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  • Macht bis zum 15.08.2020 mit bei der ersten jährlichen Sommer-Challenge für Kindergeschichten: Zielgruppe Krümel.

Die Kuh im Apfelbaum

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Die Kuh im Apfelbaum

Tobi ist vom Regen aufgewacht. Die Tropfen prasseln an die Fensterscheibe, als würde jemand Erbsen dagegen werfen. Auch die Möwen machen so viel Lärm, dass Tobi sich im Bett aufsetzt und die Augen weit öffnet. Aber richtig gut sehen kann er trotzdem nicht. Alles ist grau und langweilig. Genau wie gestern. Und vorgestern. Und am Tag vor vorgestern hat es sogar gedonnert und dicke Hagelkörner, groß wie Kaugummikugeln, sind ins Beet gekracht und haben Erdbeermatsch angerichtet. Dabei sind doch Sommerferien! Mama muss nicht zur Arbeit gehen und der Kindergarten ist abgeschlossen. Das haben Berti und Tobi gestern nach dem Mittagessen überprüft.

Tobi klettert aus dem Bett und geht zum Fenster. Die Mülltonnen sind vom Regen blitzsauber gespült und die Blumen, die die alte Frau Sander neben das Erdbeerbeet gepflanzt hat, lassen die Köpfe hängen. Sonst ist nichts los.
„Miste“, seufzt Tobi. Ferien hat er sich anders vorgestellt.
Tobi sieht sich im Zimmer um und entdeckt Berti. Richtig! Auf der Luftmatratze schläft sein bester Freund. Das hat Tobi völlig vergessen. Er kneift Berti ein bisschen in die Nase. Der brummt und dreht sich um.
„Mmmmm“, sagt Tobi, beißt sich auf die Unterlippe und denkt nach. Schließlich setzt sich Tobi an den Tisch, auf dem Papier und Buntstifte liegen, und denkt an Opa. Der hat nämlich bei einem Preisausschreiben mitgemacht und eine Reise gewonnen. Es war ganz einfach, hat Opa gesagt. Er hat sich zwei gleiche Fotos mit einer Landschaft angesehen und auf einem davon fehlten Kühe. Das war alles. Deswegen ist er jetzt mit Oma in den Bergen. Da wo die Luft so gut ist. Tobi atmet tief ein. Diese Luft hier mag Tobi auch sehr gerne. Sie riecht nach Wasser. Tobi denkt auch an die alte Frau Sander. Und an den Grummelmeier, der eigentlich Gronemeier heißt, aber der antwortet immer grummelig, wenn Tobi und Mama ihn grüßen. Tobi denkt auch an Doktor Blasewitsch, der jeden Tag um vier Uhr Trompete spielt und sogar an den neuen Nachbarn denkt Tobi, der in die Wohnung von Vader Schnaps eingezogen ist, weil Vader Schnaps gestorben ist und nun auf dem Friedhof wohnt. Bei Mama wohnt wenigstens Tobi. Und Tobi hat Berti. Das alles denkt Tobi. Aber jetzt rüttelt Tobi den Langschläfer erst mal wach. Sie müssen nämlich ein Preisausschreiben malen.

„Was ist ein Preisausschreiben“, fragt Berti und gähnt.
„Man guckt, was anders ist, und gewinnt eine Reise.“
„Wo guckt man?“
„Na, auf Bilder.“
„Was denn für Bilder?“
„Die malen wir doch jetzt“, sagt Tobi.
Tobi malt eine Kuh, die wie eine Maus aussieht. Berti findet das lustig, aber Tobi holt Mu, die Kuh, die auf dem Regal sitzt und versucht es noch einmal. Jetzt sieht die Kuh aus wie ein Pferd.
„So wird das nix“, sagt Tobi und Bertis Bauch grummelt. Berti hat Hunger und keine Lust zu malen.
„Was kann man gewinnen? Und wer spielt denn mit?“ Berti stellt sehr gute Fragen.
„Alle, die allein im Haus wohnen, spielen mit. Also die alte Frau Sander, der Grummelmeier, Doktor Blasewitsch und der Neue.“ Eine Reise in die Berge kann Tobi nicht versprechen. Aber er hat eine großartige Idee! Es gibt Kaffee und Kuchen zu gewinnen!
Das gefällt Berti sehr gut. Jetzt knurrt sein Magen lauter.
„Welchen Kuchen?“, fragt Berti und er zieht eine Augenbraue hoch.
„Den backen wir jetzt!“, ruft Tobi und zieht Berti am Schlafanzugärmel in die Küche.
„Psst“, sagt Tobi und legt einen Zeigefinger an seine Lippen, „Mama hat Ferien und darf lange schlafen.“

Die Kirchturmuhr in der Nachbarschaft schlägt sechs mal, als Tobi den Backofen vorheizt. Gut, dass er Opa oft beim Backen geholfen hat. Backen kann Opa besser als Oma. Die macht dafür den allerbesten Schmorbraten der Welt. Vom zarten, jungen Schmor, sagt Opa.
„Eier, Butter, Zucker, Mehl.“ Tobi schüttet mit einem Schwung alles zusammen in die Schüssel, dass es nur so staubt. „Jetzt schneit es auch noch!“, ruft er freudig. Er rührt und rührt und rührt und sein Arm tut davon schon mächtig weh.
„Achtung: Milch!“, ruft Berti und gibt einen Milchwasserfall in die Schüssel, der bis auf ihre Füße schwappt. Endlich ist alles vermischt und Berti kostet. Er schaut zur Decke hinauf und findet, dass etwas fehlt. Tobi findet das auch und guckt in den Kühlschrank.
„Was haben wir denn da? Erdbeermarmelade, Mayonnaise, ein Glas mit salzigen Pflaumen, pfui igittigitt, Ketchup …“
„Wir könnten Käse rein streuen. Dann haben wir Käsekuchen!“ Bertis Bauch knurrt zwar nicht, aber er ist ganz bestimmt hungrig. Tobi nimmt das Brett mit der Glashaube und sie zupfen den gesamten Käse in Stücke und Tobi rührt ihn unter den Teig. Berti liebt Früchte im Käsekuchen und gibt noch ein halbes Glas Erdbeermarmelade dazu. Ach was, das ganze Glas. Um an die Kuchenform zu gelangen, holt Tobi einen Stuhl. Er stellt sich auf Zehenspitzen, damit er die Kastenform im Schrank erreicht. Leider liegen alle anderen Kuchenformen obendrauf und fallen im hohen Bogen auf den Boden, dass es nur so scheppert. Wie versteinert stehen die beiden Freunde, als Mama verschlafen am Türrahmen lehnt. Ihre Haare sind hell und selbst zerzaust ganz wunderschön, findet Tobi.
„Niemand verletzt?“, fragt Mama und kratzt sich am Kopf.
„Nix passiert“, beeilt sich Tobi zu sagen und Berti sammelt schnell die Kuchenformen wieder auf.
„Ihr seid aber früh wach. Was macht ihr denn?“ Mama gähnt.
„Nichts Besonderes“, antworten die Jungen gleichzeitig.
„Backt ihr einen Kuchen?“, fragt Mama.
„Einen Preisausschreibenüberraschungskäsekuchen“, ruft Tobi.

