Was ist neu

sonstige

Genre: sonstige

  1. Die letzte Kunst

    "So, ihr Küken. Jetzt könnt ihr fast alles, was ihr zum Überleben braucht. Und es hat euch Spaß gemacht! Oder?" "Ja, Herr Kommandant." "Ich kann euch nicht hören, ihr Hohleier! Lauter! Es hat euch doch Spaß gemacht!" "Jawoll, Herr Kommandant!" "Geht doch!" Gruul zauste an seinem Kopf herum...
  2. Serie Ort: Kreuzung, Opfer: VW Golf Fahrer, Verletzung: Hals, Weapon of Choice: Eiskratzer

    Ich habe mich mehrere Stunden bei IKEA rumgetrieben, auf der Suche nach einem neuen Badezimmerschrank. Am Samstag. Schlechte Idee. Verdammt schlechte Idee. Kurz davor, mir kreischend die Pulsadern aufzubeissen, habe ich die Flucht vor den tausenden hinrtoten Arschlöchern ergriffen, die das...
  3. Eine Geschichte ohne Ende

    Es war einmal ein "Es war einmal...", das nichts rechtes gelernt hatte. Daher wusste "Es war einmal..." auch nur wenig mit sich und seiner Zukunft anzufangen, als sich der bedrohliche Zustand der Volljährigkeit einstellte. Die Suche nach einer ein- und erträglichen Möglichkeit des Broterwerbs...
  4. Serie Ort: Zuhause, Opfer: Callcenterdame , Verletzung: Zähne, Ohr, Weapon of choice: Zange

    "Wir nehmen uns Zeit für unsere Kunden. Haben sie daher Verständnis, wenn es dadurch zu längeren Wartezeiten kommen kann." Seit geschlagenen siebeneinhalb Minuten höre ich mir nun schon diesen Scheißspruch an und wäre mittlerweile ohne mit der Wimper zu zucken imstande die Population einer...
  5. Gespräche im Dunkeln oder: Das Ding

    „Ich weis auch nicht, was passiert ist.“, sagte ich und sah meinen Bruder an, der völlig schockiert drein schaute. „Ich bin auch nur dagesessen und habe gefressen. Dann packte mich etwas von hinten und mit einem Mal wurde alles um mich herum grell und dann wieder dunkel. Jetzt wo ich hier bin...
  6. Serie Ort: Supermarkt, Opfer: Alte Frau, Verletzung: Hals, Weapon of Choice: Zähne

    Milch, Brot, eine Flasche Stolichnaya Vodka, Katzenfutter und Katzensand. Ich werfe einen letzten Blick auf meinen Einkaufszettel um mich zu vergewissern, dass ich auch alles habe, ehe ich mich an einer der endlosen Schlangen an der Kasse einreihe und kurz davor stehe, meine Hirntätigkeit auf...
  7. Risse im Spiegel

    Ich lebe schon lange alleine in meiner kleinen Wohnung. Es ist eine trostlose Stadt. Große graue Häuser, eckige Kästen die in den Himmel ragen. Es gibt nur wenig Farbe, alles ist grau und trübe, hellgraue Straßen, dunkelgraue Häuser, die graue Kleidung der Leute und die grauen Wolken am Himmel...
  8. Karamelldinosaurier

    In einer der ruhigen Straßen der Stadt steht ein Haus aus rotem Backstein. Die quadratischen Kastenfenster schauen auf die überdachten Spielplätze des benachbarten Kindergartens. Ich habe gehört, dass die Ureinwohner von Samoa (einer kleinen Südseeinsel) ihre Häuser zwar mit Dächern, aber ohne...
  9. Der Goldene Gorilla, Teil III

    Wie sich unsere werten Leser ohne Zweifel erinnern werden, schilderte Major Grubert in den letzten beiden Ausgaben des Sunday Bugle den mühsamen und gefährlichen Weg über die geheimnisvolle Insel und auf den Gipfel des Pic Poltron, wo er und sein Faktotum Manteca durch ein gewaltiges Labyrinth...
  10. Last der Angst

    Aus dem Fenster war nichts zu erkennen, höchstens mal ein weit entfernter Lichtschimmer, der vorbeizog, es herrschte Dunkelheit. Der Nachtzug war kaum besetzt, einzelne Abteile sogar leer. Die Räder ratterten, Metall schlug hart auf Metall, eintönig und dennoch nicht disharmonisch. Herr...
  11. Anders als die anderen

