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Ein Festessen

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Ein Festessen

Sie war blond und saß ihm direkt gegenüber. Ihr zu einem Kranz geflochtenes Haar und ihr weißes Gesicht mit den leicht rosigen Wangen gaben ihr ein jugendliches, unschuldiges Aussehen, und wüsste er nicht, wie alt seine Tante wirklich war, er hätte sie leicht zur dritten Generation gerechnet, die den Großteil der am Tisch Sitzenden bildete. Zahlreich hatten sie sich zu Ehren der Mutter, Groß- und Urgroßmutter in diesem Landgasthof versammelt, die lange Tafel fasste sie kaum. Zuerst gab es eine Begrüßungsorgie, dann stritt man sich um die Sitzordnung, erst als alle saßen, wurde es ruhiger. Reden wurden gehalten, doch er hörte nicht hin, Speisen wurden herein getragen, doch er merkte kaum, was er aß. Seine ganze Aufmerksamkeit galt seiner Tante, oder genauer, ihren großen Titten. Von einem all zu engen BH zusammen- und hochgedrückt, spannten sie ihre Bluse stramm, und hätte sie nicht vorsorglich schon einen Knopf mehr als vom Schnitt her vorgesehen geöffnet, statt ihrer Titten würde ihm das perlmutfarbige Etwas wirklich ins Auge springen und ein blaues Wunder bescheren.

Sie hatte einen vollentwickelten, üppigen Körper, der nichts mit dem zarten, unschuldigen Gesicht gemeinsam zu haben schien. Und doch war sie es, die den Knopf geöffnet hatte. So sittsam sie auch ihre Augen niederschlug und den Kopf nach vorne neigte, um ohne Gefahr für ihr ausladendes Dekolleté die Spargelkremsuppe zu löffeln, hinter dieser glatten, leicht gewölbten und von allen Haaren sorgsam freigehaltenen Stirn lag das Hirn, das den Befehl dazu gab. Und es war weder die Hitze des Raumes noch die Sorge um die Gesundheit der Mitmenschen, die sie dazu veranlassten, sie handelte mit Bedacht und im vollen Bewusstsein um die Wirkung ihrer Reize.

Bestimmt.

Er hatte sie gesehen, als sie ihrem Wagen entstieg und sich trotz Regen und Kälte nicht bedeckte, sondern gleich und ohne sich die Mühe zu machen, einen Regenschirm aufzuspannen, in ihren hochhackigen Schuhen über den Hof lief. Ihr Büstenhalter konnte das auf und ab ihrer schweren Brüste kaum dämpfen, als sie mit kleinen Schritten, des engen Rockes wegen, zum Eingang trippelte, wo er rauchend stand und gelangweilt in den Himmel zu schauen vorgab. Als wären sie sich fremd oder in England, nahm er den Regen zum Anlass, sie anzusprechen. Sie schien zunächst nicht viel davon zu halten, doch als er ihre zaghafte Versuche, an ihm vorbei in das Haus zu gelangen, ignorierte, willigte sie ein und wechselte ein paar Worte mit ihm.

Sie kannten sich von früher, gewiss, doch obwohl sie nur zehn Jahre älter war als er und sie daher genügend Gesprächsstoff haben müssten, waren sie bisher nie über einen Smalltalk hinausgekommen. Auch diesmal drohte das gleiche Schicksal, denn plötzlich antwortete sie nur noch einsilbig. Als er nicht weiter wusste, tat er so, als ob er gerade erst bemerkt hätte, wie sehr sie fror. Er entschuldigte sich wortreich und machte den Weg frei. Sie dankte ihm errötend, sie hatte wohl seinen starren Blick auf ihre steifgewordenen Brustwarzen bemerkt. Typisch, dachte er, wäre sie jetzt allein, würde sie nicht erröten. Nur weil auch er ihre harten Nippel sah, errötete sie. Sie errötete, weil sie sich schämte. Und sie schämte sich, weil sie wusste, dass er sie sah. Sähe er ihre Brustwarzen und sie wüsste nichts davon, würde sie sich nicht schämen. Scham ist das Wissen um die möglichen Gedanken des anderen, ja ist das Zuvorkommen dieser Gedanken. Nicht die wirklichen Gedanken des anderen sind wichtig, sondern die eigenen.

Alles spielt sich im eigenen Kopf ab.

Auch in seinem Kopf spielte sich etwas ab, als sie vor ihm in die Gaststube ging. Er zog sie aus. Ein enger Rock und nichts darunter. Nichts Sichtbares jedenfalls. Es regte sich was bei ihm. Ihr wackelnder Hintern und die Vorstellung, sie hätte keinen Slip an, hatten seinen Schwanz geweckt. Tante hin oder her, da ging ein Weib, das auf Männerfang war. Eindeutig. Die Betonung von Busen und Po durch bestimmte Haltungen oder Bewegungen, das ist das erste, was Frauen tun, um Aufmerksamkeit zu erregen. Frauen wissen eben, was Männer anmacht und ihr Vorwurf, Männer sähen in ihnen nur ein Sexobjekt, ist reine Scheinheiligkeit. Das erste, was sie tun, wenn sie einem Mann begegnen, den sie anziehend finden, ist, sich selbst zum Objekt seines Begehrens zu machen!

