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Die Zugfahrt

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22.10.2009
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Die Zugfahrt

‘’Edgar, schlaf nicht ein, oder glaubst du etwa, dass sich die Kohle von allein in den Ofen bewegt?’’
‘’Ich mach ja schon. Kein Problem, Bud.’’
Edgar schaufelte weiter Kohle in den Ofen, der die riesige Lok antrieb. Bud, er war der Lokführer, hatte immer an irgendetwas rumzumeckern. Wahrscheinlich gefiel es ihm, Edgar rumzukommandieren.
‘’Dieser dämliche Fettsack,’’ brabbelte er vor sich hin, ’’der wird sich noch wundern, oh ja, das wird er.’’
Edgar war Mitte zwanzig und arbeitete seit zwei Monaten auf dieser Lok. Aber das war nur ein vorübergehender Job, denn er war zu Höherem bestimmt, da war er sich sicher. Er musste nur auf seine Chance warten und die würde kommen.
Sie waren unterwegs von Pittsburgh nach Cleveland, mit etwa dreihundert Gästen an Bord.
Es lief alles normal, sie fuhren mal wieder auf einen Tunnel zu, wie Bud nach hinten rief.
Sie waren noch etwa hundert Meter vom Tunneleingang entfernt, als aus dem Nichts plötzlich eine Feuerwand direkt davor auftauchte. Bud hatte gerade auf die Anzeigen geblickt und fuhr erschrocken hoch.
‘’Verdammt noch mal, wo kommt die denn jetzt her?’’ rief er und zog die Bremse.
Sie reagierte nicht.
Edgar stand schon neben ihm.
‘’Was ist denn los?’’
‘’Guck doch nach vorne,’’ sagte er während er auf die Bremse drückte,
‘’Um Gottes Willen, Bud, brems doch, zieh doch endlich die Bremse!’’
‘’Was glaubst du, was ich hier tue? Spinnen zertreten?’’
Dieser Sarkasmus war typisch für Bud, wenn er unter Stress stand.
‘’Die Bremse reagiert nicht, verdammte Scheiße.’’
Seltsamerweise hatte Edgar keine Angst vor der Feuerwand, im Gegenteil er spürte, dass hier etwas seltsames vor sich ging und er wollte wissen was. Und er wusste, dass die Antwort im Tunnel lag.
Unaufhaltsam rasten sie auf die Feuerwand zu und noch bevor noch einer etwas sagen konnte, waren sie hindurch.
Aber sie fuhren nicht in den Tunnel, sondern es fühlte sich an, als ob der ganze Zug schweben würde. Eine unheimliche Ruhe umfing sie. Es war, als ob sie in einer großen Nebelwolke hingen. In einer düsteren grauen Nebelwolke.
Unruhe breitete sich in den Abteils aus, wie Edgar feststellte, als er aus dem Fenster nach hinten blickte. Ein hagerer Mann mit grauen, kurzen Haaren streckte seinen Kopf ebenfalls aus dem Fenster, ’’Was ist denn los? Wo sind wir denn?’’
‘’Keine Sorge, Sir. Es geht gleich weiter,’’ erwiderte Edgar. Und zu sich selbst mit einem teuflischen Grinsen, ’’Es geht gleich weiter.’’
Denn er spürte, dass hier etwas im Anmarsch war, dass hier etwas mit ihnen geschehen würde, mit ihnen allen. Und er freute sich, weil er wusste, dass er nun eine Aufgabe bekommen würde, die seiner gerecht wurde.
‘’Ihr werdet die Vorhut sein,’’ dröhnte es von allen Seiten.
‘’Ich bin Aka Manah und ihr seid auserkoren, mir zu dienen.’’
Während dieser Worte schlugen plötzlich dunkle Schatten von allen Seiten auf die Lok zu und hüllten diese ein. Sie hüllten nicht nur die Lok ein, sondern auch die Menschen darin. Es waren panische, angsterfüllte Schreie, die an Edgar’s Ohren drangen. Aucht Bud neben ihm schrie wie am Spieß, sein Gesicht war zu einer Fratze verzerrt, als der Schatten ihn umschlang und einhüllte. Nur er selbst schrie nicht, er kicherte bösartig. Das letzte, was er von Bud mitbekam, war ein schmatzender, röchelnder Laut, dann stand neben ihm nur noch ein schwarzer Schatten mit den Konturen Bud’s. Dann wurde auch er komplett eingehüllt.
Er sah nichts, absolut nichts, es war die tiefste Schwärze die es gab, da war Edgar sich sicher. Aber er spürte, dass der Schatten, der ihn umfangen hielt sich bewegte und nie stillstand. Aber spürte noch etwas anderes. Er spürte, wie die Wärme aus ihm verschwand und durch Kälte ersetzt wurde. Liebe, Mitgefühl und alle anderen guten Gefühle wurden aus ihm entfernt und durch Boshaftigkeit und Haß ersetzt.
‘’Ihr seid nun meine Diener, ich befehle euch: geht hinaus in die Welt und bereitet sie vor. Es dauert nicht mehr lange, dann werde ich auf eure Welt zurückkehren und alle Menschen unterjochen. Ich werde der Herrscher sein!’’
‘’Geht nun und führt eure Befehle aus, Geht!’’
‘’Ja, Aka Manah, wir gehorchen,’’ schallte es monoton im Chor.
Im nächsten Augenblick waren die Schatten verschwunden, ebenso wie die Nebelwolke und sie fuhren weiter Richtung Cleveland, als ob nie etwas passiert war.
Edgar warf einen Blick auf Bud. Er erwiderte seinen Blick und nickte ihm zu.
‘’Aka Manah wird kommen,’’ sagten sie gemeinsam.
‘’Aka Manah!’’