Tobi will Mu im Hof in den Apfelbaum setzen. Denn das ist das Rätsel: Was ist anders im Hof als sonst? Der Neue wird es schwer haben, meint Berti, aber Tobi denkt, eine Kuh gehört so oder so nicht in einen Apfelbaum. Das könnte der Neue schon wissen. Tobi hat der Kuh vorsichtshalber eine rote Schleife um den Schwanz gebunden, weil die alte Frau Sander nicht mehr so gut sehen kann. Tobi klettert hoch hinauf in den Apfelbaum. Die Äste sind schon ganz dünn und Berti ganz klein geworden.
„Das reicht!“, ruft Berti, „Komm wieder runter!“ Und Tobi klettert hinunter und freut sich über all die vielen kleinen grünen Äpfel, an denen er sich vorbei hangelt. Die Jungen gehen zurück ins Haus. Sie müssen schließlich alle Zettel durch die Briefschlitze stecken, die sie geschrieben haben.
Tobi steckt den letzten Zettel durch die Postklappe in die Tür von Doktor Blasewitsch.
„So, nun haben alle den Preisausschreibenfragezettel“, sagt Tobi und ist froh. „Nix wie hoch zum Kuchen!“ In Windeseile laufen sie in die vierte Etage. Tobi wohnt mit Mama unterm Dach. Berti schnauft ordentlich, als sie in die Küche kommen. Auf dem Küchentisch steht die Kuchenform. Mama war wohl ungeduldig und hat sie schon aus dem Ofen geholt. Tobi schnüffelt am Kuchen und ist zufrieden. So muss Kuchen duften! Er dreht die Form herum und heraus plumpst … ein harter, dunkelbrauner Klotz, flach wie eine Tafel Schokolade. Berti reißt entsetzt die Augen auf! Das hat er nicht erwartet! Der sieht ja gar nicht aus wie Kuchen! Tobi holt ein Messer und versucht eine Scheibe davon abzuschneiden.
„Verflixt ist das hart!“
„Lass mich mal“, sagt Berti, greift das Messer, holt aus und sticht mit einem Ruck in den Kuchen. Nichts passiert. Die Jungen sehen sich erstaunt an. Tobi geht zur Schublade und holt den Fleischklopfer heraus. Damit haut er mit einem Rumms auf den Kuchenklotz wie Opa den Lukas, wenn er mit Tobi zur Kirmes geht. Nun liegen mindestens tausend Kuchenteile auf dem Tisch und auf dem Boden auch. Zögernd nehmen die Jungen sich jeder ein Stück.
„Gar nicht mal so lecker“, nuschelt Berti und Krümel sprühen aus seinem Mund.
„Voll scheußlich“, sagt Tobi und schluckt angewidert das winzige Bröckchen hinunter.
Da kommt Mama zur Tür herein. In den Händen hält sie einen Korb mit Erdbeeren.
„Frühstück“, sagt sie und bereitet Erdbeeren und Zwieback mit Milch zu. Dann fegt sie die Krümel vom Tisch und auch vom Boden auf und alle drei essen zufrieden ihre Schalen leer.

Der Himmel ist inzwischen hellgrau geworden. Die dicken, dunklen Regenwolken haben sich mürrisch verzogen und der Regen fällt nun in dünnen Fäden herab. Schließlich fällt er gar nicht mehr. Niemand hat beim Preisausschreiben mitgemacht.
„Vielleicht ist es zu schwer“, gibt Berti zu bedenken und zieht die Schultern zu den Ohren.
„Das ist doch babyeierleicht! Es hat noch niemals eine Kuh im Apfelbaum gesessen!“ Tobi rollt mit den Augen. Das stimmt wohl. Berti hat aber keine andere Erklärung. „Komm!“, sagt Tobi energisch und stapft die Treppen hinunter in den Hof. Berti stapft hinterher.
Tobi stellt sich vor den Apfelbaum und schaut hinauf zu den Fenstern, die Hände stemmt er auf die Hüften. Berti macht dasselbe.
„Vielleicht schlafen alle noch. Erwachsene schlafen eben viel“, gibt Berti erneut zu bedenken.
„Pfff“, sagt Tobi.
Tobi klettert auf die große Papiermülltonne, legt die Hände um seinen Mund herum und ruft: „Sehr geehrte Damen und geehrte Herren alleine im Haus! Es ist Zeit für ein Preisausschreiben! Lest die Zettel, die in Eurem Flur liegen und macht mit! Ihr könnt einen tollen Preis gewinnen!“ Das alles sagt er drei Mal hintereinander.
„Aber wir haben doch gar keinen Kuchen“, flüstert Berti zu Tobi hinauf. Niemand rührt sich hinter den Fenstern. Es ist jetzt ruhig und still. Nicht einmal die Möwen meckern. Nur einmal fällt ein kleiner Apfel hinunter auf die Steine. Plopp.
„Verdampft noch mal“, schimpft Tobi und stampft mit einem Fuß auf die Mülltonne.
„Komm auch rauf“, befiehlt Tobi und Berti klettert auf die gelbe Tonne daneben. Beide trampeln nun laut auf den Tonnen herum, dass es ordentlichen Krach gibt. „Kennst du ein Lied, das wir dazu singen können?“, fragt Tobi seinen Freund.
„Ein Mülltonnenaufwecklied?“
„Ja“, sagt Tobi.
„Nein“, sagt Berti.
So trampeln sie einfach weiter und hin und wieder fallen die grünen Äpfel im Takt dazu vom Baum. Plippplopp.
Dann öffnet sich der Himmel ein klein wenig und einige Sonnenstrahlen fallen auf die beiden Jungs, die so eifrig auf den Mülltonnen tanzen. Und ein Fenster öffnet sich auch.
„Seid ihr jetzt völlig übergeschnappt?!“ Der Grummelmeier hängt mit dem gesamten Oberkörper heraus, fuchtelt mit einem Holzlöffel herum und Berti fürchtet, er würde gleich wie die Äpfel auf die Steine plumpsen. Im ersten Stock geht das nächste Fenster auf und der Neue guckt heraus. Seine Haare sind zerzaust wie die von Tobis Mama heute früh und er lächelt. Berti ist beruhigt.
„Das klappt ja prima. Komm Berti, wir tanzen weiter!“ Und die Jungen trampeln wie verrückt. Einer auf der blauen Papier-, der andere auf der gelben Plastiktonne. Sie haben jetzt viel Spaß und springen sogar waghalsig. Die alte Frau Sander im Erdgeschoss ruckelt aufgeregt an ihrem Fenstergriff und schließlich ruft sie laut durch das offene Fenster: „Ich hab’s! Ich weiß es! Es ist die Kuh im Apfelbaum! Die Kuh mit der roten Schleife. Die hat noch nie dort oben gesessen! Ich hab’ gewonnen! Hurra!“ Die alte Frau Sander hat also die Preisausschreibenkarte in ihrem Flur gefunden. Und Doktor Blasewitsch zückt seine Trompete. „Das soll doch jetzt aber kein Regentanz werden, hoffe ich!“ Und dann spielt er laut in den Hof hinein, obwohl es nicht mal mittags ist.
Tobi ruft so laut er kann: „An alle, die die Kuh im Apfelbaum auch sehen: Bei Tobi und Mama Turner gibt es dafür heute um vier Uhr Kaffee und Kuchen. Ihr sollt kommen. Das ist nämlich der Preis!“