Drinnen, im allgemeinen Tohuwabohu hätte er sie beinahe verloren, erst im letzten Augenblick konnte er einen Stuhl an sich reißen und sich ihr gegenübersetzen. Das war zwar nicht optimal, aber hatte auch seine Vorteile: er konnte ihr in die Augen schauen, ohne den Kopf drehen zu müssen. Und sie schaute zurück. Immer wieder, mit einem kurzen Lächeln, die Brauen leicht hochgezogen und die Augen weit geöffnet. Vor Freude geöffnet.

Sie fand ihn sympathisch, das stand fest.

Nur, jetzt schaute sie ihn nicht mehr so oft an. Das lag nicht an ihm, sondern am Spargel, den sie aß. Sechs Stangen lagen auf ihrem Teller, schön mit Butter und Semmelbröseln übergossen, dazu Kartoffeln, längs halbiert und mit Estragon bestreut. Eine Köstlichkeit. Auch er aß Spargel, auch er hatte sechs weiße Stangen vor sich liegen. Das heißt, jetzt waren es nur noch vier, die anderen zwei hatte er schon aufgegessen. Sie dagegen hatte noch alle sechs da. Von jeder Stange aß sie zuerst nur das untere Ende und ließ die Köpfe zunächst liegen. Sie schien die Strategie Das-Beste-zuletzt zu verfolgen. Vielleicht lag es an der Ähnlichkeit der Spargelspitzen mit einem Schwanzkopf, dass er daran denken musste, was er vor kurzem von dieser Eßstrategie gelesen hatte. Es wären heimliche Masochisten, die sie anwendeten, stand da, wohl wissend um die Delikatesse, die sie am Ende erwartet, zögern sie den Genuss möglichst lange hinaus, in Erwartung kommender Freuden quälen sie sich selbst, denn das, und nicht so sehr die Speise, bereitet ihnen Lust.

Sicher, die sanfte und gleichwohl kein Mitleid kennende Bewegung der Gabel, mit der seine Tante die Kartoffeln zerquetschte, sprach gegen diese These, doch sein Interesse war nun geweckt, mit Spannung verfolgte er ihr Tun, das weniger einem Essen, als vielmehr einem Ritual glich. Sie senkte den Blick, schnitt ein kleines Stückchen ab und trug es in den Mund. Sobald sich ihre blaßrot geschminkten Lippen schlossen, schlossen sich auch ihre Augen. Während sie die Unterkiefer kaum merklich bewegte, neigte sich ihr Kopf langsam nach hinten. Mit leicht gebogenen Hals einem trinkenden Schwan gleichend, verharrte sie einen Augenblick in dieser Haltung, bevor eine kleine Welle unter der makellosen Haut ihres Halses das Herunterschlucken signalisierte. Als sie die Augen öffnete, lag jedes Mal ein seliges Lächeln auf ihren Gesicht, in solchen Momenten hätte er gern gewusst, was sich hinter diesen hellen, grünblauen Augen abspielte.

Plötzlich lag sie nackt vor ihm auf dem Tisch. Seitlich ihm zugewandt, das eine Bein abgewinkelt und hinter dem Knie des anderen abgestützt, bot sie ihm ihren Schoß dar. Sie war rasiert, ihre Schamlippen hatten die Farbe und die Form ihres Mundes, leicht geöffnet erwarteten sie den nächsten Bissen. Das Bild vor ihm verschmolz mit ihrem Gesicht dahinter, er wusste nicht mehr, was Möse und was Mund war. Er griff sich eine Spargelstange, führte sie zu den Lippen, die sich bei Berührung noch mehr öffneten und den Blick auf einen dunkelroten Schlund freigaben. Er führte ihr die Spitze ein, doch als die Lippen sich um sie schließen wollten, zog er die Stange wieder zurück. Der Mund versuchte sich durch schürzen zu verlängern, und es gelang ihm auch, den köstlichen Kopf nochmals zu erreichen, doch da er keine Zähne hatte, musste er ihn ziehen lassen, ohne mehr als ein bisschen Duft von ihm zu erhaschen. Beleidigt sprangen die Lippen zurück und schmollten, doch als er erneut mit einer frischen Stange lockte, vergaßen sie alles und öffneten sich freudestrahlend wieder. Der liegende Mund zeigte ungeniert durch vermehrten Speichelfluss seinen Appetit, es war nur noch eine Frage der Zeit, bis er außer Kontrolle geraten und sich in Unmengen über die Unterlippe ergießen würde. Klar, wer könnte schon dieses Necken, dieses Berühren und wieder Fliehen, dieses ewige ins Leere schnappen lange ertragen?

Niemand.

Wirklich niemand? Und was ist mit seiner Tante? Ihr macht es doch Spaß, auf die Folter gespannt und gequält zu werden. Möglichst lange und genussvoll. Er hatte schon längst alles aufgegessen und sie zelebrierte immer noch ihr Ritual. Drei Köpfe lagen noch da, klein und verloren nahmen sie sich aus auf dem großen, sonst leer gegessenen Teller. Sie müssten schon ganz kalt sein, dachte er, man muss wirklich ein Masochist sein, um sie noch mit Genuss zu essen.

War seine Tante eine Masochistin?

