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Im Zentrum des Lichts

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Im Zentrum des Lichts

Eigentlich war es ein Tag wie jeder andere. Ich sammelte Beeren und beschwerte mich lautstark bei der Welt, über meine Sandalen, aus denen ich schon lange herausgewachsen war. Das einzige was mich von meinem morgentlichen Hunger ablenkte waren die Sonnenstrahlen, die wie durch Bestimmung, sich ihren Weg, zwischen den Baumwipfeln auf die Lichtung bahnten. Die Lichtung auf der die Beerensträucher wuchsen, die mich Tag für Tag ernährten.
Es waren bunte Beeren. Alle Farben waren vorhanden: lila, lilarot, lilagrün, lilaorange, lilablau, lilabraun, lilalila und gelb. Mehr Farben kannte ich nicht. Und sollten sie existieren, waren sie mir egal. Ich kannte sie nicht; ich mochte sie nicht. Zu farbig!
Emsig füllte ich meine Taschen. Eine Ledertasche, die ich mir aus einem mit bösen Blicken erlegtem Vogelschwein, zusammengeschustert hatte.
Oft gingen die Nähte aus Langgras auf, doch Langgras wuchs überall, so konnte ich die maroden Stellen immer wieder flicken.
Ich achtete während dem Pflücken darauf gegen die Sonne zu stehen, denn ich musste niesen, wenn die Sonnenstrahlen auf meine Nase trafen.
So langweilig wie das Beerenpflücken war, hatte ich Methoden entwickelt, mir die Zeit zu vertreiben: Ich zählte von 1 bis 150, wobei Ich Primzahlen aus lies. Die waren mir nicht geheuer. Zu wenige Teiler! Oder ich pflückte die Beeren nach System. Nur gelbe oder lilabraune, lilagrüne usw. Das bereiteten mir fast noch mehr Freude als die hinterlistige Sonne und ihre widerwärtigen Sonnenstrahlen austricksen zu können, indem ich ihnen den Rücken zudrehte. Ach was liebte ich lange Sätze! Im Gegensatz zu diesen widerwärtigen Sonnenstrahlen! Versuch mal effizient Beeren zu pflücken wenn du ständig niesen musst! Dann weißt du wovon ich rede!
Lästig war auch das ständige Jucken. Mein Hosenpullover juckte nämlich ständig, wegen den vielen Borsten. Viele Jahre hatte ich überlegt ob ich ihn wenden soll. Schließlich waren auf der Außenseite keine. Aber zu viele Pros und Contras. Ich kam zu keinem Ergebnis. Egal. So schlimm juckte es auch nicht. Wozu ein Bein ausreißen? Ich hatte doch Arme!
Jedenfalls pflückte und pflückte ich. Plötzlich war es unheimlich still. Die Vogelkröten hatten aufgehört zu pfeifen. Ich konnte nicht mal Vogelkröten ausfindig machen! Egal wo ich hinsah, es waren keine da. Dabei hatte ich in all den Jahren immer Vogelkröten pfeifen hören! Nicht Ein Tag wo sie nicht auf den Bäumen saßen und herunter gepfiffen hatten! Und nun? Keine einzige Vogelkröte!
Ich fühlte mich alarmiert. Etwas lag in der Luft! Trotzdem versuchte ich unauffällig zu bleiben. Ich hatte das Gefühl nicht allein zu sein. Ich bekam es mit der Angst. Trotzdem: Nichts und niemand sollte mir anmerken dass ich es bemerkt hatte! Doch in all der Aufregung pflückte ich irgendwelche Beeren. Ganz bunt durcheinander. Naja, egal. Das tat ich öfter. Wer auch immer mich beobachtete würde nichts merken.
Vorsichtshalber lugte ich bei meinen Kontrollblicken nach Bäumen, auf die ich zur Not klettern konnte. Es standen nur windige Fichten um die Lichtung. Die größten hatten erst ab 4 Metern Äste, auf die ich dann auch nicht klettern konnte. Ich war ja selber nur 1,53 groß. Ich sah mich nochmal genau um und sah hinter mir einen Baum der 10 Meter hoch war. Auf den könnte ich zur Not klettern. Er schien geeignet.
Nun ja, hoch genug falls die Mutter von dem Vogelschwein, dass ich einst erlegt hatte, aufkreuzen würde. Die würde vielleicht 2,2587 Meter hoch sein. Würde sie sich aufbäumen, selbstverständlicher weise. Was einem an so einem Viech Angst machen konnte waren die Hauer, die so ein ausgewachsenes Vogelschwein hatte. Ähnlich wie bei einem Elchotter. Vergleichsweise. "RAMPAMPAM PAM!" machte es auf einmal!
