Hallo Achillus,
vielen Dank für Deine Informationen. Ich kann Deine Argumente nachvollziehen.
Achillus schrieb:
Du beziehst Dich ja auch direkt auf Hase und Huhn,
Den Hasen habe ich gestrichen, weil ich mit Hasen keine Erfahrung habe. Anders mit Hühnern, zumindest europäische Legerassen können am Schock sterben, wenn sie nur ein Hund abschleckt oder ein Fuchs kratzt. Asiatische Kampfhühner sind stabiler. So kann ich mir bei einem europäischen Zuchthuhn gut vorstellen, dass es am Schock nach einer Schussverletzung sterben könnte.
Achillus schrieb:
Allerdings fühlen sich Platzpatronenschüsse und Schüsse mit scharfer Munition recht verschieden an. Ich würde den Unterschied wahrscheinlich bemerken. Vielleicht bewirkt die psychische Anspannung in dieser Situation, dass der Schütze den Unterschied nicht bemerkt, aber ich habe da so meine Zweifel.
Dann ist der psychologische Effekt wohl nur vor dem Schießen da. Ich habe das überinterpretiert. Vielleicht ist es bei älteren Gewehren anders.
Freut mich, dass Du den Text gelesen hast.
Viele Grüße Fugu
Hallo Leafgreen,
immerhin findest Du das Thema an sich nicht langweilig. Ansonsten gefällt Dir ja überhaupt nichts an dem Text. Die Situation ist hart wie die Worte hier, da gibt es auch keine Füllungen und Hoffnungen mehr.
Zu 1. Bei Erschießungen sind es immer mehrere Schützen, die gleichzeitig feuern. Die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer soll erhöht werden. Zudem ist das ein militärisches „team building event“.
Zu 2. „Folterknechte“ ist das Bild.
Zu 3. Selbstmörder schießen sich in den Kopf. Aus gutem Grund.
Zu 5. Die Keimzellen sollen zerstört werden. Außerdem: Eier – Eierstöcke, männlich – weiblich. Dass ich jetzt da noch erklären muss, enttäuscht mich. Manchmal sagen sogar Frauen; „Das geht mir auf die Eierstöcke.“
Zu 9. Aus dem Norden mit Melaninmangel. Vom Aussterben bedroht.
Zu 10. Sie sieht die Augen als Gewehrkugeln.
Alle Deine weiteren Kritikpunkte haben andere auch schon angesprochen und Du kannst die Antworten in den Kommentaren zu den Kommentaren finden.
Wegen Liebe und Gutmütigkeit werden Menschen oft in die Hände der Justiz getrieben und dann sind sie der Willkür ausgeliefert. Und Sexuelles ist meist dabei.
Ich hoffe, der Text macht Dich nun nicht mehr wütend, sondern zeigt, wie die Brutalität der Menschen, Männer und Frauen, auf den Punkt gebracht wird. Dazu kommt hier noch die Dummheit und Unfähigkeit der Männer. Es ehrt mich, dass es sich für Dich so liest, als hätte es ein Jugendlicher geschrieben, denn Gehirne altern schnell.
Und wie bereits erwähnt wird dieser Abschnitt ein Teil einer Geschichte. Danke fürs Reinschauen.
Viele Grüße Fugu
Hallo Wilhelm,
freut mich, dass Du wieder hier bist.
Das Buch von Litell kannte ich noch nicht. Danke für den Hinweis. „Verbrechen der Wehrmacht“ habe ich noch nicht gelesen.
Wilhelm Berliner schrieb:
Insofern gelungen, als durch deine Darstellung das Nacktsein von Menschen, wie es in Extremsituationen häufig zu finden ist, seine "wahre" Persönlichkeit zum Vorschein bringt.
Ich wollte zuerst sagen, dass Du dies und das Vorige sehr schön formuliert hat, aber es ist richtig und wahr und für die Geschichte zu schön. Zur Nacktheit gibt es noch zu bemerken, dass es bei Erhängten - wahrscheinlich wegen der Sauerstoffreduktion und der Regulation durch das parasympatische Nervensystem – manchmal zur Erektion kam (siehe dazu auch: der Tod des David Carridine).
Danke für Deine Interpretationen.
Frohe Festtage und viele Grüße
Fugu
PS: Ich habe auch Deine Antwort zu Wolfswelten gelesen. Sobald ich Zeit finde, kommentiere ich weiter. Spätestens beim nächsten Kapitel.