Pünktlich um vier Uhr stehen Doktor Blasewitsch, Grummelmeier, die alte Frau Sander und der Neue vor Tobis Wohnungstür. Alle fünf strahlen um die Wette. Nein, der Grummelmeier grummelt. Doktor Blasewitsch hat seine Trompete mitgebracht. Grummelmeier zwei abgeknickte Blumen, die alte Frau Sander eine Glasschale mit einem Berg geschlagener Sahne und der Neue hat nichts mitgebracht. Auf der Terrasse ist der Tisch gedeckt. Es sieht aus, als hätte jemand Geburtstag. Das Geschirr steht auf einer Tischdecke und in der Mitte ein Erdbeerkuchen. Den hat Mama gebacken, als die Jungen mit ihrem Tanz auf den Mülltonnen die Sonne herausgelockt haben. Sie nimmt Herrn Grummelmeier die Blumen aus der Hand und stellt sie in eine Vase neben den Kuchen.
„Sie gestatten“, sagt Doktor Blasewitsch förmlich. Dann macht er sich sehr lang und spielt seine Trompete, dass sie über alle Dächer der Stadt zu hören ist. Denn es ist schließlich vier Uhr. Tobi und Berti stopfen sich währenddessen mit Kuchen und Sahne voll.
„Das haben wir gut gemacht“, sagt Berti wohl, aber so genau kann Tobi das bei dem Krach nicht verstehen.
 
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Hallo @Kanji

und auf geht's:

Die Tropfen prasseln an die Fensterscheibe, als würde jemand Erbsen dagegen werfen.
Sehr schöner Vergleich, für Kinder wie für Erwachsene.

„Miste“, seufzt Tobi.
Miste? Nicht 'Mist'?

„Was ist ein Preisausschreiben“, fragt Berti und gähnt.
„Man guckt was anders ist und gewinnt eine Reise.“
Sehr schön. Genauso einfach scheinen viele Dinge für Kinder zu sein.

„Gar nicht mal so lecker“, nuschelt Berti und Krümel sprühen aus seinem Mund.
:lol:

So, das war's. Sprachlich gibt's da wenig bis gar nix zu meckern.

Zum Inhalt: Die Einfälle finde ich wunderbar, die Idee mit dem Preisausschreiben auch, überhaupt die ganze verrückte und doch lebensnahe Geschichte. Du kannst dich herrlich in die verrückte Logik von Kindern hinein denken, genauso ensteht der Quatsch, den sie manchmla machen.

Ich frage mich aber: Wenn man Kinder diese Geschichte 'nur' vorliest (für welches Alter planst du? du hast nix angegeben), ist das dann nicht zu verworren? Ich kann mir diesen Text sehr gut als Bilderbuch vorstellen, in dem die Bilder den Text untermalen. Aber als reiner Text könnte ich mir vorstellen, dass Kindern der rote Faden fehlt. Märchen und Kindergeschichten arbeiten ja häufig mit einem simplen Setting, kleinem Personal und sich teilweise wiederholenden Szenarien.

Das erstmal von mir!

LG,
HL
 
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Hej @HerrLehrer ,

herzlichen Dank für deinen Blick in diese Geschichte, deine Gedanken dazu.

Du sprichst von der Zielgruppe. Hach, ein leidiges Thema für mich, ist das doch so individuell wie die Wahl von Lesestoff überhaupt. Lese ich die Geschichte einem tobigleichaltrigen Jungen vor, ist er vielleicht voll drin, weil die Bilder vor seinem Augen aufploppen, langweile ich damit seine Zwillingsschwester, wahlweise umgekehrt. Dreijährige sind möglicherweise überfordert, freuen sich aber an der einen oder anderen Stelle, bewundern den entschlossenen kleinen Kerl. Es ist ja ein so kurzer und wilder Ferientag. :shy:

Ich habe all die anderen Krümelgeschichten gelesen und bemerkt, dass ich mich genauso schwer tu, mir vorzustellen, an welcher Stelle sich beim Vorlesen die Zielgruppe kurz mal ausklinkt oder wen ich bis zum Schluss mitnehme. Erfahrungsgemäß ist Vorlesen eine Interaktion und es kommt hier und da zum Dialog, der Vorleser spart eventuell Stellen von vornherein aus, ergänzt, schlimmstenfalls erklärt er. Einige Monate später vorgelesen, geht es dann für beide eher klar.
Da schließt sich auch meine Scheu an, hier diese Geschichten zu kommentieren ... is schon alles nicht so einfach. Schussendlich gehe ich einfach davon aus, dass jedes Kind irgendetwas aus jeder Geschichte für sich etwas herausnimmt, seiner Phantasie, Temperament, Vorlieben und Alter angepasst. Und wenn ein Opa mit schauspielerischem Talent vorliest, ist das schon ein großes Theater. :D

Übrigens darf Tobi nicht Mist sagen. :D

Danke für deine Anregung und einen schönen Tag, Kanji.
 
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Liebe @Kanji, Ich will gar nicht viel sagen.
Ich habe beim Lesen völlig vergessen, das ein Kommentar am Ende ansteht. Ich war in dem kleinen Hinterhof und habe den Jungs beim Tanzenzu geschaut ich habe die Sahne auf dem Erdbeerkuchen geschmeckt.
Ich habe das Gesicht verzogen, als sie Käse in den Kuchen gekrümmelt habe, wobei ich mich ebenfalls dabei erwischt habe zu überlegen ob das nicht vielleicht wirklich schmecken könnte :-)

Deine Geschichte bringt mich zum Lächeln, sie macht spaß und sie würde auch spaßmachen wenn man so vorließt oder wenn man sie als engagierter junger Mensch gerade selbst mit dem lesen anfängt :-)

So viel von mir.

Wirklich gern gelesen.
Shey :-)
 
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„Einen Preisausschreibenüberraschungskäsekuchen“, ruft Tobi.
Hallo Tobi,

Kennstu mich noch - ich bin der Friedel aus Opahausen. Ich kenn dich schon ganz, ganz lange, weißtu, und deshalb freu ich mich, mal wieder was von dir zu hören – kwatsch, natürlich, mal wieder was zu lesen - mein ich. Naldo – so wird mein Enkel Aushagenybermvollmetal genannt, weil der schon Fußball spielte, als er noch gar nicht laufen konnte (echt, ich veräppel dich nicht – würd‘ ich mich gar nicht trauen, darfstu mir ruhig glauben!), der Naldo also findet das mit der Kuh im Apfelbaum toll – und noch toller würd er einen Dinosaurier finden – ob Appelisstsaurus oder Zhingtschangtschungdroppsaurus, Jacke wie Hose, Hauptsache gefährlich und vor allem nur für Mammutbäume geeignet. Aber ein Apfelbaum tut's auch schon!

Du merkst, ich liebe auch lange Wörter und das längste, das ich kenne, werde ich dir leider erst verraten können, wenn du groß bist und bestimmt schon von Huckleberry Finn und Tom Sawyer gehört haben wirst. Aber bis dahin musstu noch warten, weil das zwar ein lustiges Wort ist – und doch zugleich ganz, ganz böse! So lange muss die Donaudampfschifffahrtsgesellschaft noch reichen oder der Phantasiesaurier oben oder halt ein Kuchen ...