Möglich ist alles, also wäre auch das möglich. Sie lebte in der Großstadt und war als einzige seiner Tanten und Onkel noch nicht verheiratet, allem Anschein nach nicht mal in festen Händen. Wenn man sie nach ihrem Liebesleben fragte, gab sie nur ausweichende Antworten. Und wurde rot dabei. Sie wurde auffallend oft rot. Eben wieder. Dabei hatte er ihr gar nicht auf die Titten, sondern nur auf den Mund geschaut. Was vermutete sie schon wieder, dass er sich dabei dachte? Dass er ihr statt Spargel- seinen Schwanzkopf hineinschob? Vielleicht. Was wusste er schon von Frauenphantasien! Obwohl, sein Schwanz in ihrem Mund würde ihr sicher gut stehen. Dieser klassische blonde Kopf mit Rouleaux und Bandeaux Frisur und sein Schwanz. Göttlich!

Er wurde abermals hart.

Auf einmal stand sie auf und verließ mit einem Lächeln den Tisch. Galt es ihm? Lächelte sie ihm zu? War das eine Einladung? Als er auf den Gang trat, verschwand sie durch eine Tür am anderen Ende. Glück gehabt also. Oder auch nicht. Vielleicht war es Absicht, vielleicht wollte sie gesehen werden.

Eine Damentoilette. Von den drei Kabinen im Raum waren zwei offen, sie schien in der ganz rechts am Fenster zu sein. Auf Zehenspitzen schlich er sich dahin. Sie stöhnte. Sie stöhnte wieder, doch das Geräusch des plätschernden Wassers kam nicht. Aber sie bewegte sich. Es hörte sich jedenfalls so an. Warum pisste sie nicht? Ungläubig starrte er die Tür an: sie hatte sie nicht abgeschlossen. Warum? Darauf gab es nur eine Antwort. Er holte seinen Schwanz heraus und stieß die Tür auf.

Sie saß da und wichste.

Als sie ihn erblickte, vergrößerten sich ihre großen Augen noch mehr. Sie machte den Mund auf, doch bevor sie schreien konnte, schob er ihr seinen Schwanz hinein. Vielleicht wollte sie gar nicht schreien, aber er musste auf Nummer sicher gehen. Nicht auszudenken, wenn sie erwischt würden. Dabei war sie bloß seine Tante, nicht seine Mutter. Obwohl sie ihr ähnlich war. Bloß viel jünger eben, Großmutter sei Dank. Er wird ihr nachher einen Kuss geben, Großmütter freuen sich immer, wenn sie einen Kuss von einem Enkel bekommen, denn Enkelkinder sind ihr Lohn. Nur von ihrem jüngsten Kind hatte sie noch keine. Sie machte sich bestimmt Sorgen deswegen, aber vielleicht würde sie sich noch größere Sorgen machen, wüsste sie, was ihr jüngstes Kind gerade tat.

Ihr jüngstes Kind würgte gerade und hatte Tränen in den Augen. Er zog seinen Schwanz ein wenig zurück und gleich atmete sie freier. Tschuldigung, Tantchen, war nicht so gemeint. Als sie ihn mit der Zunge zu lecken begann, ließ er auch ihren Kopf los. Dankbar schaute sie zu ihm auf. Und wurde rot. Scheiße, was dachte sie schon wieder, dass er dachte? Oder genügte ihr sein Schwanz in ihrem Mund nicht? Ihm genügte das jedenfalls nicht. Ihre Titten sollte sie ihm zeigen, er wollte wissen, wie viel an ihr wirklich dran war.

Wie an einem lebenspendenen Schlauch saugend hing sie an seinem Schwanz, während sie mit zitternden Händen die Bluse ganz aufknöpfte, abstreifte und zuletzt die Träger des Büstenhalters über die Schultern zog. Das war kein Wonderbra, ihre Titten waren wahrhaftig so groß, wie sie zuvor schienen. Er griff hinein. Und fest, mit kräftigen Brustwarzen. Als er daran zog, schloss sie die Augen. War es das, war dieses Ziehen das, woran sie dachte, als sie rot wurde? Offensichtlich, denn sie spielte wieder mit sich selbst.

War schon ein geiles Stück, seine Tante.

Und erfahren. Sie drückte ihm die Eier zusammen, dass er alle Sterne sah. Obwohl es draußen regnete. Dachte sie, seine Eier wären gekochte Kartoffeln? Nein, das war zuviel für ihn, schließlich war sie die Masochistin hier, nicht er. Nun atmete sie ganz anders. Schneller. Und tiefer. Sie genoss ihre Wichserei zwar, aber noch mehr liebte sie es anscheinend, an den Brustwarzen gezogen zu werden. Freilich, jetzt, nachdem er ihr die Ohrringe an die abstehenden Nippel geknipst hatte, war es Schluss mit dem Ziehen. Leider. Aber er musste die teueren Dinger halt irgendwo unterbringen, ihre Ohren mussten frei sein. Frei für seine Rhythmus bestimmende Hände. Und außerdem, ihr schien es mächtig zu gefallen. Oder schwelgte sie bloß in einer neuen Phantasie? Es gab nur eine Möglichkeit, das zu erfahren: er musste sie fragen. Doch dazu kam er nicht mehr. Weil er kam. Erst hatte sie den Mund voll von seinem Schwanz, da hätte es wenig Sinn gehabt, sie zu fragen, und jetzt, als ihr sein Sperma überall herausquoll, auch nicht.

Eine wohlerzogene Frau spricht nicht mit vollem Mund.