Es zischte nur so durch den Wald! Ich konnte nicht sagen aus welcher Richtung, doch es kam näher! Mir ging ein Schreck durch alle Glieder. Da! Es kam aus meiner Blickrichtung! Trotzdem sah ich nichts. Ich drehte mich um, Richtung Baum und rannte um mein Leben! So schnell es ging. Schritt-Schritt mal fünf. Klettern-Klettern mal sechs und ich war auf dem Baum.
Würde es reichen um zumindest nicht heute ins Graß zu beißen? Was machte diesen unglaublichen Lärm? Ich nahm mir die Zeit und sah mich um. Ein Vogelschwein? Wenigstens war ich auf meinem Baum sicher vor Vogelschweinen. Es hätte fliegen können müssen um mich zu erreichen, und das konnten Vogelschweine nicht.
Ich sah mich weiter um. Was war das? Der Buhmann? Zwei Vogelschweine die Räuberleiter machten? Das hätte mir dann doch wieder gefährlich werden können.
Sonnenstrahlen! Ich musste niesen. Aber Sonnenstrahlen zwei Meter unter mir! Was zur Hölle passierte da? Sonnenstrahlen von unten! Von Süden! Nein! Nicht zu dieser Jahreszeit! Hatschi. Wieder musste ich niesen. Ich sah trotzdem in die Richtung, in die ich sie ausmachte. Nach unten. Es waren eine ganze Menge Sonnenstrahlen. Sie bildeten ein Zentrum. Ich sah direkt hinein! Direkt in das Zentrum. Doch ich konnte nichts erkennen. Hatschi. Der Niesreiz war extrem. Ich konnte von niesen zu niesen nur verschwommene Formen erkennen, aber nichts vertrautes. Kein Vogelschwein. Nein. Das Ding war vielleicht 20 Zentimeter groß. Hatschi. Gott wie ich dieses niesen hasse!
Ich versuchte weiter in das Zentrum zu sehen. Langsam gewöhnte ich mich an die widerwärtigen Lichtstrahlen. Aber es waren ja eigentlich keine Lichtstrahlen, da war ich mir mittlerweile sicher! Nicht zu dieser Jahreszeit! Nicht auf dieser Lichtung! Nicht von Süden! Ich erkannte langsam die Form von Flügeln. Schmetterlingsflügel!? Innen gelb außen lilaorange. Zu dieser Jahreszeit? Es fing an weniger zu strahlen. Ich konnte es langsam immer besser erkennen! Mein Verdacht auf einen Vogelschweinschmetterling schwand. Auf dieser Lichtung! Zu der Jahreszeit! Zumindest musste ich nicht mehr niesen. Hatschi. Scheiße! Doch. Egal.
Nun sah ich es und mir wurde tatsächlich klar: Eine Elfe! Krass! Genau so wie man sich eine gute kleine Fee vorstellt. Sie war blond und hatte für ihre Größe mächtig Holz vor der Hütte.
Da vernahm ich eine Stimme. Eine Engelsstimme! Zumindest so wie ich mir eine Engelsstimme vorstelle. Ganz klar, weiblich, hoch. Wie der Ton der entsteht wenn man mit einem Löffel gegen ein Weinglas tippt. " Herr Meier. ... Herr Meier! ... Hörst du mich?" Herr Meier! Das war ich! Auch wenn ich nicht wusste wieso. Oder weißt du warum du wie heißt? Naja, egal. "Herr Meier! Scheiße! Hast du was an den Ohren?" Schallte es in meinen Ohren. "Ja!?" antwortete ich. An mehr Dialog war von meiner Seite im Moment nicht zu denken! Nicht in dieser Situation! Nicht zu dieser Jahreszeit!
"Scheiße, man! Das wird dauern! Das ist jetzt schon sowas von klar!" sprach die Engelsstimme. "Wie wärs wenn du erst mal ein paar Beeren rüberwachsen lässt? Schließlich soll ich dir den Sinn des Lebens erklären! Von so tiefsinnigem Scheiß krieg ich immer mächtig Kohldampf!"
Hastig nahm ich eine Hand voll Beeren. Nun ich sah dieses göttliche Wesen in all seiner Pracht. Diese wunderbare Schöpfung Gottes! Ich nahm eine Hand voll Beeren. Zielte und warf. Ich war so nervös, ich warf so schnell und fest ich konnte! Ich traf sie auch. Es schmetterte sie mit voller Wucht nach hinten.
"Scheiße!" dröhnte es in meinen Ohren kurz bevor sie in runden Bögen gen Boden segelte. Sie hörte plötzlich fast ganz auf zu strahlen.
Ich kletterte voller Schreck und Scham hinterher. Unten angekommen tippte ich Sie ehrfürchtig mit einem Stock an. Nichts regte sich. Schnell sah ich mich um, machte mit den Händen eine Kuhle in den Boden und verscharrte sie hastig. Sollte sie den Sinn des Lebens eben mit ins Grab nehmen. Irgendwie war sie ja ein kleines Miststück! Egal.
Ich nahm die Arbeit wieder auf. Beeren pflücken. So wie immer zu dieser Jahreszeit. Dann begann ich bis 150 zu zählen aber ließ die verhassten Primzahlen natürlich aus. Ich fühlte mich befriedigt während ich mir eine volle Hand Beeren in den Mund stopfte.

