gesamten Bildschirm ausfüllte.
Es war zu einer panischen Fratze verzogen, die um ihr Leben brüllte.
Dann ging der Fernseher wie von Geisterhand wieder aus.

 

Huhu Eric!

Viel zu viele Buchstaben für deinen Inhalt. Ich hab mal etwas herumgestrichen. Alles, was fett ist, kann man streichen, weil es dem Text Tempo nimmt. Die Dialoge sind teilweise einfach wahnsinnig widersinnig, kein Mensch würde so mit sich selber reden.

Schreib dir mal die Geschichte ab und streich raus, was ich angemeckert hab. Dann warte ne Stunde und lies dir das durch, wirst merken, das ist gar nicht so übel, was dabei rauskommt.

Muss nicht immer alles im Text stehen. :)

‘Herrlich, diese DVD- Abende,’ dachte George. Er war Mitte zwanzig und arbeitete in einer Videothek, von wo er sich immer die neuesten Filme ausleihen konnte.
Er saß gern vor dem Fernseher mit einer Tüte Chips und einer Flasche Cola und das sah man ihm auch an. Eigentlich wog er zu viel für seine Körpergröße, aber das störte ihn nicht weiter.
Heute sollte es mal wieder spannend werden.
George hatte sich einen Krimi ausgeliehen, in dem es um eine Entführung ging.
Er machte es sich also bequem in seinem Sessel, legte die Füße auf einen kleinen Hocker und schaltete den Fernseher ein.
Der Vorspann begann mit den Namen der Hauptdarsteller, sowie Regisseur und Produzent. Danach fing der eigentliche Film mit einer alltäglichen Szene an, in der einer der Hauptdarsteller vorgestellt wurde.
George saß in seinem Sessel, aß Chips und trank einen Schluck Cola.
‘’Irgendwie hatte ich mir mehr versprochen,’’ sagte er nachdem er den Film eine Weile verfolgt hatte.
‘’Der is’ ja total langweilig. Da schläft man ja ein,’’ gähnte George.
Kurze Zeit später war er auch schon eingeschlafen.
Etwa 3 Stunden später, kurz vor ein Uhr nachts, wurde er wach.
Verschlafen blickte er auf die Uhr: ’’Ein Uhr? Oh Mann, da bin ich tatsächlich eingeschlafen. Naja, jetzt mach ich erstmal den DVD-Player und den Fernseher aus und dann ab in die Falle.’’
Er stand auf um beide Geräte abzuschalten, hielt aber nach einem Schritt inne.
Der Film war stehengeblieben und einer der Schauspieler sah direkt in die Kamera.
‘Bin wohl auf die Pause-Taste gekommen, während ich geschlafen hab. Is’ aber auch ein spannender Film,’ dachte er, sein Gesicht dabei zu einer ironisch wirkenden Grimasse verzerrend.
‘’Wow, echt gut gemacht, sieht aus als ob er mich direkt anstarren würde, aber so is Hollywood halt. Die tun alles, um es so echt wie möglich auf den Zuschauer wirken zu lassen,’’ sagte er zu sich selbst.
George nahm also die Fernbedienungen für Fernseher und DVD-Player und schaltete beide ab. Dann schraubte er die Flasche zu und warf heruntergefallene Chips in die leere Tüte.
Er wollte gerade aufstehen, als der Fernseher anging.
‘’Nanu, bin ich schon wieder auf die Fernbedienung gekommen?’’
Ein Blick nach rechts auf den Tisch erklärte ihm, dass dem nicht so war. Denn dort lag die Fernbedienung und dort war er gerade gar nicht zu gange.
‘Seltsam. Springt die Kiste von alleine wieder an? Muss wohl ein Wackelkontakt oder so sein.’
Das Bild flackerte auf.
Es zeigte den Schauspieler, der vorhin in die Kamera geblickt hatte, als der Film auf Pause stand.
Aber der Player war gar nicht an.
‘’Was soll denn das jetzt? Das is’ doch der von vorhin oder ist das ein Bildschirmschoner von einem der unzähligen Fernsehsender?’’
Er stand auf, um den Fernseher vorne auszumachen. Aber erst stellte er noch den Hocker auf die Seite.
George drehte sich um, und blieb wie erstarrt auf der Stelle stehen.
Der Schauspieler war ihm mit seinen Blicken gefolgt!
‘Das ist doch unmöglich,’ dachte er.
Jetzt hatte er wirklich das Gefühl angestarrt zu werden.
So etwas war ihm noch nie passiert!

Langsam hatte er den ersten Schock überwunden und die Furcht wich der Neugier.
Im Zeitlupentempo schlich er auf den TV-Apparat zu, den Schauspieler nicht aus den Augen lassend.
Stück für Stück näherte er sich ihm, bis er ganz dicht vor dem Fernseher stand.
Jetzt ging George in die Hocke, um auf einer Höhe mit dem anderen zu sein.
Mit offenem Mund starrte er auf die Mattscheibe.
Er hob seinen linken Arm, denn er wollte die Scheibe berühren, um sich sicher zu sein, dass er nicht fantasierte.
Doch so weit kam es erst gar nicht!

Plötzlich beugte sich der Schauspieler aus dem Fernseher heraus.
George warf sich zurück und krachte gegen den Tisch.
Der Andere kam immer weiter aus dem TV-Apparat heraus.