Und sie wartet geduldig, bis sie zum Sprechen aufgefordert wird. Das ist genauso, wie mit Kommen. Eine Dame kommt nicht unaufgefordert. Wie seine Tante eben. Sie kam auch nicht. Noch nicht. Aber sie wird kommen. Wenn sie brav alles geschluckt hat, wird er ihr erlauben zu kommen. Doch das wird wohl noch ein bisschen dauern. Sie schluckte an seiner Sahne wie vorhin am Spargel. Das heißt in erster Linie langsam und bedächtig. Und mit geschlossenen Augen.

Woran dachte sie diesmal? An Unanständiges? Oder an etwas Profanes, Naheliegendes? An die Erdbeeren mit Sahne vielleicht? Genau, die anderen waren bestimmt schon beim Nachtisch! Verdammt, er wird diesmal leer ausgehen! Er kannte die Bande. Irgendjemand wird sich seine Portion krallen und wegschlecken. Wie seine Tante hier. Für sie gab es zwar keine Erdbeeren, dafür war die Sahne von ganz anderer Qualität. Von Hand geschlagen und frisch gezapft ist sie eine Delikatesse. Nicht nur, weil biologisch gewonnen und ohne Konservierungsstoffe, sie macht auch nicht dick. Wenn richtig genossen, natürlich.
 
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Wortkrieger-Team
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08.01.2002
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Hallo Dion,

diese Geschichte hat mir gar nicht mal so schlecht gefallen.
Sie hatte eine schöne durch die gesamte Geschichte getragene erotische Spannung und vom Plot her, der Hauptteil beschäftigt sich ja mit dem Essen (in jeglicher Form) ist sie auch stimmig.

Zwei Dinge halte ich jedoch für verbesserungswürdig:

zunächst bedarf es in deiner Geschichte nicht der Ausdrücke: Titten und Schwanz und das nicht deshalb, um ihr ihren pornographishen Touch zu nehmen, sondern, weil deine sonstige Wortwahl mit diesen Ausdrücken nicht in Harmonie steht.
Ich bin jedesmal innerlich etwas zusammengefahren, als ich diese Worte las. Es würde von der Stimmung her harmonischer klingen und damit wirken, wenn du es anders und zwar sanfter umschreiben könntest.
Also bitte nicht missverstehen, es geht hier nicht um eine Art Zensur, sondern um die Harmonie in deiner Geschichte.
Dann hat mir gefehlt, dass dein Protagonist zu stereotyp die Titten, also den Busen beschreibt. Wenn ich das wiedergeben sollte, weil jemand von mir wissen will, wie denn der Busen der Protagonistin beschaffen ist, dann müßte ich ihm sagen: so genau weiß ich es auch nicht, sie waren wohl recht groß und prall, aber vermutlich nur deshalb, weil der BH spannte. Mehr kann ich auch nicht dazu sagen.
Also da ist einerseits mehr an Beschreibung erforderlich, denn immerhin spielt der Busen ja eine tragende Rolle in deiner Geschichte und zum anderen wäre mir ein bisschen mehr Seelenleben deines Protagonisten lieb. Was fühlt er denn, als er diesen Busen erblickt. Zum Teil gelingt es dir ja in der Geschichte seine Phantasien als Stilmittel gut mit einzubauen, aber beim Busen verlässt ihn die Phantasie zum Nachteil für den Leser.

Ansonsten fand ich, dass es eine kleine erotische Geschichte war, die ich gern gelesen habe.


Lieben Gruß
lakita
 
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10.11.2003
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Ja, lakita, das mit den inkriminierten Wörtern ist ein Problem – ich habe nur nichts anderes gefunden. Zum Wort Penis habe ich ein gestörtes Verhältnis – es bedeutet übrigens auch Schwanz, nur auf lateinisch -, weil es so medizinisch klingt, und das Wort Titten, das aus Kindersprache stammt – Kinder konnten und können das Wort Zitzen nicht aussprechen -, finde ich immer noch besser als das von dir vorgeschlagene Busen, das eigentlich das Tal zwischen den Brüsten bezeichnet – im Wort Meerbusen für Bucht wird das deutlich -, und damit etwas ganz anderes beschreibt als man meint. Bleibt noch das Wort Brust, das auch missverständlich ist, oder auch das Wort Brüste, das wohl von den Milchdrüsen kommt und für mich das unerotischste Wort überhaupt darstellt – wer denkt beim Sex an Drüsen?

Die deutsche Sprache verfügt hier nicht über genügend Worte – oder ich kenne sie nur nicht -, und bei Wörtern wie Glied, Vulva oder Vagina schüttelt es mich – du siehst, jeder hat seine Schwachstellen -, um beim Wort Brustwarzen ist es ganz aus, wer sich dieses Wort ausgedacht hat war wahrscheinlich von Kopf bis Fuß mit Warzen bedeckt und hoffte mit dieser Wortschöpfung nur von sich abzulenken.

Und ja, vielleicht hast du recht mit dem Vorwurf, ich gehe mit diesen großen Dingern zu wenig ins Detail, aber die Geschichte finde ich eh schon zu lang, und außerdem, als der Protagonist sie endlich zu sehen bekommt hat er ganz anderes im Kopf als darauf zu achten, was für Form und Farbe sie haben oder wie sie sich anfühlen. Die einzige Möglichkeit hier noch etwas zu tun wäre die Situation am Tisch, da könnte ich vielleicht ein paar blaue Adern durch die weiße Haut schimmern lassen, mal sehen.

