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Die Rache mit der Voodoo-Puppe

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21.05.2020
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Die Rache mit der Voodoo-Puppe

Die Kälte des Winters erreichte an jenem Tag ihren Höhepunkt und verbreitete eine unangenehme Atmospäre. Das Tennistraining der Junioren begann wie üblich abends in der Halle. Lukas, Leon und Daniel waren die einzigen der sechs, die an diesem Tag Zeit und Lust hatten ihrem Hobby nachzugehen Daniel war ein schüchterner, kleiner Junge, welcher des Öfteren, insbesondere von Lukas, belächelt wurde. Dies lag vor allem an seinen Hemmungen mit den anderen zu kommunizieren und an seiner unterdurchschnittlichen Kompetenz in Tennis. Doch der Junge hatte einen diabolischen Plan geschmiedet, es dem Vorlauten heimzuzahlen. "So Jungs, spielt euch mal ein!", sprach der Trainer namens Julian mit freundlicher Stimme. Sofort spielten Leon und Lukas sich die Bälle zu und begegnetem Daniel mit Ignoranz. Der Trainer verließ kurz die Halle, um sich auf der Toilette zu entleeren und somit hatte der Kleine niemanden, der mit ihm spielen, aber gleichzeitig auch niemanden, der ihn von der Verwirklichung seines Plans abhalten würde. Der Knabe hatte eine Voodoo Puppe in seinem Tennisrucksack, in welcher sich eines von Lukas´ Haaren befand. Außerdem hatte Daniel eine Nadel dabei. Als Test fuhr er mit dem spitzen Gegenstand über den Körper der Puppe. In diesem Moment verfehlte Lukas den Ball, da es ihn kitzelte. "Du bist so scheiße!", lachte Leon über ihn. Daniel wartete darauf, dass sich sein Opfer den Schläger schnappte und weiterpielte. Gerade als er dem Ball einen festen Schlag mit der Vorhand verpassen wollte, stach Daniel der Voodoo Puppe in den Brustbereich. Auch Lukas stach es ins Herz und er brach mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammen. Dann kam plötzlich Julian zurück in die Halle, um mit den Jungs weiterzuspielen. Die Puppe hielt Daniel nach wie vor versteckt. "Was ist denn los?", wollte er sich bei dem am Boden liegenden Junioren erkundigen. "Mir stach es ins Herz.", keuchte dieser. Nach einer kurzen Pause entschloss er sich weiterzuspielen und auch der Außenseiter beteiligte sich am Training. Sie spielten eine viertel Stunde lang ein Doppel, ehe Daniel etwas trinken wollte. Lukas und Leon schlugen sich trotzdem gegenseitig die Bälle entgegen. Lukas positionierte sich und holte aus, als ihn ein undefinierbarer Schmerz durchfuhr. Der Junge ging in die Knie. "Du kannst nichts!", machte sich Leon über ihn lustig. "Das ist nicht zum Lachen.", röchelte der Knabe schweißüberströmt. Daniel bohrte die Nadel nun in den Schambereich der Puppe und Lukas wurde fast ohnmächtig vor Schmerz. "Was ist denn los?", fragte ihn der Trainer. Die Nadel wurde in den Rücken gerammt und durchdrang den Bauch des verfluchten Gegenstandes. Ein Schwall Blut färbte Lukas´ T-Shirt rot. "Ach du Scheiße!", rief Julian. Nun riss Daniel den linken Arm der Puppe ab und auch die Gliedmaße des Jungen löste sich. "Was zum Fick!", schrie Leon entsetzt von der anderen Seite. Der Kopf von Lukas bewegte sich auf einmal seltsam, denn er kreiste sich, ehe er wie von Geisterhand abgerissen wurde. Daniel sah der Situation mit einem sadistischen Grinsen zu.
 
Wortkrieger-Team
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16.03.2015
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Hallo Julian,

da ich gerade hier bin und den Text überflogen habe:

"Mir stach es ins Herz.", keuchte dieser.
Herz", keuchte dieser.