 
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Hallo Kobold!

Würde vorschlagen, da und dort Absätze einzufügen, in diesen ungeschlachten Textblock. Orthographie und Interpunktion sind eine Katastrophe, stilistisch ... oje ... Inhalt? ... nein, ich schreib lieber nix dazu.
Vorschlag: Verbessere mal die unzähligen Fehler, jedes mittlere Rechtschreibprogramm würde dazu reichen, danach kann man sich inhaltlich mit dieser Geschichte auseinandersetzen.

Netten Gruß! :)

 
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Hart? Meinst du das im Ernst?
Immerhin hast du mittlerweile Absätze gesetzt.

Eigentlich war es ein Tag wie jeder andere. Ich sammelte Beeren und beschwerte mich lautstark bei der Welt, über meine Sandalen, aus denen ich schon lange herausgewachsen entwachsen war. Das Einzige, was mich von meinem morgendlichen Hunger ablenkte, waren die Sonnenstrahlen, die wie durch Bestimmung, sich ihren Weg zwischen den Baumwipfeln auf die Lichtung bahnten. Die Lichtung, auf der die Beerensträucher wuchsen, die mich Tag für Tag ernährten.
Es waren bunte Beeren. Alle Farben waren vorhanden: Lila, Lilarot, Lilagrün, Lilaorange, Lilablau, Lilabraun, Lilalila und Gelb. Mehr Farben kannte ich nicht. Und sollten sie existieren, waren sie mir egal. Ich kannte sie nicht, ich mochte sie nicht. Zu farbig!
Emsig füllte ich meine Taschen. Eine Ledertasche, die ich mir aus einem, mit bösen Blicken erlegten, Vogelschwein, zusammengeschustert hatte.
Oft gingen die Nähte aus Langgras auf, doch Langgras wuchs überall, so konnte ich die maroden Stellen immer wieder flicken.
Ich achtete während dem Pflücken darauf, gegen die Sonne zu stehen, denn ich musste niesen, wenn die Sonnenstrahlen auf meine Nase trafen.
So langweilig wie das Beerenpflücken war, ich hatte Methoden entwickelt, mir die Zeit zu vertreiben: Ich zählte von 1 bis 150, wobei ich Primzahlen ausließ. Die waren mir nicht geheuer. Zu wenige Teiler! Oder ich pflückte die Beeren nach System. Nur gelbe oder lilabraune, lilagrüne usw. Das bereitete mir fast noch mehr Freude, als die hinterlistige Sonne und ihre widerwärtigen SonnenStrahlen austricksen zu können, indem ich ihnen den Rücken zudrehte. Ach, was liebte ich lange Sätze! Im Gegensatz zu diesen widerwärtigen Sonnenstrahlen! Versuch mal, effizient Beeren zu pflücken, wenn du ständig niesen musst! Dann weißt du wovon ich rede!
Lästig war auch das ständige Jucken. Mein Hosenpullover juckte nämlich ständig, wegen der vielen Borsten. Viele Jahre hatte ich überlegt, ob ich ihn wenden soll. Schließlich waren auf der Außenseite keine Borsten. Aber zu viele Pros und Contras. Ich kam zu keinem Ergebnis. Egal. So schlimm juckte es auch nicht. Wozu ein Bein ausreißen? Ich hatte doch Arme!
Jedenfalls pflückte und pflückte ich. Plötzlich war es unheimlich still. Die Vogelkröten hatten aufgehört zu pfeifen. Ich konnte sie nicht mal Vogelkröten ausfindig machen! Egal wo ich hinsah, es waren keine da. Dabei hatte ich in all den Jahren immer Vogelkröten pfeifen hören! Nicht ein Tag, wo sie nicht auf den Bäumen saßen und herunter gepfiffen hatten! Und nun? Keine einzige Vogelkröte!