Vielen Dank für deine Mühe - es freut mich, dass dir die Geschichte trotz allem ein wenig gefallen hat.

Dion

P.S. Wenn du Zeit und Lust hast, lakita: du könntest die Sätze, die dich stören, nach deinem Geschmack umformulieren, ich bin dann gerne bereit sie zu verwenden, natürlich nur, wenn sie mir auch gefallen.
 
Wortkrieger-Team
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Versprochen, Dion, das mach ich gern. Aber lass mir bitte ein wenig Zeit. Vielleicht ist ja über die Weihnachtstage eine gute Gelegenheit.

Bis denne
lakita
 

sim

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Hallo Dion,

nicht, dass ich deine Geschichte erst jetzt gelesen hätte, ich fand es lediglich schwer, eine Kritik dazu zu schreiben. Objektiv kann ich das ganz sicher auch jetzt noch nicht. Dazu dürfte ich keine Kritiken von dir zu anderen Geschichten gelesen haben, die zwangsläufig dazu führen, dich an deinen geäußerten Maßstäben zu messen.
Deine Geschichte ist erotisch, ohne Frage, und die wollüstige Tante, welche die pubertären Sehnsüchte und Fantasien des Neffen erweckt und verwirrt, ist sozusagen ein Klassiker der erotischen Literatur, ähnlich wie die Beziehung zwischen dem sinnlichen Genuss des Essens und der Lust am Sex. Gerade Spargel, der einzige Phallus, den sich heterosexuelle Kerle so lüstern von Kopf her einverleiben, ist da natürlich ein gern beschriebenes Genussmittel.
Alles spielt sich im eigenen Kopf ab.
So natürlich auch die durch deinen Prot interpretierte Genusswilligkeit der Tante. Natürlich, sie hätte zubeißen können, als er ihr seinen Schwanz in den Mund rammt. Allerdings, und das spricht für deinen Plot, wären hier die sexuell korrekten Umgangsformen doch sehr lusttötend gewesen. Es sind ja gerade die chauvinistischen Züge der pubertären Fantasie, welche die Geschichte erotisch machen.
Begriffe wie Schwanz oder Titten haben mich weniger gestört, letztlich schon deshalb nciht, weil sie für mich deinen Prot in seiner Denkweise charakterisierten.
Ich gebe dir allerdings recht. Gerade für Titten gibt es zu wenig Alternativen. Wer denkt beim Sex schon gern an kläffende kleine Köter mit plattgedrücktem Gesicht?
Würde ich denn deine Asprüche an die Geschcihten anderer nicht kennen, dann hätte ich an dieser Stelle wohl geschrieben, dass mir deine erotische Geschichte wirklich gut gefallen hat. So kann ich mir die Frage nicht verkneifen, was an der Symbiose Essen-Lust-Sex so prickelnd neu ist? und hat die lustvollen Fantasien zwischen pubertierendem Jüngling und Tante nicht auch David Hamilton schon beschrieben?

Sie war blond und saß ihm direkt gegenüber. Ihr zu einem Kranz geflochtenes Haar und ihr weißes Gesicht mit den leicht rosigen Wangen gaben ihr ein jugendliches, unschuldiges Aussehen, und wüsste er nicht wie alt seine Tante wirklich war, er hätte sie leicht zur dritten Generation gerechnet, die, wie er selber, den Großteil der am Tisch Sitzenden bildete
nicht, wie alt
Bei deinem Eingangssatz bin ich ehrlich gesagt in der Zeitform unsicher. Sie liest sich komisch für mich, aber mir fiele auch nichts ein, was sich "richtiger" lesen würde.

Lieben Gruß, sim
 
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10.11.2003
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Danke, sim, dass du dir di Mühe gemacht hast, meine Geschichte zu kommentieren. Auch danke ich dir, dass du dabei objektiv geblieben bist – ich weiß, wie schwer das ist.

Deine Analyse zeigt mir, dass du sie sehr genau gelesen hast, fast allem, was du hierzu geschrieben hast, kann ich zustimmen, nur in einem Punkt sind wir uns offenbar nach wie vor nicht einig: in der Beurteilung von dem, was Thema und was Plot einer Geschichte ist oder zu sein hat.

Während Themen, über die geschrieben wird, durch Jahrhunderte hindurch mehr oder weniger gleich geblieben sind - und wegen der in dieser Zeit kaum veränderten Eigenschaften des Menschen auch bleiben mussten! -, hat sich das Wie der Behandlung dieser Themen schon verändert – vielleicht etwas weniger, als das in anderen Künsten geschehen ist. Daher ist das von dir erwähnte Essen-Lust-Sex-Symbiose für mich nur eine Variante des ewigen Themas Sex, etwas, das mit Sinnen und auch Sinnlichkeit zu tun hat, und das deswegen auch zwangsläufig für jeden Menschen anders gelebt oder erlebt wird.

Wenn ich meine Geschichte jetzt, im Nachhinein, selbst interpretieren müsste, würde ich sagen: diese Geschichte berührt folgende Themen: Sex, Inzest, Scham, Masochismus. Sie setzt das um in einer Art und Weise, die sich möglicherweise auch bei anderen Autoren finden, doch davon weiß ich nichts – soviel ich weiß, fotografierte und filmte der von dir erwähnte David Hamilton vor allem Mädchen und junge Frauen.