 

Hallo

Hallo erst Mal

Also ich fand die Geschichte im großen und ganzen ganz okay, was mich allerdings etwas irritiert ist Aka Manah, vielleicht solltest du auf diesen "Dämon" etwas näher eingehen. Was ist er, warum ist er, was genau will er. Die Menschheit unterjochen ist ja gut und schön aber etwas mehr Hintergrundinformation würden der Geschichte etwas mehr Würze geben.
Weiterhin solltest Du nochmal auf Rechtschreibfehler und Satzbau achten: z.B. "...Feuerwand zu und noch bevor noch einer etwas sagen konnte...." Ein oder Zweimal Korrektur lesen hilft meistens...;-)

Wie wäre es wenn Du auch bezüglich der Befehle Aka Manahs etwas mehr ins Detail gehst? Wäre nicht verkehrt zu wissen wie er seine neuen Diener einzusetzen gedenkt.

Für eine Horrorgeschichte allerdings fehlt mir etwas das gruselige.

Nichts für ungut und weiter so

Gruß DjEpicX

 

Hallo Eric,

leider muss ich dir sagen, dass dieser Text absoluter Murks ist.
Das könnte die Rohfassung für einen Prolog sein, für eine Geschichte taugt er nicht viel.
Das liegt daran, dass alles vollkommen aus der Luft gegriffen wird und wenn überhaupt nur behelfsmäßig mit Worten miteinander verwoben ist. Besser wäre da ein roter Faden, an dem auch noch Handlung und Nachvollziehbarkeit geknüpft sind. Ganz zu schweigen von einer Figur, die diesen Trash auch zu tragen im Stande ist.
So ist das eine wirre Idee, die etwas an Kafka erinnert, etwas an Spawn, aber nur weil man krampfhaft nach Vergleichen sucht, denn der Text selbst gibt leider nicht viel vor.
Unter deiner letzten Geschichte wurde dir nützliche Tipps gepostet. Nimm doch bspw. einmal die 12 Punkte von KapitanH und untersuche deinen Text anhand dieser. Du wirst sehen, dass da mehr Löcher als Antworten gähnen.
Ein anderer Tipp wäre, dass du dich selbst aktiv als Rezensent in dieses Forum einbringst. Beim Lesen und kritisieren lernt man unter Garantie am meisten.

So oder so noch viel Spaß auf kg.de :)

grüßlichst
weltenläufer

edit: Ach und bessere unbedingt diese pseudo-Anführungsstriche aus!