Ich fühlte mich alarmiert. Etwas lag in der Luft! Trotzdem versuchte ich, unauffällig zu bleiben. Ich hatte das Gefühl, nicht allein zu sein. Ich bekam es mit der Angst. Trotzdem: Nichts und niemand sollte mir anmerken, dass ich es bemerkt hatte! Doch in all der Aufregung pflückte ich irgendwelche Beeren. Ganz Bunt durcheinander. Naja, egal. Das tat ich öfters. Wer auch immer mich beobachtete, würde nichts merken.
Vorsichtshalber lugte ich bei meinen Kontrollblicken nach Bäumen, auf die ich zur Not klettern konnte. Es standen nur windige Fichten um die Lichtung. Die größten hatten erst ab 4 Metern Höhe Äste, auf die ich dann auch nicht klettern konnte. Ich War ja selber nur 1,53 groß. Ich sah mich nochmal genau um und sah hinter mir einen Baum, der 10 Meter hoch war. Auf den könnte ich zur Not klettern. Er schien geeignet.
Nun ja, hoch genug, falls die Mutter von dem Vogelschwein, dass ich einst erlegt hatte, aufkreuzen würde. Die würde vielleicht 2,2587 Meter hoch sein. Würde sie sich aufbäumen, selbstverständlicherweise. Was einem an so einem Viech Angst machen konnte, waren die Hauer, die so ein ausgewachsenes Vogelschwein hatte. Ähnlich, wie bei einem Elchotter. Vergleichsweise. "RAMPAMPAM PAM!", machte es auf einmal!
Es zischte nur so durch den Wald! Ich konnte nicht sagen aus welcher Richtung, doch es kam näher! Mir ging ein Schreck durch alle Glieder. Da! Es kam aus meiner Blickrichtung! Trotzdem sah ich nichts. Ich drehte mich um, Richtung Baum und rannte um mein Leben! So schnell es ging. Schritt-Schritt mal fünf. Klettern-Klettern mal sechs und ich war auf dem Baum.
Würde es reichen, um zumindest nicht heute ins Gras zu beißen? Was machte diesen unglaublichen Lärm? Ich nahm mir die Zeit und sah mich um. Ein Vogelschwein? Wenigstens war ich auf meinem Baum sicher vor Vogelschweinen. Es hätte fliegen können müssen, um mich zu erreichen, und das konnten Vogelschweine nicht.
Ich sah mich weiter um. Was war das? Der Buhmann? Zwei Vogelschweine, die Räuberleiter machten? Das hätte mir dann doch wieder gefährlich werden können.
Sonnenstrahlen! Ich musste niesen. Aber Sonnenstrahlen zwei Meter unter mir! Was zur Hölle passierte da? Sonnenstrahlen von unten! Von Süden! Nein! Nicht zu dieser Jahreszeit! Hatschi. Wieder musste ich niesen. Ich sah trotzdem in die Richtung, aus der ich sie ausmachte. Nach unten. Es waren eine ganze Menge Sonnenstrahlen. Sie bildeten ein Zentrum. Ich sah direkt hinein! Direkt in das Zentrum. Doch ich konnte nichts erkennen. Hatschi. Der Niesreiz war extrem. Ich konnte von niesen zu nesen nur verschwommene Formen erkennen, aber nichts Vertrautes. Kein Vogelschwein. Nein. Das Ding war vielleicht 20 Zentimeter groß. Hatschi. Gott wie ich dieses Niesen hasse!
Ich versuchte, weiter in das Zentrum zu sehen. Langsam gewöhnte ich mich an die widerwärtigen Lichtstrahlen. Aber es waren ja eigentlich keine Lichtstrahlen, da war ich mir mittlerweile sicher! Nicht zu dieser Jahreszeit! Nicht auf dieser Lichtung! Nicht von Süden! Ich erkannte langsam die Form von Flügeln. Schmetterlingsflügel!? Innen gelb außen lilaorange. Zu dieser Jahreszeit? Es fing an, weniger zu strahlen. Ich konnte es langsam immer besser erkennen! Mein Verdacht auf einen Vogelschweinschmetterling schwand. Auf dieser Lichtung! Zu der Jahreszeit! Zumindest musste ich nicht mehr niesen. Hatschi. Scheiße! Doch. Egal.