    Wir gingen durch die Stadt. Sie war dunkel, vom matten Schein der Straßenlaternen leicht erhellt. Dunkel waren auch wir gekleidet, kaum hörte man unsere Schritte. Warum wir nachts durch die Stadt spazierten? Wir suchten die Sterne. Die anderen blieben zu Hause, gingen in die Disco, schliefen...
  12. Im Bus

    Die Bushaltestelle an der Plaza Mayor war ein Verschlag aus Brettern, zur Straße hin offen, mit einer schmalen Bank, die nur Platz für eine Person bot. An einer Seite hing eine Werbung für Bier, an der anderen der Busfahrplan auf vergilbtem Papier. Man konnte ihm entnehmen, dass der Bus in die...
  13. Der Bettler

    Jeden Tag sitzt er an der gleichen Straßenecke. Oftmals gehe ich an ihm vorbei, als würde ich ihn nicht bemerken, aber eines Tages bleibe ich stehen. "Sagen Sie mein Herr, haben Sie denn keinen Hut?" Er hebt seine Augen und sieht mich an. "Warum sollte ich einen Hut tragen?" "Nicht zum...
  14. Sein Element

    Sein Element Nach wenigen Momenten sah er die Welt mit anderen Augen. Eine Welt wie aus einem Traum entsprungen. Ein Traum, eine Symphonie... Aus zuerst aufgewühltem Blau, indem sich das Licht unendlich mal bricht, und sich dann langsam in der Tiefe verliert. Er fing an langsam wieder klar...
  15. Larissa kommt

    Es ist ein wenig wie Weihnachten, wenn man selbst der Weihnachtsmann wäre. Es ist wie ein Schneefall im August, nur weil man das Laken ausgeschüttelt hat. Es ist, als ob eine ganze Familie am Tisch säße, die Augen vor Verzückung nach oben gedreht, sie atmen Harmonie und Liebe und es ist alles...
  16. Ansichten einer Plastikmülltonne

    Zu guter Letzt muss auch ich mich schließlich einmal zu Wort melden. Normalerweise ist meine Art ja eher ein stiller Vertreter materieller Existenz. Mit Sicherheit haben Sie fast täglich mit Typen wie mir zu tun. Wir sind es, die eure Hinterlassenschaften (z.B. benutzte Tampons und Pariser…)...
  17. Die Dinge

    Die Dinge. Man ist oft nicht da, wenn sie beginnen, oder man ist sich des Anfangs zumindest nicht bewusst. So kann man etwa an einem Sonntag im Januar auf einer Couch sitzen, den Moment umarmen, und ahnt nicht, dass in eben diesem Moment das eigene Leben einen völlig neue Richtung einschlägt...
  18. Der Fadenschlauch

    Manche Menschen reden nicht nur einfach um den heißen Brei herum. Wären sie auf sich alleine gestellt, würden sie sogar neben der dampfenden Schüssel verhungern. Vor lauter dummen Geschwätz. Michael stellte sich vor, wie sie ausgemergelt neben dem köchelnden Brei auf dem Boden liegen und...
  19. Der Zirkus

    Der Tag bricht an, es ist ein Spätsommermorgen. Von den Dächern der Baracken heben sich Dunstschwaden in einen wolkenlosen Himmel. Das Lager liegt ruhig, es ist still. Menschen stehen schweigend in einem großen Raum. Erste Sonnenstrahlen dringen ein und eine Stimme fragt in anteilnehmender...
  20. Danach

    Danach lauscht sie an der Zimmertür. Legt das Ohr an die vertraute Stelle, einen Pfropf in der Nase, eine Träne auf dem Handrücken. Im Regal kauern noch immer Kuscheltiere. Mondlicht fällt durchs Fenster und versilbert den Fleck auf dem Laken. Vater geht den Flur entlang ins Wohnzimmer. Mama ist...
  21. Nasse Affäre

    An einem lauen Spätsommerabend trafen sich die Tiere des Waldes an einem Seerosenteich, um sich von der Hitze und den Strapazen des Tages zu erholen. Zwischen den Tiergrüppchen hoppelte ein junger Hase auf der Suche nach einem Abenteuer umher. Am Ufer des kleinen Sees blieb er plötzlich stehen...

Neue Texte

Neue Kommentare

Zurück
Anfang Bottom