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Chrissy (16): Petting? Klar

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CoK

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24.08.2020
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Chrissy (16): Petting? Klar

Jemand lag auf mir. Ich spürte das Gewicht eines Körpers auf meiner Brust. Benommen vom ungewohnten Alkohol brauchte ich einen Moment, um mich zu orientieren. Ich lag in einem Zelt und dachte, meine Freundin hätte sich im Schlaf auf mich gewälzt.
„Mensch, Melli, lass den Quatsch und geh von mir runter!“, murmelte ich und versuchte, sie von mir herunterzuschieben.
„Melli ist bei Heiko im Zelt. Komm, lass uns ein bisschen schmusen.“
Die Stimme ließ mich zusammenzucken. Es war Freddy.
Leise flüsterte er mir ins Ohr und strich dabei mit dem Zeigefinger über meine Lippen.
Erschrocken fuhr ich ihn an. „Geh runter, du bist mir zu schwer!“
Inzwischen hatten sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt, und ich konnte seine Umrisse erkennen. Angespannt lauschte ich. Draußen war es still. Niemand schien mehr wach zu sein. Die Jungs hatten das Feuer gelöscht; der Geruch von kaltem Rauch hing in der Luft.
Freddy rollte von mir herunter und drückte einen Kuss auf meinen Hals.
„Hey, entspann dich. Melli hat mir erzählt, dass du mit Heiko schon geschmust hast.“
Anstatt meine Freundin zu erwürgen, begann ich zu kichern. Die Erinnerung an die Nacktschnecke mit Spermintgeschmack hatte eher etwas Komisches als Abschreckendes.
Freddy hielt mich sicher für erfahren, und ich fühlte mich plötzlich schrecklich stolz, dass er ausgerechnet zu mir ins Zelt gekommen war.
Er presste seinen Mund auf meinen und drückte die Zunge gegen meine Lippen.
Himmel, was hatte ich noch gleich in der Bravo gelesen? Mund aufmachen, die Zunge gegen seine schieben und dann die Zunge des anderen umkreisen. Er schmeckte nach Bier, doch diesmal dachte ich nicht an Nacktschnecken, sondern nur daran, alles richtig zu machen.
Seine Hand glitt über mein T-Shirt, schlüpfte darunter und bewegte sich auf meine Brust zu. Er schob meinen BH nach oben und drückte sanft meinen Busen. Mir wurde warm – noch wärmer, als es ohnehin schon in dem stickigen Zelt war. Während wir weiter mit unseren Zungen spielten, streichelte und drückte er mit beiden Händen meine Brüste. Etwas Hartes presste gegen meinen Schenkel.
Freddys Zunge zog sich zurück. Stattdessen strich er langsam mit den Lippen über meinen Hals.
Sein heiseres Stöhnen erschreckte mich. Was sollte ich jetzt tun?
Mir fiel ein Bravo-Artikel über Petting ein. Musste ich ihn jetzt auch streicheln? Und wenn ja – wie?
Das Stöhnen wurde lauter, sein Atem ging schneller, während er begann, sich an meinem Schenkel zu reiben.
Dann legte sich seine Hand auf den Reißverschluss meiner Hose und zog ihn ein Stück nach unten.
Erinnerungen schossen mir durch den Kopf: ein grober Finger, der in mich eindrang, Hände rau wie Reibeisen, der Geruch kalter Asche und der Atem eines alten Mannes.
„Ich will das nicht“, krächzte ich. Meine Hände, die bis dahin reglos neben mir gelegen hatten, schlossen sich um sein Handgelenk.
Er legte sich wieder auf mich und rieb seinen Unterleib gegen meinen Oberschenkel. „Komm schon“, flüsterte er. „Nur ein bisschen fummeln.“
Verwirrt nahm ich wahr, dass meine Brustwarzen hart waren und es zwischen meinen Beinen pochte.
Ich schob meine Hand zwischen unsere Körper und zog meinen Reißverschluss wieder nach oben.
„So schnell gebe ich nicht auf“, murmelte er. Sein heißer Atem streifte mein Ohr.
Dann spürte ich erneut seine Zunge auf meinen Lippen. Ein angenehmer Schauer lief mir über den Rücken – dieselbe aufregende Spannung wie bei einem Krimi kurz vor der Auflösung, diese kribbelige Erwartung, nicht zu wissen, was als Nächstes passiert.
„Hallihallo!“
Mit einem Ruck wurde der Reißverschluss des Zeltes geöffnet, und Melli kroch herein.
„Raus da. Ich will schlafen!“, verkündete sie und zog an Freddys T-Shirt.
Freddy rollte von mir herunter.
„Verdammt, Melli! Hau ab und geh wieder zu Heiko!“
„Echt jetzt?“ Für einen kurzen Moment klang sie tatsächlich überrascht. Doch es wäre nicht Melli gewesen, wenn nicht unmittelbar darauf ein trotziges „Nö!“ gefolgt wäre. Mangels Platz ließ sie sich halb auf Freddy fallen und erklärte, dass sie jetzt schlafen wolle.
„Blöde Kuh“, grummelte Freddy schließlich und kroch aus dem Zelt.
Kaum war er verschwunden, drehte Melli sich zu mir um. „Na, hat’s Spaß gemacht?“
Ich war völlig überfordert – mit meinen Gefühlen, mit Freddy und mit Melli.
Trotzdem hörte ich mich sagen: „Klar.“

 

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