Und selbst wenn, ich finde nicht, dass meine Geschichte irgendwie gewöhnlich oder platt oder abgedroschen wäre, daher trifft mich deine Frage
So kann ich mir die Frage nicht verkneifen, was an der Symbiose Essen-Lust-Sex so prickelnd neu ist? und hat die lustvollen Fantasien zwischen pubertierendem Jüngling und Tante nicht auch David Hamilton schon beschrieben?
nicht. Kitschig oder sonst wie trivial kann nur die Ausführung, nie das Thema selbst sein – getreu dem Motto: Nichts Menschliches ist mir fremd.

Dion

P.S. Mit der Korrektur des Kommafehlers warte ich noch ein wenig – vielleicht kommt noch was in dieser Richtung, zumindest lakita hat das angedeutet.
 

sim

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hey Dion,

ich finde deine Geschichte auch nicht platt. :)

Über unsere unterschiedliche Auffassung von Plot und Thema muss ich noch mal nachdenken. :)

Lieben Gruß, sim
 
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21.03.2003
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Dion, ich mus dir sagen, ich habe schon viele Kurzgeschichten hier gelesen, aber deine wird mir am längsten in Erinnerung leiben, ein so fabelhafter Titel und von dem Inhalt wird man nicht enttäuscht. Weiter so, dann freue ich mich, weitere Geschichten von dir zu lesen.
 
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10.11.2003
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Hallo Schriftbild,

fast hätte ich dein Posting übersehen und so viel Löbliches über meine Geschichte nicht gelesen - es freut mich, dass du nicht enttäuscht worden bist.

Aber weil du dir weitere Geschichten von mir wünschst: hast du hier "Jagdfieber" gelesen? Oder "Die Kirche von Wildenwart" in der Rubrik Alltag?

Dion
 
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26.10.2001
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Moin Dion
Nun also meine Kritik zu einer deiner Geschichten.
Die Einleitung gefällt mir nicht, da sie mit zu vielen Worten zu wenig beschreibt. Hier würde ich straffen, vielleicht dort anfangen, wo sie aus dem Taxi steigt, dann das Essen und die ((geistig/Phantasiebezogene) beobachtung /Annäherung... dann den rest.
Außerdem solltest du Dich entscheiden, in welchemn Sprachstil du das ganze servierst.
Entweder In "Schwanz und Tittensprache" Oder, wie angefangen, distanziert/gewählt. Anleihen bei Bukowski sind ja durchaus erlaubt.

Noch etwas fiel mir unangenehm auf.
Frauen "Wichsen" nicht, Frauen masturbieren. oder: Stilauswahl s.o.

Na denn viel Spaß beim überarbeiten, die Story wäre es wert, vielleicht steckt er ihr auch nicht gleich den Schwanz in den Mund, sondern präsentiert sich erst stolz, und dann... Na, es ist Deine geschichte, die sich dennoch amüsant las.

mfg. Lord
 
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Es freut mich, Lord Arion, dass du diese Geschichte amüsant gefunden hast, denn dann habe ich mein Ziel ja erreicht, Erotik mit Humor zu verbinden - jeder der das schon mal versucht hat, weiß wie schwer das ist.

Zumindest hier in Deutschland scheint Sex eine todernste Sache zu sein, mit der man keine Späße machen sollte, vielleicht setzen zu viele Leute Sex mit Liebe gleich, aber selbst bei Liebe muss es Spaß geben, oder? - ach, ich weiß auch nicht, woher das kommt.

Gewiss, die Geschichte könnte kürzer sein, aber ich liebe es, gleich mitten ins Geschehen zu springen, wenn auch ich zugeben muss, deine Idee, mit der Hofszene anzufangen, nicht übel ist, auf jeden Fall wäre das eine Variante, die auch ihren Reiz hätte, für meinen Geschmack aber die Geschichte ein wenig zu konventionell erscheinen ließe, ich meine so schön nacheinander, in zeitlicher Reihenfolge.

Wo wir gerade bei den Konventionen sind: hier, in diesem Forum, wird nicht lateinisch, sondern deutsch geschrieben, und was das Wort Titten betrifft, habe ich bereits Lakita, die sich wie du auch darüber beschwerte, in meiner Antwort gebeten, mir Alternativvorschläge zu machen – das scheint ihr aber so schwer zu fallen wie zuvor mir.

Natürlich Lord Arion, Frauen masturbieren, wenn sie wichsen, aber das sagen vielleicht Ärzte oder Psychologen, die Distanz wahren wollen und müssen. Das muss und will ich aber nicht, den größten Fehler, den ein Autor machen kann, ist der Versuch, sich von seiner eigenen Geschichte zu distanzieren nach dem Motto, ich bin nur kühler Beobachter, ich kann nichts dafür, was in meiner Geschichte getrieben wird, o Gott o Gott.

Dion
 
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26.10.2001
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moin Dion.
Du könntest es , um ansonsten bei der gewählten Sprachlichkeit zu bleiben vielleicht auf dem Wege versuchen:
"Magisch wurden seine Augen immer wieder auf ihre Oberweite gelenkt, das waren keine Brüste mehr, das waren im besten Sinne Titten, die ihm entgegensprangen und um Befreiung flehten..." oder so ähnlich, damit legalisierst du den sonst aus dem Sprachstil herausfallenden Ausdruck und kannst ihn in Folge ungestört anwenden, da er nun "legalisiert" ist.
Lord
 
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Hallo Dion!