Und ha, den Gronemeier kennt er auch schon. Kann doch nur der Nuschler der „Männer“ sein, ne? Das musstu mal von den Bläck Fööss auf holländisch hören – zum Schießen komisch, ehrlich!

Aber jetzt muss ich mal Kanji sprechen. Also bis‘n andermal!

Tachchen,

Kanji,

schön, mal wieder was von Tobi zu lesen und das Erdbeerbeet hat‘s mir besonders angetan, wenn aus fünf unterschiedlichen Buchstaben eines allein das halbe Wort beherrscht, Symbol des Deutschen schlechthin, wo ja das e eh von e bis ə vorherrscht.

Tobi klettert aus dem Bett und geht zum Fenster.
Was hat der Tobi denn für ein Bett? Oder – sollt ich mich irren? - gilt für Tobi ‚4 ever young‘?

Schließlich setzt sich Tobi an den Tisch, auf dem Papier und Buntstifte liegen[,] und denkt an Opa.
Der Relativsatz ist zu Ende und das „und“ verbindet gleichrangige Satzteile des Hauptsatzes, ähnlich hier
Tobi denkt auch an Doktor Blasewitsch, der jeden Tag um vier Uhr Trompete spielt[,] und sogar an den neuen Nachbarn denkt Tobi, der in die Wohnung von Opa Schnaps eingezogen ist, weil Opa Schnaps gestorben ist und nun auf dem Friedhof wohnt.
Ach, ich bleib lieber Opahausen statt Opabier ... oder gar ...pils oder ...bock. Gleichwohl schöner Satz, der Quelle einer neuen Geschichte sein könnte ...

„Man guckt[,] was anders ist[,] und gewinnt eine Reise.“
„Alle, die allein im Haus wohnen[,] spielen mit.
„Das haben wir gut gemacht“, sagt Berti ...
meine ich aber auch und damit tschüss ihr zwo und bis bald

Friedel
 
Wortkrieger-Team
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31.01.2016
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Hej @Shey , ich freue mich, dass du die Geschichte gelesen und sie dir gefallen hat. Lesen, Mitfühlen, Spaß haben, Lächeln und das Drumherum für kurze Zeit vergessen, hört sich sehr gut an. ;) So gesehen hat sie für dich schon mal funktioniert.

Ich bedanke mich für den Leseeindruck und wünsche dir einen schönen Tag. Kanji

Hej lieber @Friedrichard ,

Tobi und ich waren hocherfreut, dich unter der Geschichte und vor allem, die fehlenden Kommas zu finden. Also ich freute mich darüber mehr als er. Tobi freut sich über Naldo und mag Dinos ja eigentlich auch, aber sein Flugsaurier wäre wohl im Apfelbaum weniger spektakulär gewesen. Er findet Pilsopa im übrigen auch super. :shy:

So lange muss die Donaudampfschifffahrtsgesellschaft noch reichen oder der Phantasiesaurier oben oder halt ein Kuchen ...
Twain setzte seinerzeit, als er „Die schrecklich deutsche Sprache“ verfasste, dem Kapitän noch eine Mütze auf: Donaudampfschiffahrtskapitänsmützenbommel und das gefällt Tobi richtig gut.

und das Erdbeerbeet hat‘s mir besonders angetan
Nicht wahr? Gerne hätte ich mein Lieblingswort, den Schneeengel eingefügt, aber das passte nur farblich zu den Erdbeeren.

Was hat der Tobi denn für ein Bett? Oder – sollt ich mich irren? - gilt für Tobi ‚4 ever young‘?
Ach, Tobi klettert eben gerne und nutzt jede noch so gewöhnliche Gelegenheit.

Vielen Dank für deine Zeit und freundlichen Worte und bis bald.

Kanji
 
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Wortkrieger-Team
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22.10.2011
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Liebe Kanji,
hier bin ich mir sicher, das ist eine lupenreine Kindergeschichte. Aber eher für kleinere Kinder. Hätte ich das in der fünften vorgelesen, die sind so elf, da hätte ich aber was zu hören gekriegt. Wegen Babysprache. Aber weißt du was, wenn sie dann manchmal in Kleingruppen waren, waren sie wieder froh über "Babysprache". Aber natürlich auch wieder nur manche.
Ansonsten ist es wohl so, dass man eh immer nur tippen kann, was die Altersgruppe so will und braucht, und Kinder kann man nicht über einen Kamm scheren. Da würden sie ja ganz kurz und glatt werden.
Ich mag diese Geschichte mit ihren abgedrehten Ereignissen, dem Brennkuchen, dem Preisausschreiben und dem Mülltonnenaufwecklied. Ich mag den Doktor Blasewitsch, der so heißt wie das, was er tut, vielleicht sollte man das eh mal einführen. Den Grummelmeier mit seinem Geknurre mag ich auch. Und ich bin mir sehr sicher, Mama und der Neue werden sich gut verstehen. Schon wegen der abstehenden Haare.

Dankeschön für diese zauberhaften kleinen Lesegenuss mit seinen verspielten Kindereien.
Liebe Grüße von Novak
 
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13.07.2017
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Liebe Kanji,

eine ganz wundervolle Geschichte ist dir da gelungen.

Die Tropfen prasseln an die Fensterscheibe, als würde jemand Erbsen dagegen werfen.
Hah. Welches Kind sieht jetzt nicht ne Handvoll grüner Kügelchen gegen die Scheibe fliegen?! Ich sehe es. :)

dicke Hagelkörner, groß wie Kaugummikugeln, sind ins Beet geplumpst und haben Erdbeermatsch angerichtet.
Es folgt ein schnuckeliges Bild dem anderen. Ein Bilderbuch zum Lesen/Vorgelesen bekommen. Die Ausdrucksweise empfinde ich für Kitakinder passend.

„Psst“, sagt Tobi und legt einen Zeigefinger an seine Lippen, „Mama hat Ferien und darf lange schlafen.“
Goldjunge! :lol:

scheppert.Wie versteinert stehen die beiden Freunde,
Die Jungen sehen sich erstaunt an.Tobi geht zur Schublade
Leerzeichen nach Satzpunkt fehlen.


Die Kirchturmuhr in der Nachbarschaft schlägt sechs mal,
Das alles sagt er drei Mal hintereinander.
Entweder immer das Mal groß geschrieben oder (für mein Gefühl besser) sechsmal und dreimal.


eine Kuh gehört so oder so nicht in einen Apfelbaum. Das könnte der Neue schon wissen.
:) Na, bei diesen Erwachsenen weiß man nie.

Tobi hat der Kuh vorsichtshalber eine rote Schleife um den Schwanz gebunden, weil die alte Frau Sander nicht mehr so gut sehen kann.
Dein Tobi ist zum Knutschen.

Sie müssen schließlich alle Zettel durch die Briefschlitze stecken, die sie geschrieben haben.
Hier gehe ich davon aus, dass das "Geschriebene" Wellenlinien sind, da die Knirpse außer ihren Namen, Papa, Mama und noch ein, zwei andere Wörter nicht schreiben können. Dass sie glauben, die Nachbarn könnten den Brief lesen, kann ich mir bei diesen Schlauköpfen nicht vorstellen. Die Wellenschrift ist eher ein bewusstes Schreibspielen. Oder enthält der Brief eine Art Bilderanweisung zum Preisausschreiben?

