Was ist neu

sonstige

Genre: sonstige

  1. Aus dem Leben gerissen

    Klaus ist 13. Gerade erst geworden. 13 Jahre sind im Vergleich zu einem mitteleuropäischen Durchschnittsmenschen, dessen Lebenserwartung bei knapp 80 Jahren liegt, verhältnismäßig wenig. Klaus jedoch sieht das anders. Geboren wurde er in Graz, ist dort aufgewachsen und wächst, wie es für sein...
  2. Eine kleine Halloween-Geschichte

    Eine kleine Halloween-Geschichte Aus der Sicht von Jenna „Oh Gott! Ein ganzes Jahr war Ruhe und nun geht schon wieder der ganze Halloween – Mist los. Jedes Jahr derselbe Blödsinn.“ Und sie als ältere Schwester musste auch noch mit ihren Geschwistern um die Häuser ziehen! „Welch undankbare...
  3. Leben lassen!?

    Ein kleiner, schüchterner Feldhase besuchte die Tiere auf dem Bauernhof. Er traf auf eine Gans, die – wie eine Diva posierend - ihr Spiegelbild in einer Wasserpfütze betrachtete. Der kleine Feldhase wusste nicht recht, was er davon halten sollte. Die Gans, die sich so eitel präsentierte, sah in...
  4. Nirvana

    Die Studenten stürmen aus der Universität, andere diskutieren vielleicht noch über das neu erworbene leere Wissen. Ich folge dem Strom, lasse mich aus der Uni führen. Die Menge verflüchtet sich und schließlich bin ich alleine, allein gelassen mit dem Haus der Bildung im Rücken. Als ich einen...
  5. Endstation

    Zwischen den Haltestellen steht die Zeit still. Gedanken können weite Wege gehen oder in sich gekehrt sich selbst betrachten. In solchen Momenten glimmen Erinnerungen auf, die kleinen Lichtpunkte im Leben, mit zarter Melancholie umwoben. Ich befinde mich im Nachtzug Richtung Norden und lebe...
  6. Flucht

    Na also, das war ein Ausbruch der Sonderklasse. Wie gern würde er ihre Gesichter sehen, wenn ihnen auffällt, dass er verschwunden war. Endlich wieder frei. Auf diesen Augenblick hat er so lange gewartet. Genüsslich zieht er die frische Luft in seine Lungen und atmet sie langsam wieder aus. „Ich...
  7. Die Brücke

    Die Erinnerung ist… …grell… … strahlen die Dächer im Licht der Morgensonne. Unter meinen Füßen verschwindet das blendende Wasser, um auf der anderen Seite der Brücke matt und klar, vom Glanz befreit wieder hervorzukommen. Der lockere Winterdunst ist durch und durch mit Licht durchflutet. All...
  8. Bestattungsnächte

    Die Nacht, in der ich diesmal versuchen werde, sie zu begraben, ist rau wie die anderen. Es ist kalt und nass, und der eisige Wind fährt durch meine beiden Kleidungsschichten, der aus Stoff, und der anderen aus einer Überhose aus Wille, einer zweiten Jacke aus Einsicht und einer Mütze aus...
  9. Der eine Novembertag

    Ein klopfendes Geräusch reisst mich aus meinem Schlaf. Tropfen prasseln an das Fenster. Draussen regnet es, wie immer. Es ist schon lange her, seit das gute Wetter noch da war. Es verschwand plötzlich, wie die Hoffnung an das Gute. Jetzt verbinde ich die wärmende Sonne mit den guten Zeiten, die...
  10. Hoch hinaus in die Tiefe

    In der Nacht als das Seil riss, verlor ich ein Leben. Alles geschah so schnell, der Anblick war schrecklich. Die Erinnerungen in meinem Gedächtnis sind nie erloschen, sie prägen mein Leben. In der Nacht als das Seil riss, trieb dich mein kranker Verstand in die Tiefe. Und das schlimmste daran...
  11. Das Mondscheinkind

    Da stand ich machtlos und geschockt vor dem Fenster. Niemand konnte sich das erklären und trotzdem war dies die Antwort auf alle Fragen. Ihr Leben lang musste sie leiden und ein ganz anderes Leben als wir führen, nun wurde sie endlich davon erlöst. Ich hatte mich schon immer gefragt, wer in dem...
  12. Killbilly

