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fantasy

Genre: fantasy

  1. Efeu

    Efeu Ich bin ein draußen-Mensch. Sommer wie Winter muss ich raus an die frische Luft und mich bewegen. Einzig die Dunkelheit des Winters kann mich zu frühem Aufenthalt im Haus bewegen. Einer meiner Spazierwege führt mich oft in eine rotgepflasterte Strasse mit kleinen Eigenheimen. Gepflegte...
  2. Todlangweilig

    „MIR IST LANGWEILIG!“ Die Worte hallten durch die Höhle und ließen die Wände zittern. Tod stapfte vor ihrem Thron hin und her und dunkler Dampf stieß aus den Nasenlöchern. Der Schnitter verneigte sich tief, sodass die Kapuze über sein Gesicht fiel und nur noch eine schwarze Höhle zu erkennen...
  3. Die Reise ins Unbekannte

    - Gelöscht -
  4. Fagus Sylvatica

    Der schwere Harvester frisst sich durch den alten Mischwald. Sechs riesige Profilreifen durchpflügen den Waldboden und lassen Moosfetzen regnen. Den leicht abschüssigen Hang gleicht der Harvester selbständig aus. Das Load-Sensing-System verteilt ausreichend Pferdestärken genau dorthin, wo sie...
  5. Wald der Gedanken

    Das Erste, was ich fühlte, war die Kälte. Danach das Wissen, dass irgendetwas passiert war. Nur was? Alle meine Glieder fühlten sich an, als wäre ich steifgefroren gewesen. Plötzlich vibrierte meine rechte Jackentasche. „Was zum…“, begann ich aufzustöhnen. Mein Handy. Natürlich, mein Handy...
  6. Forest of Steel

    Jakes Fingerspitzen streiften fast das feucht glänzende Fell des Schnabeltiers, doch kurz bevor er es berühren konnte, stieß es sich mit den Hinterläufen an einem Stein ab und glitt noch einen Augenblick durch das Wasser, bevor es grazil mit einer typischen Wellenbewegung in den Untiefen des...
  7. Ratz sucht Freunde

    Um den Lavasee Plox herum standen Bänke verteilt, auf denen verdammte Seelen saßen, die den ganzen Tag Enten fütterten. Diese bedauernswerten Gestalten, die Zeit ihres Lebens draufgängerische Gesellen gewesen waren, hatten ärgerlicherweise einen Patzer bei der Wahl ihrer Religion gemacht und...
  8. Gottverlassen

    Es gab keine richtigen Engel. Zumindest war keiner von denen, die ich kannte, auch nur ansatzweise besser als irgendein beliebiger Mensch. Sie mochten vielleicht hellblonde, lockige Haare und prächtige Flügel haben, aber die Vollkommenheit hatten sie deswegen noch lange nicht gepachtet. Manche...
  9. Drachenflügel

    Das dunkle Himmelszelt breitet sich über unseren Köpfen aus. Einzelne Sternenbildnisse erhellen den restlichen Teil der dunklen Materie, unterstützt durch das eindringliche Licht des Mondes, der die grauen Wolkendecken zu schlucken scheint. Meine braunen, eng gebundenen Wanderschuhe versinken im...
  10. Der Jäger und die Beute

    Es bewegte sich nicht mehr. Seit Tagen verfolgte er Es jetzt. Sein Ziel hatte sich merkwürdig verhalten, war immer in eine Richtung gegangen, quer durch den schier endlosen Wald, der sich um ihn herum erstreckte. Hatte Es ihn bemerkt? Nein, Flucht, oder viel wahrscheinlicher ein Angriff, wäre...
  11. Drachenzeit

    Er rührte sich nicht. Er widerstand dem Drang, sich kratzen zu müssen. Irgendwo hinter seinem linken Flügel juckte es. Aber er hatte es sich abgewöhnt, solch niederen Instinkten nachzugeben. Müßig öffnete er ein Auge, zu mehr wollte er sich nicht herablassen. Für Normalsterbliche war die...
  12. 46