Auf dem Küchentisch steht die Kuchenform. Mama war wohl ungeduldig und hat sie schon aus dem Ofen geholt.
:lol: Tobi erklärt sich die Welt mit einem Selbstverständnis, das ist wundervoll.


Da kommt Mama zur Tür herein. In den Händen hält sie einen Korb mit Erdbeeren.
Sind das die Matschebeeren vom Anfang der Geschichte oder war sie flux auf dem Markt?

„Vielleicht ist es zu schwer“, gibt Berti zu bedenken und zieht die Schultern zu den Ohren.
„Das ist doch babyeierleicht! Es hat noch niemals eine Kuh im Apfelbaum gesessen!“ Tobi rollt mit den Augen.
...
Komm!“, sagt Tobi energisch und stapft die Treppen hinunter in den Hof. Berti stapft hinterher.
Durch die klare Rollenverteilung zwischen dem zögerlichen Berti und dem selbstbewussten Tobi sind Dialoge und Handlung für die kleinen Zuhörer gut greifbar. Die Dynamik dieser Freundschaft ist dir sehr gelungen, finde ich.

„Ich hab’s! Ich weiß es! Es ist die Kuh im Apfelbaum! Die Kuh mit der roten Schleife. Die hat noch nie dort oben gesessen! Ich hab’ gewonnen! Hurra!“ Die alte Frau Sander hat also die Preisausschreibenkarte in ihrem Flur gefunden.
Juchu! Ich freu mich mit ihr.

Pünktlich um vier Uhr stehen Herr Doktor Blasewitsch, Grummelmeier, die alte Frau Sander und der Neue vor Tobis Wohnungstür.
Ach, wie cool. Alle Alleinwohner kommen zusammen. Und es gibt Kuchen. Und Musik. Was für eine grandiose, bunte Mietergemeinschaft! Das haben die Jungs wirklich gut gemacht. :)

Eine schöne Krümelgeschichte mit viel Witz und Herz!
Sehr gern gelesen.
Liebe Grüße
wegen
 
Wortkrieger-Team
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31.01.2016
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Hej @Novak, lupenrein für Kitakinder mit unterschiedlich langen Haaren sind ganz genau die Zielgruppe, die ich im Hinterkopf hatte. Ebenso aber auch Vorleser*innen, die Freude haben an Tobi und seinem Quatsch und die sogar eine kleine angehende Romanze zwischen den Zeilen entdecken. :D

Ich danke dir für deine Zeit und freundlichen Worte. Kanji

Hej, du liebes @wegen -„Kind" mit den Adleraugen,

es ist schön, wenn du das sehen kannst, was ich beschrieben habe, was Tobi sieht. :herz: Es kann gut sein, dass Kitakinder die passende Zielgruppe sind, so manch ein Opa aus Opahausen oder jedweder, der Kinder gut kennt könnte sich über Tobi freuen. Für mich spielt es keine Rolle. Und etwas mehr glücklich macht mich, dass du Tobis soziale Seite entdeckt hast. :kuss: Er ist tatsächlich sehr bemüht, alle Menschen um sich herum froh zu sehen. Wie käme er sonst auf die diese Idee, in aller Herrgottsfrühe solchen Alarm zu machen, wenn es nicht zum Besten aller wäre? :Pfeif:

Entweder immer das Mal groß geschrieben oder (für mein Gefühl besser) sechsmal und dreimal.
Du hast ja so recht. Ebenso mit den verschluderten Leerzeichen. Vielen Dank.

Oder enthält der Brief eine Art Bilderanweisung zum Preisausschreiben?
Ehrlich gesagt, hab ich darüber dann nicht mehr nachgedacht. Tobi malte wohl Kühe. Der Aufruf draußen auf den Mülltonnen sprach für sich. Möglicherweise schrieb Tobi Buchstaben oder eben alle Worte, die er kennt. Unklar, oder?

Tobi erklärt sich die Welt mit einem Selbstverständnis, das ist wundervoll.
Stimmt. Er denkt nichts Böses oder dass er etwas falsch machen könnte. Er ist so ziemlich ... super.

Sind das die Matschebeeren vom Anfang der Geschichte oder war sie flux auf dem Markt?
So, oder es liegt an Tobis Hang zur Übertreibung: eine zermatschte Erdbeere genügt ihm eben nicht.

Juchu! Ich freu mich mit ihr.
Nicht wahr? Frau Sander ist so alt, dass sie eben auch wieder kindlich ist. C’est la vie.

Alle Alleinwohner kommen zusammen. Und es gibt Kuchen. Und Musik. Was für eine grandiose, bunte Mietergemeinschaft! Das haben die Jungs wirklich gut gemacht. :)
du liebe wegen! Genau so war es gedacht. Alles für den guten Zweck. Tobi wird es noch weit bringen, fürchte ich. :D

Eine schöne Krümelgeschichte mit viel Witz und Herz!
Das ist ein liebenswürdiges Kompliment und macht mich glücklich. Hab vielen Dank und einen schönen Sonntagabend. Kanji
 
Wortkrieger-Team
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04.03.2018
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Hallo @Kanji,
freut mich, dass du bei der Challenge dabei bist.
Eigentlich müsste der Titel so in etwa lauten: "Tobi hat ja nur ... die Kuh im Apfelbaum gemalt". Denn was hier noch niemand erwähnt hat (oder ich habe es überlesen): Es gibt eine passende Serie dazu mit sechs weiteren Tobi-Geschichten. Aus Zeitgründen habe ich gerade mal eine davon geschafft, Tobi hat ja nur ... draußen gespielt, und ich finde den Sound genauso grandios wie bei der vorliegenden Geschichte. Das ist einfach herzallerliebst geschrieben für kleine Abenteurer. Mir gefällt, wieviel Platz die Kinder bekommen, wie wenig die Mama schimpft, wie ganz diese Kinder sind, wie sie schwanken zwischen rabaukig und zaghaft und denke für mich im Stillen: Ja, so sollten Kinder aufwachsen dürfen, mit der Freiheit, sich auszuprobieren.
Kann mir vorstellen, dass die Geschichten als Serie nochmal eine andere, tiefergehende Wirkung entfalten und dass bei regelmäßigen Besuchen im Tobi-Cosmos der Kleene und seine Welt dem (kindlichen) Leser oder Zuhörer so richtig ans Herz wachsen.
Peace, linktofink
 
Wortkrieger-Team
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21.04.2015
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Hallo @Kanji,

ich steige mal mit einer kleinen Anmerkung zum Anfang ein:

Tobi ist vom Regengeräusch aufgewacht. Die Tropfen prasseln an die Fensterscheibe, als würde jemand Erbsen dagegen werfen.
Ich finde das eigentlich einen schönen Einstieg, vor allem, weil man gleich im zweiten Satz in die Fantasiewelt der Kinder entführt wird, das ist toll. Lediglich das Regengeräusch stört mich. Ich finde das sperrig. Warum nicht einfach "Tobi ist vom Regen aufgewacht." Denn im nächsten Satz mit den prasselnden Tropfen und dem Erbsenvergleich hat man doch gleich was Akkustisches im Ohr, da braucht es das "Geräusch" davor gar nicht. Ist vielleicht Nitpickerei, aber ich wollte es dir trotzdem mal zurufen :)

Ansonsten ist das eine schöne und federleichte Geschichte, sehr unschuldig und sehr nah bei den Kindern. Du bist da schön eingetaucht, sowohl wie Kinder miteinander reden, als auch in ihre Ideenwelt, das ist sehr liebevoll, hat mir gefallen.