    „Billy“ rief das Mädchen „Billy, komm zurück. Komm her. Bei Fuß“. Und wieder „Billy komm“, lauter, dringlicher. Er drehte sich auf den Rücken und sah das Mädchen am Ufer. Es war ein junges, zierliches Mädchen, das immer aufgeregter am Ufer umherhüpfte, die Arme schwenkend und dann wieder die...
  13. Verwickelt

    Seltsame Geräusche unterbrachen damals die Stille der eingebrochenen Finsternis. Jämmerliche, ja fast stumme Klänge aus dem Nebenzimmer durchdrangen die einen Spalt geöffnete Tür und rissen mich sogleich aus meinem sonst so tiefen Schlaf. Prompt sass ich wie versteinert in meinem kuscheligen...
  14. Keine Wiederkehr

    Das Baby rührt sich nicht, es scheint eingeschlafen zu sein. Die Frau, die den Kinderwagen durch die Kälte schiebt, schaut es an. In ihrem Gesicht ist ein Lächeln erkennbar, doch ihr Blick ist gequält und leer. Glücklich scheint sie nicht. Der Wind streift die Haare der jungen Mutter. Er lässt...
  15. Verhängnisvolle Neugier

    Verhängnisvolle Neugier Ich wache mit einem dröhnenden Kopf auf. Während ich die Augen immer noch geschlossen habe, denke ich: Mist, heute ist wohl wieder Föhnwetter. Und das Kopfkissen ist mir auch vom Bett gefallen. Langsam öffne ich die Augen und blicke in die Dunkelheit. Dann spüre ich...
  16. Haarschnitt

    Früher hatte sie ihm immer die Haare geschnitten. Es war ein Ritual zwischen dem alten Ehepaar. Das Vorspiel bestand darin, dass er damit begann sich über Tage hinweg immer öfter und kritischer im Spiegel zu betrachten. Dabei zog er sich immer wieder einzelne Haarbüschel aus seinem noch...
  17. Das Mädchen mit dem Lächeln

    Sonne scheint auf meine blasse, kalte Haut. Sie lässt mein schwarzes Haar grau erstrahlen. Fliegen summen glücklich durch die Luft. Ich liege einfach nur da und sehe ein Mädchen. Es ist klein hat blonde Haare und strahlt von einem Ohr zum anderen. Vor ihm steht ein Kuchen. Er ist mit bunten...
  18. Nachdrücken bringt's nicht

    Ich bin hundemüde, sitze in einem Flughafentaxi und kann es kaum erwarten, endlich in meiner Wohnung zu sein. Bombay-Wien mit vier Zwischenstopps in Delhi, Karachi, Taschkent, Moskau. Überall raus aus der Maschine, zwei Stunden Transit, weiter bis zum nächsten Stopp. Mir reicht‘s. Nie wieder...
  19. Zurück

    Zurück Es ist eng und warm, stickig, beklemmend, dunkel. Ich bin schon lange hier. Wie lange weiß ich nicht, aber lange. Ebenso weiß ich nicht wie ich hier her gelangt bin, wo ich herkomme. Kenne nicht meinen Namen, weiß nicht ob ich einen habe. Schreie haben mich geweckt. Mark durchdringende...
  20. Anti Anti Demokratie

    Heute habe ich gewählt! Nein viel besser! Heute hätte ich gewählt! Vor einigen Jahren noch da wäre es so gewesen. Da hatten wir noch, ich nenne es mal „Volksherrschaft“, denn das griechische Wort darf ich, Tom, ja seit einiger Zeit nicht mehr in den Mund nehmen. Zum Rathaus wären wir Sonntags...
  21. Effizienz

    Effizienz Von fachkundigen Händen geführt, gleitet das Magazin in die dafür vorgesehene Aussparung. Ein schwaches Summen kündigt von der Bereitschaft des Verschlusses, das erste Projektil aufzunehmen. Viele Leitungen sind im Spiel, von der Batterie führen sie zum Gehäuse des Zielfernrohrs, von...

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