Von der ersten Zeile an hat mich deine Geschichte fasziniert. Ich habe sie gaaaaanz langsam und Wort für Wort genossen - und ich bin wahrlich nicht schnell zu packen! Natürlich ist es eine Phantasie; nur die allerwenigsten Frauen lassen einem entfernten Verwandten, den sie alle paar Jahre mal sehen, bei der Jubelfeier der Familienpatriarchin einen Blow-Job angedeihen, und sei er noch so sympathisch, aber das ist für mich kein Manko: Wo sonst, wenn nicht in der Fiktion, sollen die Grenzen der Plausibilität gesprengt werden.

Besonders gefallen hat mir diese Detailgenauigkeit, mit der du die analytischen Beobachtungen deines Protagonisten an den Leser weitergibst. Die Story ist imho auch nicht zu lang, im Gegenteil, die Zeit, die du dir nimmst, hilft, eine Spannung beim Leser aufzubauen.

Jetzt kommt der Punkt, der mir am wichtigsten ist: Im Gegensatz zu den meisten Kommentaren weiter oben finde ich die Vulgärworte nicht fehl am Platz und inhomogen, sondern im Gegenteil sogar das Salz in der Suppe, das eine interessante stilistische Spannung in die Story bringt. Ohne "Schwanz", "Titten" und "wichsen" wäre es eine Altherren-Phantasie, vorgetragen zu dicken Zigarren, deren Rauch von zuviel Wein rotgeäderte Backen bläht (verzeih mir das Klischee). Die Porn-Wörter bringen eine gewisse urbane Abgerocktheit in die Geschichte, die dieser steht und auch der männlichen Hauptperson zu entsprechen scheint. Denn dieser ist meiner Vorstellung nach eher ein junger Mann von fast zynischer Abgeklärtheit und Erfahrenheit.

... und so sehe ich der nahenden Spargel-Saison mit neuen Assoziationen entgegen. ;)
 
Senior
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@Lord Arion
Dass du ein Moralist bist, Lord Arion, habe ich geahnt, aber dass du mir diese Vermutung so frei Haus bestätigen würdest, hätte ich mir nie gedacht. Ich frage mich langsam, wie du so durchs Leben kommst, denn wenn du schon beim geschriebenen Wort „Titten“ so einen Aufstand machst, dann zuckst du sicher auch jedes Mal zusammen, wenn jemand das Wort „geil“ ausspricht.

Aber Spaß beiseite, wenden wir uns dem Stein des Anstoßes, den Titten der Tante bzw. deren Verwandlung in die Oberweite, der „gewählten Sprachlichkeit“ wegen. Mit der Oberweite – was für ein Wort! – soll ich also anfangen, mit den Brüsten fortsetzen, um dann legal bei den Titten landen zu können. Meine Güte! Lord Arion, egal was du für Gründe hast, mir das vorzuschlagen, aber das ist zu viel, das kann ich nicht und das will ich auch nicht. Mein Protagonist braucht keinen Grund zu denken wie er eben denkt, will heißen, er kennt den Begriff Oberweite gar nicht – oder höchstens im Zusammenhang mit Kleidergrößen -, er kennt nur Titten, und von den Brüsten spricht er meistens nur, wenn er die seiner Mutter meint.

@Chica
Kommentare wie deine, Chica, lassen einen wie mich wieder zuversichtlicher in die Zukunft schauen – noch ist Deutschland nicht verloren, zumindest Schrobenhausen kann demnächst auf Ausweitung seiner Produktion hoffen, wer weiß, vielleicht wird deren Touristenverein meine Geschichte unter der Ladentheke vorrätig haben, nur für den Fall natürlich, dass jemand die aphrodisische Wirkung des Spargels anzweifelt.

Ja, Chica, diese Wirkung wird oft unterschätzt - mir übrigens total unverständlich -, denn wenn schon nach einer Stunde der Geruch des Spargels im Urin vorherrschend ist, warum sollten seine anders wirkenden Bestandteile ergebnislos im Körper verpuffen? Mir scheint, hier tut Forschung Not, es kann nicht sein, dass alles Wissenswerte sich nur auf sporadische Selbstbeobachtungen stützt, ich tue es ja gern, aber … okay, lassen wir das, ich habe das ohnehin nur angeführt, weil du bezweifelt hast, zu was nicht nur Tanten fähig sind, wenn ... nein, jetzt ist wirklich Schluss, sonst werde ich noch angeklagt wegen Verführung zu unzüchtigen Handlungen, wenn nächstens wieder ein Enkel spionieren geht … nein, nein, soweit werde ich es nicht kommen lassen, also Chica, sieht dich vor, oder vielmehr schaust hin, was Leute so tun beim Spargelessen, du wirst dich wundern.

Vielen Dank auch für die „urbane Abgerocktheit“, ich fühle mich geschmeichelt.

Dion
 
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Dass du ein sturer Bock bist, der mich langsam aufzuregen beginnt, wird mir nun auch klar, als Moralist aus deinem Munde zu gelten ist nun wirklich das letzte.
es ging mir, nach meinem Verständnis um die Passung der Sprachlichkeit, nach der Rundung der geschichte und bisher nicht um Persönliches. das wird auch das letzte persönliche zu dir gewesen sein.
Lord
 
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Unendliches verdankt die Welt den Müttern*

An alle,

die diese Geschichte gut fanden und auch an die, die sie gern gut fänden, wenn sie könnten: Morgen ist Muttertag.