Ich würde gerne noch mehr ins Detail gehen, muss aber leider zurück an den Schreibtisch. Wollte dir aber auf jeden Fall mal den ersten Leseeindruck dalassen.

Viele Grüße
RinaWu
 
Wortkrieger-Team
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31.01.2016
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Hej @linktofink , ich freue mich auch, sowie mit der Challenge einen Anlass gefunden zu haben, eine Geschichte zu ersinnen. Noch mal lieben Dank an die umtriebigste @Fliege von allen.

Es gibt eine passende Serie dazu mit sechs weiteren Tobi-Geschichten.
Ich kann dich für diesen kleinen Werbeblock nicht bezahlen, aber dir danken :kuss:

ich finde den Sound genauso grandios wie bei der vorliegenden Geschichte.
Grandios ist ein sehr hübsches Wort und Tobi wird es sicher aufgeschnappt haben ;)

Mir gefällt, wieviel Platz die Kinder bekommen, wie wenig die Mama schimpft, wie ganz diese Kinder sind, wie sie schwanken zwischen rabaukig und zaghaft und denke für mich im Stillen: Ja, so sollten Kinder aufwachsen dürfen, mit der Freiheit, sich auszuprobieren.
Das ist das Schönste, was du mir dazu sagen konntest. :shy: Denn bei allem, was ich mit Tobi-Geschichten will, dass sich die Kleinen kurz vorlesen lassen, sich mit großen Augen auf diesen Buben einlassen, sich wundern und staunen, angeregt fühlen, erleichtert, dass es da noch einen Rabauken wie sie selbst gibt, sich freuen und lachen ...was auch immer es bei ihnen auslösen könnte, ich will auch, dass die Vorleser, in welcher Funktion sie es auch immer tun, daran denken, dass die Kinder kein Projekt sind, dass man sie lassen kann, ihnen Raum lassen kann, sie sich ausprobieren lassen kann, sie Fehler machen, Erfahrungen sammeln lässt, auf ihrem eigenen Niveau, sie wachsen lassen kann und sich nicht sorgen muss, wenn man auf sie ein Augen hat, besser zwei. Im Grunde sind sie wie Entenkinder: sie beobachten und lernen. Manche bleiben dicht bei der Mutter, andere verschwinden im Schilf und entdecken die Welt. (Ich war wohl in letzter Zeit zu oft am See :Pfeif:)

Vielen Dank für deinen Eindruck und noch schöne Sommertage. Kanji

Hej @RinaWu ,

schön, dass du Zeit findest, deinen Eindruck zu hinterlassen.

Lediglich das Regengeräusch stört mich.
Darüber habe ich zuvor eine lange Weile nachgedacht, wie du dir sicher vorstellten kannst. Wie klingt es mit, ohne, oder mit einem völlig anderen Wort. Für mich macht es deutlich, wie Tobi funktioniert: er hört den Regen im Halbschlaf, öffnet neugierig die Augen, weil er eben nur ein Geräusch hört. Er wäre wohl glücklich gewesen, hätte nicht der Regen dieses Geräusch gemacht, sondern Erbsen. Aber es war eben bloß ein langweiliges Regen-Geräusch.

Du bist da schön eingetaucht, sowohl wie Kinder miteinander reden, als auch in ihre Ideenwelt, das ist sehr liebevoll, hat mir gefallen.
Liebevoll ist schön. Vielen Dank und freundlicher Gruß. Kanji
 

svg

Senior
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15.07.2004
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Moin @Kanji,

sehr schöne Geschichte, die du hier abgeliefert hast. Ich mag den Tonfall, der ist so schön entspannt, ein bisschen wie der norddeutscher regnerischer Sommertag, den du schilderst. Habe vor Zwei Tagen meinen Kindern die Geschichte vorgelesen - und du bekommst von beiden einen Daumen nach oben. Was absolut nicht selbstverständlich ist ;)... Ach ja, und vom Papa, also mir, definitiv auch. Da hat das Vorlesen wirklich gr0ßen Spaß gemacht...


Ein paar Anmerkungen:

Die Tropfen prasseln an die Fensterscheibe, als würde jemand Erbsen dagegen werfen.
schönes Bild, allerdings würde ich das Regengeräusch auch streichen und einfach nur Regen schreiben

Auch die Möwen machen so viel Lärm
Möwen machen keinen Lärm. Möwen machen Geräusch 😉 Und zwar ein sehr, sehr schönes. Als Kielerin weißt du das doch ;)

und denkt an Opa. Der hat nämlich bei einem Preisausschreiben mitgemacht und eine Reise gewonnen. Es war ganz einfach, hat Opa gesagt. Er hat sich zwei gleiche Fotos mit einer Landschaft angesehen und auf einem davon fehlten Kühe. Das war alles. Deswegen ist er jetzt mit Oma in den Bergen.
:lol::thumbsup:

sogar an den neuen Nachbarn denkt Tobi, der in die Wohnung von Opa Schnaps eingezogen ist, weil Opa Schnaps gestorben ist und nun auf dem Friedhof wohnt. Bei Mama wohnt wenigstens Tobi. Und Tobi hat Berti. Das alles denkt Tobi. Aber jetzt rüttelt Tobi den Langschläfer erst mal wach. Sie müssen nämlich ein Preisausschreiben malen.
Schöne Stelle. Allerdings würde ich den Opa Schnaps zu Onkel Schnaps machen. Mein Kleiner hat sofort angemerkt, dass der Opa doch in den Bergen und nicht tot ist. Das ließe sich dadurch verhindern.

Backen kann Opa besser als Oma. Die macht dafür den allerbesten Schmorbraten der Welt. Vom zarten, jungen Schmor, sagt Opa.
Hier nur ein Lob: Ich mag diese Einschübe sehr gern.

„Achtung: Milch!“, ruft Berti und gibt einen Milchwasserfall in die Schüssel, der bis auf ihre Füße schwappt.
Milchwasserfall!!! Tolles Wort. Ich fürchte, ich mauss das irgendwann mal klauen :rolleyes::p… mit deiner Erlaubnis natürlich 😉
„Niemand verletzt?“, fragt Mama und kratzt sich am Kopf.
„Nix passiert“, beeilt sich Tobi zu sagen und Berti sammelt schnell die Kuchenformen wieder auf.
Witzig. Bis hierhin war ich überzeugt, dass Berti nur imaginär ist. Habe es dann noch mal gelesen und muss zugeben, ist nirgends so angedeutet. Und trotzdem: ich war mir sicher. Ich glaube, es war die Art, wie du ihn einführst. Er schläft da und wird von Tobi vergessen… keine Ahnung, möglicher Weise deshalb. Und nur am Rande: Ich fände es eigentlich ganz gut, wenn Berti imaginär wäre. Würde gut passen. Zu der großen Langeweile von Tobi. Und du müsstest nicht einmal viel ändern. Auflösen würde ich es dann ganz beiläufig am Ende. Aber wie gesagt: Nur ein Vorschlag. Und auch in der ursprünglichen Fassung absolut lesenswert 😊

Tobi geht zur Schublade und holt den Fleischklopfer heraus. Damit haut er mit einem Rumms auf den Kuchenklotz wie Opa den Lukas, wenn er mit Tobi zur Kirmes geht. Nun liegen mindestens tausend Kuchenteile auf dem Tisch und auf dem Boden auch. Zögernd nehmen die Jungen sich jeder ein Stück.
„Gar nicht mal so lecker“, nuschelt Berti und Krümel sprühen aus seinem Mund.
„Voll scheußlich“, sagt Tobi und schluckt angewidert das winzige Bröckchen hinunter.
Schöne Stelle.