    46 München im Sommer 1964 Meine Mutter schwört auf ihren Heilpraktiker in Lengries. Immer wenn es ihr gesundheitlich schlecht geht fährt sie nach Lengries, heute ist wieder so ein Tag. Gleich in der Nähe der Praxis befindet sich die kleine „Familienpension Gerg“, bei der sie in dieser Zeit...
  13. Die Stadt

    Die Stadt Die Stadt war alt. Uralt. Ihre Bewohner hatten schon schlechtere Jahrhunderte erlebt als das jetzige, aber auch heute waren die Zeiten alles andere als erfreulich, denn die Stadt galt als arm. Trotzdem gaben die Herren der Stadt immer mehr Geld für prachtvolle Häuser aus, um Besuchern...
  14. The Story of Life and Death

    Das Klirren der Tür hallt durch den leeren Flur. Ein Mädchen, komplett in Weiß gekleidet, erscheint in der Dunkelheit und lässt den Flur mit leben füllen. Ihr Lächeln erhellt die Dunkelheit und sie bleibt vor einem Kerker stehen. Ein Junge, komplett in Schwarz gekleidet, starrt sie nur an, bevor...
  15. Der Schlächter

    Einst schien die Sonne über die Berge, erstrahlte die Flüsse und die Erde. Es wird ein Tag wie jeder andere. Dies war ein Tag, an dem die Welt sich wandelte ... - Die Ballade vom Schlächter / Geralt von Beckstein (934) Kapitel 1 - die Brücke Rauschen. Der Fluss plätscherte und zerrte mit sich...
  16. Das bittere Ende

    Er wendete sich ab. Es war wieder einer dieser Tage, an denen er lange in die Ferne blickte. Einer dieser Tage, an denen er den Anblick nicht ertragen konnte. So wendete er sich ab. Erneut. Er fühlte sich schwach. Tränen flossen aus seinen Augen, über seine Wangen, bis sie letztendlich auf den...
  17. Draculas Vermächtnis

    Der Gang wollte einfach nicht enden, Die Geräusche der vielen Füße auf dem Steinboden waren schon deutlich näher. Ich hoffte, dass die Türen vor mir Flügeltüren waren und rannte darauf zu. Meine Hände knallten gegen Holz, ließen die Türen zur Seite fliegen und ich rannte unvermindert weiter...
  18. Chaosfahrt

    Die Buchseiten rochen muffig. Über mir erblickte ich nichts als die gelbbraunen Seiten. Es tat gut, einmal nicht den Gestank nach Käsefüßen und altem Schweiß in der Nase zu haben, nicht die hässlich gemusterten Bezüge der Sitze anzusehen, nicht die Hinterköpfe der Fahrgäste, die ich schon seit...
  19. Fluch der Wölfe

    „Nichts ist von Dauer, Jonathan. Das musst dir immer vor Augen halten, so lange du lebst. Vergiss niemals, dass du nur dieses eine Leben hast“, keuchte der Großvater, einem Hauch gleich, zu dem Jungen. Alt und krank, gar kümmerlich lag er in seinem Bett und man sah ihm die Mühe an, seine...
  20. Romulanisches Ale

    Luis wusste sich nicht anders zu helfen, also schluckte er seinen Stolz herunter und suchte Gregor auf. Nach dem siebten Klingeln öffnete sich die Tür einen Spalt. »Was willst du hier?« Gregors Gesicht war eine Maske der Ablehnung. »Ich brauche deine Hilfe.« »Ach, wie könnte denn ein schnöder...
  21. Ruhe in Frieden

    Ruhe in Frieden „Das ist doch Kinderkacke“, beklagte sich Fabian und pfefferte den Zeiger des Ouija Brett’s quer durch das Zimmer auf mein Bett. Eine der Kerzen flackerte durch den Windstoß und ließ unsere Schatten an den Wänden tanzen. „Na gut, dann lass uns was anderes unternehmen. Was...

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