Hast du woanders auch.
Dann wären Absätze ganz toll. Sie würden die Lesbarkeit erleichtern.
Außerdem sind Zeilenwechsel bei Sprecherwechsel Usus. Schaue mal in ein x-beliebiges Buch.
Den Titel habe ich auch korrigiert.

Und: Du hast nun 8 Beiträge, wobei es immer nur um deine drei Geschichten geht.

Ich würde dir empfehlen, aus der Deckung herauszukommen, dich auch bei den Geschichten anderer einzubringen.

Gruß, GoMusic
 
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01.05.2009
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Und: Du hast nun 8 Beiträge, wobei es immer nur um deine drei Geschichten geht.
Und: Bei zwei davon stehen noch unbeantwortete Kommentare.

Diesen Text sehe ich allerdings nicht als eine Geschichte (auch nicht unter einem Flash Fiction-Aspekt), das ist doch bisher eher eine schnell zusammengeschustere Ideenskizze. Mich stößt obendrein dieser billige Stil ab: fick und scheiß als Platzhalter für einen sinnvollen, spannenden Plot bzw. ausgearbeitete Figuren funktionieren nicht mal im Humor (womit der Text - sollte er stehen bleiben - besser getaggt werden sollte ... dann wird er, wenn er mal erwachsen ist, vielleicht ein solides mat/norther-Imitat.)

Was ist nicht, kann ja noch werden. Das könnte nur schwierig sein, wenn man sich nicht um Komms schert und auch nicht mal schaut, was einem an Fremdtexten gefällt / nicht gefällt.

Cheers und gute Besserung,
Katla
 
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05.07.2020
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Hallo @Julian Gerald

leider hat mir deine Geschichte nicht gut gefallen. Das liegt einerseits an der Handlung an sich. Mir ist einfach nicht ganz klar, warum der eine Junge den anderen Jungen zunächst mithilfe einer Voodoo-Puppe quält und ihn anschließend grausam umbringt. Da müsstest du schon noch ordentlich Hintergrundinfos geben, was zumindest die Motivation angeht.
Denn es fehlen mir ganz grundsätzliche Informationen:
Woher hat er die Puppe? Warum benutzt er sie beim Training? Was für ein Typ ist Daniel (davon abgesehen, dass du ihn als Sadisten betitelst) usw.
Es fehlt der Geschichte inhaltlich meiner Meinung nach an Fleisch.

Die Art, wie du schreibst, finde ich ebenfalls problematisch. Du hast einen geschwollenen Schreibstil (mir wurde das ebenfalls schon vorgeworfen, daher weiß ich, wovon ich rede ;) ). Das ist prinzipiell ja auch nicht verkehrt, würde der Stil irgendetwas unterstreichen oder zum Setting / Inhalt passen. Das ist hier aber nicht der Fall. Im Gegenteil wirkt das einfach nur aufgesetzt und komisch. Dann wird der Stil leider auch immer wieder unterbrochen, durch Einschübe die vermutlich eine Jugendsprache darstellen sollten. Das ist aber bestenfalls ansatzweise gelungen und wirkt etwas unfreiwillig komisch. Zum Beispiel:
"Was zum Fick!"
Nachdem seinem Freund der Arm abgerissen wurde (!). Das ist doch Quatsch. So redet doch niemand in der Situation. Hat bei mir jedenfalls dazu geführt, dass ich grinsen musste statt, wie vermutlich beabsichtigt, schockiert zu sein.

Tut mir leid, dass ich von meiner Seite aus deiner Geschichte so gar nichts abgewinnen konnte. Vlt. helfen dir meine Hinweise ja ein wenig. Ist aber auch nur meine Meinung. Vielleicht gefällt der Stil manch anderem hier ja besser.