Nun sah ich es und mir wurde tatsächlich klar: Eine Elfe! Krass! Genau so, wie man sich eine gute, kleine Fee vorstellt. Sie war blond und hatte für ihre Größe mächtig Holz vor der Hütte.
Da vernahm ich eine Stimme. Eine Engelsstimme! Zumindest so, wie ich mir eine Engelsstimme vorstelle. Ganz klar, weiblich, hoch. Wie der Ton, der entsteht, wenn man mit einem Löffel gegen ein Weinglas tippt. " Herr Meier ... Herr Meier! ... Hörst du mich?" Herr Meier! Das war ich! Auch wenn ich nicht wusste wieso. Oder weißt du, warum du wie heißt? Naja, egal. "Herr Meier! Scheiße! Hast du was an den Ohren?", schallte es in meinen Ohren. "Ja", antwortete ich. An mehr Dialog war von meiner Seite im Moment nicht zu denken! Nicht in dieser Situation! Nicht zu dieser Jahreszeit!
"Scheiße, Mann! Das wird dauern! Das ist jetzt schon sowas von klar!", sprach die Engelsstimme. "Wie wärs, wenn du erst mal ein paar Beeren rüberwachsen lässt? Schließlich soll ich dir den Sinn des Lebens erklären! Von so tiefsinnigem Scheiß krieg ich immer mächtig Kohldampf!"
Hastig nahm ich eine Hand voll Beeren. Nun sah ich dieses göttliche Wesen in all seiner Pracht. Diese wunderbare Schöpfung Gottes! Ich nahm eine handvoll Beeren. Zielte und warf. Ich war so nervös, ich warf so schnell und fest ich konnte! Ich traf sie auch. Es schmetterte sie mit voller Wucht nach hinten.
"Scheiße!", dröhnte es in meinen Ohren, kurz bevor sie in runden Bögen gen Boden segelte. Sie hörte plötzlich fast ganz auf zu strahlen.
Ich kletterte voller Schreck und Scham hinterher. Unten angekommen, tippte ich sie ehrfürchtig mit einem Stock an. Nichts regte sich. Schnell sah ich mich um, machte mit den Händen eine Kuhle in den Boden und verscharrte sie hastig. Sollte sie den Sinn des Lebens eben mit ins Grab nehmen. Irgendwie war sie ja ein kleines Miststück! Egal.
Ich nahm die Arbeit wieder auf. Beeren pflücken. So wie immer zu dieser Jahreszeit. Dann begann ich bis 150 zu zählen, ließ aber die verhassten Primzahlen natürlich aus. Ich fühlte mich befriedigt, während ich mir eine volle Hand Beeren in den Mund stopfte.

Ich habe - nach meinen Möglichkeiten - die meisten Fehler aufgezeigt, sicher nicht alle erwischt. Stil und Inhalt dieser Geschichte ließ ich (weitgehend) außen vor.

 
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24.02.2005
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Hallo @Kobold

ich hab' deine Geschichte gerade nicht unamüsiert überflogen....schon sehr schräg alles....Vogelschweine etc....finde das ja sympathisch, auch wenn ich und niemand hier draussen weiss, was diese Vogelschweine zu bedeuten haben...jetzt sind sie da...und es werden Beeren gepflückt und die Sonne scheint und der Prot niest....ein völlig abstruses Setting, dem Leser wie meinereiner durchaus wohlgesonnen gegenüber stehen. Jedoch habe ich auf ein geileres Ende gehofft. Der Elfinnenmord funzt nicht. Man hat zwar eh keine Ahnung, wer der Prot sein soll, aber man erwartet schon so einen total verspulten und irgendwie doch sympathischen Träumer, keinen Mörder, der danach weiter Beeren mümmelt, als wäre nichts geschehen.

RächtsSchareibung hinnn oder här, se Story counts..und an der müsstest du noch wat feilen..

BG
N

 

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