Grummelmeier zwei abgeknickte Blumen
:lol:

und der Neue hat nichts mitgebracht.
:lol:

Der Neue muss noch viel lerne, wenn doch sogar der Grummelmeier... ;)

War ein Vergnügen. Sowohl zu lesen als auch zu kommentieren :)

LG svg
 
Wortkrieger-Team
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Moin @svg vom Ravensberg nach Elmschenhagen und was soll ich dir sagen? Es arbeitet schon wieder in mir :lol:... weil der Regen am Fenster die Geräusche macht, die sich eben so ähnlich anhören wie Erbsen anna Fensterscheibe. Der Regen im Wald auf den Blättern macht wiederum ein ganz anderes Geräusch und der, der in den See fällt wieder ein anneres. So nämlich. Und deswegen, kann ich mich so schlecht davon trennen. :confused:

Möwen machen keinen Lärm. Möwen machen Geräusch 😉 Und zwar ein sehr, sehr schönes. Als Kielerin weißt du das doch ;)
Schon. Nur ... morgens um halb fünf in der dritten Etage im Hof da hört sich das eben manchmal schon wie Lärm an. Ich hab mal nachgesehen, weil das ja hier im Norden schon in aller Frühe in dieser Jahreszeit möglich ist und die Sonne so hübsch um die Ecke kommt, und meistens liegt das ja gar nicht an den Möwen, sondern an den Krähen. Die sind so frech, wie sie schlau sind, aber lauter sind eben die Möwen, weil die noch gar nicht mitbekommen haben, dass sie nicht gegen die Wellen und den Wind auf der Ostsee anschreien müssen, sondern nur im Hof krakeelen. Aber im Grunde hast du recht!

Mein Kleiner hat sofort angemerkt, dass der Opa doch in den Bergen und nicht tot ist. Das ließe sich dadurch verhindern.
Ich sags ja: Kinder sind die besseren Kritiker! Daumen hoch für den kleinen svg! Er hat ja so verdampft recht!

Milchwasserfall!!! Tolles Wort. Ich fürchte, ich mauss das irgendwann mal klauen :rolleyes::p… mit deiner Erlaubnis natürlich 😉
Du darfst es dir ausleihen. :D

Bis hierhin war ich überzeugt, dass Berti nur imaginär ist.
Das würde wirklich zu Tobi passen, nur fürchte ich, dass das zu freaky werden könnte. Vieles spielt sich ja schon in seinem Kopf ab und Berti ist ja mehr das Gegengewicht. Zum anderen ist Freundschaft ein hohes Gut, was es zu üben gilt. Tobis Ego ist eh riesig, da hilft Berti, damit er aufm Teppich bleibt. Auch für die kleinen Zuhörer möchte ich einen realen Freund für Tobi. Es gibt da noch Helda, ein Hasenschwein aus Stoff, das herhalten muss, wenn Berti mal nicht kommen darf. Berti hat zwar eine Familie plus Vater, es aber deswegen nicht unbedingt leichter - aber das ist eine andere Geschichte - und deswegen kann er Tobi nicht immer unterstützen.

Der Neue muss noch viel lerne, wenn doch sogar der Grummelmeier... ;)
Über die Blumen waren alle erstaunt. Das konnte man an ihren Gesichtern sehen. Auch an dem vom Grummelmeier. Und der Neue ist eben noch ein Strubbelkopp.

War ein Vergnügen. Sowohl zu lesen als auch zu kommentieren :)
So soll es sein! Und das macht mich total glücklich! Liebe Grüße an deine Kinder. Kanji
 
Wortkrieger-Globals
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24.01.2009
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Liebe @Kanji,

ein Wiedersehen mit Tobi, wie schön! Ich habe mich durch die Geschichte gelesen und hatte die ganze Zeit so ein breites Pfannekuchengrinsen im Gesicht. Das war sehr hübsch. Als Kind hätte ich wahrscheinlich auch gleich Suchbilder gemalt und sie an die Nachbarn verteilt. Nur mit dem Kuchen (also Preis) wäre schwierig gewesen, meine Mutter hat niemals nicht Kuchen gebacken :shy: Und Oma war nicht in Reichweite. Die hat immerzu Kuchen gebacken.

... groß wie Kaugummikugeln, sind ins Beet geplumpst und haben Erdbeermatsch angerichtet.
Erdbeermatsch ist ein ganz herrliches Wort und ein zauberhafter Hagelschaden. Geplumst - hört sich für mich irgendwie gemütlich an - hat bei mir in Zusammenspiel mit Hagelkörnern nicht funktioniert.

... der in die Wohnung von Opa Schnaps eingezogen ist, weil Opa Schnaps gestorben ist und nun auf dem Friedhof wohnt.
Ja böse, aber auch so herzallerliebst.

Tobi malt eine Kuh, die wie eine Maus aussieht. Berti findet das lustig, aber Tobi holt Mu, die Kuh, die auf dem Regal sitzt und versucht es noch einmal. Jetzt sieht die Kuh aus wie ein Pferd.
Ja, so wäre das bei mir auch. Damals wie heute. Aber im Ausmalen bin ich spitze :D.

„Psst“, sagt Tobi und legt einen Zeigefinger an seine Lippen, „Mama hat Ferien und darf lange schlafen.“
Gutes Kind!

Vom zarten, jungen Schmor, sagt Opa.
Nice!

Um an die Kuchenform zu gelangen, holt Tobi einen Stuhl. Er muss sich auf Zehenspitzen stellen, um die Kastenform im Schrank zu erreichen ... nur so scheppert.LZWie versteinert stehen die ...
Dreh da mal was um, damit das um nicht so umst. Und Leerzeichen habe ich gestern beim Lesen noch ein paar vermisst, glaub nicht, dass ich die heute alle einfange. Kannst ja mal das Suchbild spielen.

... eine Kuh gehört so oder so nicht in einen Apfelbaum. Das könnte der Neue schon wissen.
hehe - Da hat er recht!

Tobi hat der Kuh vorsichtshalber eine rote Schleife um den Schwanz gebunden, weil die alte Frau Sander nicht mehr so gut sehen kann.
Das ist sehr lieb und aufmerksam von ihm.

Nichts passiert. Die Jungen sehen sich erstaunt an.LZTobi geht zur Schublade und holt den
Ja, sehr schön. Habe ich gern gelesen. Und ich beginne zu ahnen, wie schwer es mit den drei Stimmen am Ende werden wird. Ey, ey, ey. Wie auch immer - Du drückst Dich vor einer Altersangabe, Du feige Kanji Du ;). Ich habe zwar selbst keine Ahnung, aber eine/m fünfjährigen würde ich die Geschichte schon vorlesen. Was auch immer sie/er dann für sich daraus mitnimmt. Da sind Kinder ja sehr eigen und schwer zu manipulieren. Und das ist gut so!