Dion

* Uz, Johann Peter
 
Wortkrieger-Team
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die, wie er selber, den Großteil der am Tisch Sitzenden bildete.
er selber bildete den Großteil der am Tisch Sitzenden? ;)
Sähe er ihre Brustwarzen und sie wüsste nichts davon, würde sie sich nicht schämen. Scham ist das Wissen um die möglichen Gedanken des anderen, ja ist das Zuvorkommen dieser Gedanken. Nicht die wirklichen Gedanken des anderen sind wichtig, sondern die eigenen.
das widerspricht sich doch? Entweder schämt sie sich nicht, wenn sie nichts davon weiß; oder es ist unabhängig vom Wissen, es reicht schon die bloße Vermutung, dass er es sehen könnte?
Dabei hatte er ihr gar nicht auf die Titten, sondern nur auf den Mund geschaut.
Jahaaa, aber auf welchen! :D ;)
Und wurde rot. Scheiße, was dachte sie schon wieder, dass er dachte? Oder genügte ihr sein Schwanz in ihrem Mund nicht?
"Aber n Schwanz in den Mund nehmen, des is dene net peinlich." Voll-Assi Toni

Hi Dion,

also, so langsam steig ich dahinter ... du scheinst dir immer sexuelle Themen vorzunehmen, die die Gesellschaft als "abnorm" definiert ... oder so was in der Art halt. Inzest, Pädophilie, Sadomasochismus, Gummifetisch waren jetzt die, die ich schon gelesen habe.

Interessant daran finde ich, dass du eigentlich gar nichts machst, du lässt nur eine Sexszene ablaufen. Gleichzeitig fertigt das Gehirn aber (zumindest bei mir) im Hintergrund eine Art Analyse an, geht auf die psychologischen Aspekte ein, etc. etc.

So schreiben zu können ist ... ich kanns nicht in Worte fassen.

:thumbsup:

Tserk!
Gefundene Fehler:
und wüsste er nicht wie alt seine Tante wirklich war, er hätte sie leicht zur dritten Generation gerechnet
nichtKOMMA
Zahlreich hatten sie sich zur Ehren der Mutter, Groß- und Urgroßmutter in diesem Landgasthof versammelt
zu
erst im letzten Augenblick konnte er einen Stuhl an sich reißen und sich ihr gegenübersetzten.
gegenübersetzen
Sicher, die sanfte und gleichwohl keinen Mitleid kennende Bewegung der Gabel
kein
Als sie die Augen öffnete, lag jedes mal ein seliges Lächeln auf ihren Gesicht
Mal
Und sie wartet geduldig, bis sie zum sprechen aufgefordert wird.
Sprechen
Nicht nur weil biologisch gewonnen und ohne Konservierungsstoffe, sie macht auch nicht dick.
nurKOMMA
 
Senior
Beitritt
10.11.2003
Beiträge
2.292
Tserk schrieb:
das widerspricht sich doch? Entweder schämt sie sich nicht, wenn sie nichts davon weiß; oder es ist unabhängig vom Wissen, es reicht schon die bloße Vermutung, dass er es sehen könnte?
Was soll sich da widersprechen? Die Erklärung ist doch eindeutig und dann folgt noch der Satz: Alles spielt sich im eigenen Kopf ab. Das muß genügen!


Tserk schrieb:
also, so langsam steig ich dahinter
Freue mich für dich. :D


Tserk schrieb:
... du scheinst dir immer sexuelle Themen vorzunehmen, die die Gesellschaft als "abnorm" definiert ... oder so was in der Art halt.
Für Nonkonformisten habe ich was übrig, ja.


Tserk schrieb:
So schreiben zu können ist ... ich kanns nicht in Worte fassen. :thumbsup:
Danke. Ich werde noch rot – obwohl du mich gar nicht sehen kannst. ;)

Und wie immer: Ich danke dir fürs Lesen und Kommentieren und Ausgraben – ich glaube bald hast du alle meine Geschichten durch, ich wundere mich, wie schnell du lesen und kommentieren kannst!

Dion
 
Mitglied
Beitritt
15.12.2006
Beiträge
185
Herrlich Dion, :lol:

was für ein Lesevergnügen und was für eine Erholung, eine erotische Geschichte mal in Verbindung mit dem zu lesen, was untrennbar dazugehört: Spaß!

Liebe Grüße
melisane
 
Mitglied
Beitritt
12.02.2007
Beiträge
6
@melisane

Ich danke dir fürs "ausgraben" dieser Geschichte:)

Hallo Dion

Ich fand es ebenso herrlich wie melisane:D

Mir ist da nur etwas ins Auge gefallen. Ok ich gebs zu, ist vielleicht nen bissel bescheuert, da nach vier Jahren mit um die Ecke zu kommen, aber ich kann ja zu meiner Entschuldigung sagen, sie gerade erst gelesen zu haben:D

Spargelkremsuppe zu löffeln

Müsste es nicht heissen Spargelcremesuppe? Und zur Vorspeise Spargelcremesuppe und gleich zum Hauptgang noch mal Spargel? Naja vielleicht ist das ja in diesem Landgasthof so üblich:)

Lg
Melle
 

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