 

hallo weltenläufer,

deine kritik ist murks und trash und ich glaube nicht, dass es sinn der sache, andere so anzugreifen, wenn die geschichte nicht gefällt.
wenn es dir eben nicht gefällt, dann lies einfach ne andere geschichte, statt solche sachen loszulassen.

eric

 

Hallo Eric.

deine kritik ist murks und trash und ich glaube nicht, dass es sinn der sache, andere so anzugreifen, wenn die geschichte nicht gefällt.
wenn es dir eben nicht gefällt, dann lies einfach ne andere geschichte, statt solche sachen loszulassen.

Kleiner Tip: nimm dir Kritik jeder Art zu Herzen. Prüfe sie und wende sie auf deine Geschichte an. Man bietet dir Verbesserungsvorschläge, die dir helfen sollen. Keiner will dich hier runtermachen. Sei froh für jede Kritik und gerade für die, die etwas an deinen Geschichten bemängeln. Denn nur aus diesen kannst du lernen. Sei nicht vorschnell mit deinem Urteil, denn hier hat sich jemand deiner Geschichte angenommen, hat sich die Mühe gemacht sie zu lesen und zu analysieren. Das solltest du damit honorieren indem du die Kritik verwertest und denjenigen nicht anblaffst. Bei solchem Verhalten wird bald nichts mehr von dir gelesen.

Gruß, Scharker!

 

Salve Eric;

also zunächst einmal finde ich, dass Weltuntergangsszenarien und Geschichten mit alles versklavenden Dämonen oder generell düstere Dark-Fantasy bevorzuge; nicht zuletzt weil ich darin unter anderem das größtmögliche Potential sehe.
An Fantasie scheint's dir auch nicht zu mangeln und ein kohleschaufelnder Bahnmitarbeiter ist auch mal 'ne nette Abwechslung.

Jetzt allerdings hier mal meine Kritik: Irgendwie fehlt mir in dieser Geschichte......naja, die Geschichte; vielleicht auch einfach nur ein Sinn. Normalerweise suche ich keinen in einer Horrorgeschichte, aber hier macht's den Eindruck als wäre alles nur Halbfertig.
Warum zum Beispiel kommt jetzt dieser Dämon und will alle versklaven und die Welt übernehmen? Ich meine selbst wenn's einfach nur Herrschsucht und Machtgier ist, lass es raus und gib dem neuen, finsteren Herrscher ein Profil; er scheint ja Gefühle manipulieren zu können, da hat er doch bestimmt auch mehr Gestalt als nur ein Schatten^^.
Was mich dann noch ein wenig stört ist der Satzbau mit den vielen Punkten, aber das kann auch meine eigene Sichtweise sein.
Zu guter Letzt dann noch: Dein "Held" will unbedingt großartiges Leisten, soweit so gut und normal für den Hauptcharakter, aber wirklich satanistisch-mystisch-übersinnlich-agressive Merkmale scheint er nicht zu haben; dennoch spürt er sofort, dass etwas in dieser Richtung passiert und ist gleich hellauf begeistert von der ganzen Situation.
Ich weiß ja nicht, wie's dir gehen würde, aber wenn eine Feuerwand kommt, ein mystischer Schatten alles um mich einhüllt und es sich anhört, als würde mein Nebenmann lebendig aufgefressen werden, hätte ich wohl mehr Angst, dass mir das jetzt auch passiert oder wenn ein Dämon da ist ich mit dem ganzen Rest abgeschlachtet werde. Panisches Einschleimen beim ultimativen Evil dann ist ja nicht verkehrt, aber da ist leider nichts an Informationen gegeben, warum sich der Dämon darauf einlassen sollte oder Edgar so schnell und froh überläuft, wenn Erstgenannter tun, lassen und manipulieren kann was er will.

Ansonsten würd's mich echt freuen, da mal mehr zu lesen und hoffe, dass du vielleicht verstehen kannst worauf ich hinaus will und nicht denkst, dass ich da böses will.

Grüße,

Medi

 

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