Liebe Grüße, Fliege

PS: Wie alt ist eigentlich Tobi? Der schaut nach, ob der Kindergarten geschlossen ist, schreibt aber Briefe an die Nachbarn :confused:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wortkrieger-Team
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Liebste @Fliege , bist du also auch in meine Welt geflogen. Tobi kennt dich ganz bestimmt, bist sicher mal an seiner Zimmerdecke entlang spaziert.

Ich habe mich durch die Geschichte gelesen und hatte die ganze Zeit so ein breites Pfannekuchengrinsen im Gesicht. Das war sehr hübsch.
Ein hübsches Pfannekuchenfliegegesicht. Ich kann es vor mir sehen :kuss:

Als Kind hätte ich wahrscheinlich auch gleich Suchbilder gemalt und sie an die Nachbarn verteilt.
So eine warst du also auch.;)

ein zauberhafter Hagelschaden.
und eine zauberhafte Wortkombination von dir

Geplumst - hört sich für mich irgendwie gemütlich an - hat bei mir in Zusammenspiel mit Hagelkörnern nicht funktioniert.
Stümmt! Jetzt kracht’s!

Dreh da mal was um, damit das um nicht so umst. Und Leerzeichen habe ich gestern beim Lesen noch ein paar vermisst
umdidum ... getan. Danke dir.

Da sind Kinder ja sehr eigen und schwer zu manipulieren. Und das ist gut so!
Wenigstens die :D

PS: Wie alt ist eigentlich Tobi? Der schaut nach, ob der Kindergarten geschlossen ist, schreibt aber Briefe an die Nachbarn :confused:
Also, Feigheit kommt gleich nach Faulheit, naja, da kommt noch allerhand davor oder danach, aber du hast mir Mut gemacht und so darf jetzt ab Fünf vorgelesen werden. Und Tobi ... ja, der ist wohl entweder im Kindergarten ein paar Mal sitzengeblieben, hochbegabt oder kann sich vom Kindergarten nicht trennen, vermisst ihn, kommt vielleicht nach den Ferien in die Schule oder hat gar nicht geschrieben. :confused:

Hab herzlichen Dank für deine netten Gedanken und fürs Aufspüren von ... Zeugs.

:kuss: Kanji
 
Mitglied
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09.12.2019
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Hallo @Kanji ,

auch die jungen Leser/Zuhörer werden noch keine Kuh im Apfelbaum gesehen haben, insofern wird auch der Titel deiner Geschichte schon mal Interesse wecken.

Ich finde den Text durchgehend gut und kindgerecht formuliert, habe mir beim Lesen nicht eine Textstelle markiert, zu der ich dir einen Vorschlag machen könnte.

Es wird inhaltlich auch eine spaßige Geschichte sein, m.E. für die Zielgruppe bis ca. 8 Jahre. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das selbst gestaltete Preisausschreiben ein Thema ist, das Kinder so richtig mitzieht. Was vielleicht auch daran liegt, dass es nicht so direkt auf eine spannende Entwicklung der Geschichte hindeutet. Ist aber nur eine Vermutung, in dem Bemühen, den Inhalt aus Sicht der Zielgruppe zu sehen.

Sehr schön fand ich das Ende, die einsamen Nachbarn mal versammelt mit all ihren Eigenheiten.

Ich habe die vorherigen Kommentare nicht gelesen, hoffe es ist nicht alles doppelt und dreifach!

Viele Grüße,
Rob
 
Wortkrieger-Team
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31.01.2016
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Hej @Rob F ,

wie schön, dass du die Geschichte gelesen und kommentiert hast.

Ich finde den Text durchgehend gut und kindgerecht formuliert, habe mir beim Lesen nicht eine Textstelle markiert, zu der ich dir einen Vorschlag machen könnte.
was kann ich sagen, außer dass es mich freut!

Ich bin mir nur nicht sicher, ob das selbst gestaltete Preisausschreiben ein Thema ist, das Kinder so richtig mitzieht.
Kannst haben :shy: Das ist dann natürlich doof. Dann bleibt ja noch eine Freude für den Rest: Kuchen backen, Sonnentänze ...

Sehr schön fand ich das Ende, die einsamen Nachbarn mal versammelt mit all ihren Eigenheiten.
Nicht wahr? :herz:

Ich habe die vorherigen Kommentare nicht gelesen, hoffe es ist nicht alles doppelt und dreifach!
Ich danke dir für deinen Zuspruch und deine Bedenken, dabei wäre mir das auch doppelt und dreifach angenehm.

Freundlicher Gruß. Kanji
 
Mitglied
Beitritt
23.01.2014
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205
Liebe @Kanji
Im Aufspüren von „Zeug“ bin ich nicht besonders gut. Ich merke natürlich sofort, wenn mich etwas stört. Aber da ist nichts oder es ist schon ausgemerzt. Und wie soll einen etwas stören, wenn man so einen Ferientag miterleben darf?

Ich geb zu, als altes Kind warte ich immer ein wenig auf das große besondere Ereignis. Irgendetwas, das die Welt aus den Angeln hebt oder zumindest erschüttert. Es sei denn, ich gerate so sehr in eine Geschichte, dass ich das Warten vergesse und merke, dass ich schon mitten in einem Ereignis stecke, das zu einem besonderen geworden ist. Und genau das ist passiert.

Wenn jemand mich oder mein inneres Kind oder auch meine realen Kinder oder Enkel fragen würde, welche Geschichten sie besonders mögen, würde niemand, kein/e einzige/r von ihnen sagen: Texte über Preisausschreiben. Aber nur, weil sie deinen nicht kennen. :-)

Linktofinks Werbeblock hat übrigens Wirkung. Ich will mehr wissen von Tobi.

Ganz lieben Gruß und Gratulation zu einer ganz feinen Kindergeschichte

wander
 
Wortkrieger-Team
Beitritt
31.01.2016
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1.864
Liebe @wander , dein warmherziger Kommentar macht mich ganz froh:herz: -

Und wie soll einen etwas stören, wenn man so einen Ferientag miterleben darf?
och, du:shy:

Irgendetwas, das die Welt aus den Angeln hebt oder zumindest erschüttert. Es sei denn, ich gerate so sehr in eine Geschichte, dass ich das Warten vergesse und merke, dass ich schon mitten in einem Ereignis stecke, das zu einem besonderen geworden ist. Und genau das ist passiert.
Wie wun-der-bar :kuss:

würde niemand, kein/e einzige/r von ihnen sagen: Texte über Preisausschreiben. Aber nur, weil sie deinen nicht kennen. :-)
Stimmt wohl. :D Und ich danke dir sehr. Das klingt so liebenswürdig

Linktofinks Werbeblock hat übrigens Wirkung. Ich will mehr wissen von Tobi.
und ich habe mir vorgenommen, den Geschichten noch ähnlich spannende Ereignisse zukommen zu lassen. :lol:

Gratulation zu einer ganz feinen Kindergeschichte
Allerherzlichsten Dank, wander und lieber Gruß. Kanji
 

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