Er bekam George am Bein zu packen.
George fing an zu kreischen mit hoher, schriller Stimme.
Die Hand des anderen fühlte sich kalt an. Kein Leben war darin zu spüren.
Der Schauspieler bewegte sich rückwärts wieder in den Fernseher hinein und zog George mit sich.
Er strampelte, heulte, bettelte um sein Leben, schlug und trat dem anderen gegen Hand und Gesicht, aber der ließ sich nicht davon beirren und zog ihn weiter auf den Fernseher zu.
Nun war nur noch die Hand des Schauspielers außerhalb des Fernsehers und gleich würde George die Mattscheibe berühren.
Aber da war kein Widerstand.
Der Andere zog ihn einfach hinein.
George brüllte wie am Spieß, er war schon bis zur Hüfte im Fernseher versunken.
Mit aller Macht klammerte er sich am Gehäuse fest.
Es gab einen Ruck, so heftig, dass George einfach loslassen musste, weil er dagegen nicht ankam.
Das Letzte, das von George zu sehen war, war sein Gesicht, das gesamten Bildschirm ausfüllte.
Es war zu einer panischen Fratze verzogen, die um ihr Leben brüllte.
Dann ging der Fernseher wie von Geisterhand wieder aus.

Schönen Donnestag,

yours

 

Hallo Eric,

Solche Vorbemerkungen:

so, das ist jetzt ne neue geschichte. ich bitte um knostruktive kritik^^
wenn sie euch nicht gefallen hat, braucht ihr das nicht unbedingt schreiben, sondern lieber, was ich besser machen könnte.
danke im vorraus
eric tacrett
bitte künftig immer in einen eigenen Beitrag unter die Geschichte setzen. Der erste soll deiner Geschichte vorbehalten bleiben.


Gruß,
Abdul

 

Hallo Eric Tacrett!

Der Titel hat mich neugierig gemacht und ich war sehr gespannt, was mich hier erwarten würde. Eine Person, die vorgibt jemand anderes zu sein, als ein fieser Schlächter, hinterhätiger Drahtzieher etc. Aber es sollte anders kommen. Leider nicht zum Besseren...
Ich hab mir dann mal yours trulys "überarbeitete" Version durchgelesen und fand diese um Längen besser. Versuche es mal mit diesen Tipps, manchmal ist weniger eben doch mehr.
Was mir gefehlt hat war auch so ein bisschen die Aussage des Textes. Ich meine damit, dass du mMn keine richtige Geschichte erzählst. Eine Geschichte wäre es, wenn du die Frage aufgeworfen hättest: Was, wenn dich jemand in den Fernseher zieht? Wie würde man reagieren, was würde man machen? Daraus könnte sich eine spannende Geschichte entwickeln. Aber dein Protagonist macht überhaupt nichts. Er schreit, tritt um sich, fertig aus. Da, wo es interessant wird hörst du auf. Das war mir zu wenig. Mir wäre es lieber gewesen, wenn George Möglichkeiten gehabt hätte sich zu wehren. Vielleicht denkst du darüber nochmal nach.


Gruß, Scharker!

PS.:

Dann ging der Fernseher wie von Geisterhand wieder aus.

Diese Floskel ist so ausgelutscht und tot - nie wieder verwenden! ;)

 

hey danke für die kritik^^
hab mich gefreut, weil es sehr viel konstruktive kritik ist.
aber kann mir vielleicht jemand sagen oder auf einen link verweisen, indem steht, was in einer kurzgeschichte wichtig ist und was nicht?
bin da noch nicht so ganz dahinter gestiegen.
danke
eric

 

link verweisen, indem steht, was in einer kurzgeschichte wichtig ist und was nicht?
Moi Eric,

Wikipedia hat übersichtliche Infos, oder hier in verschiedenen threads.
Auch der plot selbst braucht ein bissl Aufmerksamkeit: es reicht nicht, Ideenfragmente zu verwenden, die sich in einem einzigen, kurzen Satz zusammmenfassen ließen.

Toi toi toi, Katla

 

Hi Eric,

die Story erinnert mich an einen alten italienisch Slasher, den ich mal gesehen hab. Dämonen :-), egal, es wirkt auf jeden Fall wie ein Teil dieser Geschichte, gut fand ich, dass durchaus Spannung aufgebaut wurde.

Schönen Gruss

 

Moin Eric,

eine nette Idee, muss ich sagen. Unkreativ bist du auf gar keinen Fall. Allerdings habert's bei dir noch etwas an der Umsetzung. Aber wenn du überflüssige Formulierungen in Zukunft weglässt und einen Text insgesamt straffst, läuft das schon :)

Was ich inhaltlich anders gemacht hätte: In der Szene, in der der Schauspieler den Prot in den Fernseher zieht, hätte ich gerne gewusst, wie das Mienenspiel beim Schauspieler ist. Bleibt es starr? Verzieht es sich zu einer höllischen Fratze oder einfach nur vor Anstrengung? Da kann man, wie du vielleicht siehst, neue Akzente setzen.

Grüße, der DÄIF

 

Salve Eric,

also diese Geschichte von dir fand ich richtig gut. Spannung wurde konsequent bis zum Finale aufgebaut und so ein wenig "The Ring"-Stil finde ich sehr klasse umgesetzt.
Mich hat jetzt auch die ursprüngliche Länge nicht so sehr gestört; ich würde vielleicht eher ein paar Sätze zusammenfassen und nicht so viele Punkte setzen.
Ansonsten aber eine mehr als solide Horror-Kurzgeschichte, die Spaß gemacht hat zu lesen.

Grüße,

Medi

 

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