Viele Grüße,
Habentus
 
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21.05.2020
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@GoMusic
Hallo, ich habe noch nichts unter eine Geschichte eines anderen Autoren geschrieben, da es mir schwer fällt Kritik zu äußern. Aber ich bedanke mich für deinen Kommentar, der mich vielleicht dazu gebracht hat dies künftig zu tun.
Mit freundlichen Grüßen

@Habentus
Hallo, ich verstehe deinen Kritikpunkt auf jeden Fall, was den Schreibstil und den Inhalt angeht. Das werde ich künftig versuchen besser zu machen.
 
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Wortkrieger-Team
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16.03.2015
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Hi @Julian Gerald

Hallo, ich habe noch nichts unter eine Geschichte eines anderen Autoren geschrieben, da es mir schwer fällt Kritik zu äußern. Aber ich bedanke mich für deinen Kommentar, der mich vielleicht dazu gebracht hat dies künftig zu tun.
Gut, man sollte sich immer Ziele setzen.

Habe mir in der Zwischenzeit deine anderen Texte angeschaut und gesehen, dass du die Tipps bzgl. Absätze und wörtlicher Rede dort schon längst bekommen hast. Hm ... :confused:
Wie man Texte ändert, weißt du ...

Noch was: Wir haben hier keine Zeichenbeschränkung wie bei einer SMS. Bitte fasse zeitnahe Antworten in Zukunft zusammen. Um den Kommentatoren mitzuteilen, dass es eine Reaktion für sie gibt, setze einfach ein @ vor deren Namen, so wie ich es oben getan habe.
Und: Bitte nicht den kompletten Kommentar zitieren, sondern nur die Stellen, auf die du dich speziell beziehen möchtest.

Ich habe das für dich oben nun nachgeholt.
Bitte achte da in Zukunft drauf. Danke.

Viele Grüße, GoMusic
 
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28.12.2020
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Hallo @Julian Gerald

In deiner Geschichte, oder wie du es selber nennst Ideenskizze, fehlen mir auf jeden Fall Absätze. Ohne Absätze fällt mir das lesen der Text besonders schwer und verliere ich die Konzentration.
Inhaltlich stimme ich dem zu, was bereits gesagt wurde. Weshalb dieser Voodoo Aktion? Und, sogar noch wichtiger, was hat denn der Lukas getan um auf so grausamer Weise umgebracht zu werden?
Es ist mutig, dass du dich getraut hast deine Ideenskizze hier zu probieren, an deiner Stelle würde ich sie aber weiter als Geschichte ausbauen. Die Tipps die du schon erhalten hast, bilden dazu bestimmt einen guten Ansatz.
Selbst bin ich auch ganz neu hier und muss ebenfalls noch sehr viel lernen. Das macht nichts, und lernen macht ja auch Spaß! Wenn ich dir raten darf: wenn du Mühe hast, Kritik zu äußern, fange dann zuerst mal an kurz zu schreiben ob dir eine Geschichte gefallen hat oder nicht, eventuell mit oder ohne Begründung. So mache ich das auch und ganz langsam kann ich meine Kommentare weiter ausbauen und begründen. Ich lerne auch viel von den Kommentaren von anderen.
Kopf hoch und lieber Gruss,
Schwerhörig
 
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21.05.2020
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@Schwerhörig

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast die Geschichte zu lesen und zu kommentieren. Das mit kurzen Kritik halte ich für eine gute Idee.
Mit freundlichen Grüßen
 
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Wortkrieger-Team
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16.03.2015
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Um den Kommentatoren mitzuteilen, dass es eine Reaktion für sie gibt, setze einfach ein @ vor deren Namen, so wie ich es oben getan habe.
Und: Bitte nicht den kompletten Kommentar zitieren, sondern nur die Stellen, auf die du dich speziell beziehen möchtest.
Ähm, @Julian Gerald ,

hast du das oben schon gelesen? :hmm:
Die Moderatoren haben hier Besseres zu tun, als hinterherzuräumen ;)

Solltest du Rückfragen haben, kannst du mir gerne eine PN schicken.

Danke und Gruß,
GoMusic

Edit: Ach so: Wieso bekommt denn Katla keine Antwort von dir?
 
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21.05.2020
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@Katla
Den Kritikpunkt bezüglich der Jugendsprache verstehe ich nicht wirklich, da es in dem Text um Jugendliche geht und nicht immer besonders niveauvoll miteinander reden. Zum anderen verstehe ich nicht, was dieses mat und norther sein soll, denn das wurde bereits unter meine erste Geschichte geschrieben. Könntest du mir das bitte erklären, dass sich mir dieser Punkt erschließt?
Mit freundlichen Grüßen
 
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01.05.2009
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Hallo @Julian Gerald ,

Den Kritikpunkt bezüglich der Jugendsprache verstehe ich nicht wirklich, da es in dem Text um Jugendliche geht und nicht immer besonders niveauvoll miteinander reden.
Naja, es gibt sicher auch welche, die sich anders ausdrücken. Die Frage ist doch: form follows function - was willst du erzählen (Plot, Motive, Handlung, Themen) und wie kannst du das am besten? Dieses wie bestimmt auch, welches Setting, Figuren und Erzählstimme bzw. auch Erzählhaltung du wählst.

Klar gibt es solche Kids. Aber nur, weil etwas existiert, muss es nicht in Prosa erzählt werden. Jeden Tag geht die Sonne auf und unter, muss ich das deswegen zu meinem Hauptplot machen?

Je nerviger, schnodderiger, abgefuckter (i.e. empathieloser) eine Figur ist, desto genauer müsstest du arbeiten, um diese interessant zu machen, sodass man der durch eine Geschichte (was dieser Fetzen wie gesagt noch nicht ist) folgen möchte.

In deinem Profil steht was von "literarischem Anspruch" - das passt für mich nicht zu diesem Text, der sehr hastig runtergeschrieben, schlecht konzipiert und kaum bis gar nicht editiert wirkt. (Leseeindruck, keine Unterstellung.)

Zum anderen verstehe ich nicht, was dieses mat und norther sein soll, denn das wurde bereits unter meine erste Geschichte geschrieben. Könntest du mir das bitte erklären, dass sich mir dieser Punkt erschließt?

Ah, *gn* das hatte Carlo ja auch schon gesagt, witzig. Ein Kompliment war das vermutlich nicht. Norther und mat schreiben zusammen auf naiv gemachte Nonsens-Humortexte, die sind so blöd, dass sie schon wieder (irgendwie und auch nur manchmal) gut sind. Die zwei ziehen das schon so auf ihre eigene Art durch.

Cheers, Katla
 
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30.12.2020
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Hi @Julian Gerald,
ich glaube, dass man aus deiner Idee einen guten Text machen kann, aber finde die Erzählweise nicht so ansprechend. Es ist für meinen Geschmack viel zu nüchtern. So ohne Emotionen.

Prinzipiell finde ich es vollkommen ok, dass sich alles auf dem Tennisplatz abspielt. Man kann aber keine Bindung oder kein Verständnis für die Situation aufbauen, denn man erfährt fast nichts über Daniel (auch wie sich seine Emotionen aufgestaut haben und es so zu der Rache kam) und die Beziehung zu Lukas. Ich finde auf jeden Fall, dass du dazu mehr schreiben kannst. :)

Toilette zu entleeren
Entleeren kannst du ggf. durch ein anderes Wort ersetzen.

"Was zum Fick!
Wenn jemandem von Geisterhand der Arm abgerissen wird, würde ich mehr sagen, als "Was zum Fick!"

Liebe Grüße,
Waldläufer
 
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21.05.2020
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Hallo @Waldläufer,
Ich bedanke mich für deine Kritik. Ja, Emotionen in eine Geschichte zu bringen ist nicht meine Stärke, aber ich werde es mal üben.
LG Julian
 

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