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Der verzauberte Spiegel

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12.06.2017
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Der verzauberte Spiegel

Es war einmal ein kleines Mädchen. Sie war nicht so klein aber auch nicht so groß. Der Name des Mädchens war Nina. Ihre Eltern liebten sie über alles und erfüllten ihr jeden Wunsch. Zum Beispiel,sie bauten für Nina ein Türmchen das genau neben das Haus passte indem sie selbst wohnten. Das Haus befand sich an einen wunderschönen Ort, sehr nah am Meer und am Strand. Das Mädchen war überglücklich in den Turm zu wohnen und hatte ganz oben in Turm ein sehr schönes Zimmer. Von dort aus konnte sie bis weit über das Meer schauen. Das Zimmer war groß, rund und hatte auch ein rundes Fenster. An diesem Fenster saß Nina oft und träumte von Schlössern, die in ihrer Vorstellung unter Wasser waren.
In ihrem Zimmer gab es auch gegenüber vom Bett einen großen Spiegel der bis an die Decke reichte. Diesen Spiegel hatte Ninas Opa vor langer Zeit mitgebracht, aber da der Spiegel nicht in das Elternhaus passte, wurde beschlossen das er in Ninas Zimmer im Turm kommt. Ganz zu Opas Freude der schon von Anfang an hoffte dass Nina den Spiegel bekommt. Der Opa war schon sehr lange weg und Nina vermisste ihn sehr.
Manchmal schaute Nina in den Spiegel, besonders abends wenn der Mond mit seinem glitzernden Licht hereinschaute. Da hatte sie immer das Gefühl als ob der Spiegel gar kein Spiegel mehr war, sondern nur Wasser das sich leicht in dem Rahmen bewegte. Und so geschah es auch an diesen Abend, als Nina völlig verträumt in den Spiegel schaute.
Das Glas fing an sich zu bewegen und glitzerte silbrig und man konnte sogar ein Rauschen hören.
Nina streckte ihren Arm aus und legte den Zeigefinger auf dem Spiegel. Der Finger tauchte hinein, dann die Hand, der ganze Arm und schließlich tauchte das ganze Mädchen in den Spiegel. Ihre langen Haare schwammen auf dem Wasser und sie tauchte immer tiefer. Unter Wasser war es hell und warm. Als sie unten ankam spürte das Mädchen unter ihren nackten Füßchen dem feinen Sand und er fühlte sich an wie Seide. Nicht weit vor ihr sah sie ein wunderschönes Schloss umgeben von großen bunten Blumen, die sich leicht bewegten als ob sie tanzten. Vor dem Schloss war eine kleine Brücke aus roten Korallen und über und unter der Brücke schwammen viele kleine bunte Fische, die sehr beschäftigt aussahen. Nina schaute sich alles mit großen Augen an und wusste nicht ob sie über die Brücke gehen sollte. Gerade in dem Augenblick erschien zum Glück ein größerer Fisch, der sehr lustig aussah. Er trug eine dunkle Brille und einen dunklen Anzug der hinten aufklappte wie zwei Flügel. Irgendwie sah der Fisch aus wie Ninas Opa, abgesehen von den Flossen, die ständig wackelten.
Der Fisch hustete kurz hinter seiner Flosse und sprach zu Nina.
"Wir haben dich schon erwartet kleine Nina.Du bist herzlich eingeladen in unser Schloss. Allerdings bitten wir dich kurz zu warten. Gleich wird eine Kutsche kommen um dich abholen" Kurz darauf erschien eine kleine Kutsche gezogen von zwei Seepferdchen. Die Kutsche war eine Muschel, die Räder waren kleine Perlen und die Sitze waren aus weichen grünen Algen. Nina stieg hinein und die Seepferdchen schwammen zum Schloss. Sie hielten genau davor und eine Schildkröte diente als Treppe, damit Nina aussteigen konnte. Unzählig viele bunte Fische schwammen um sie herum und sahen sehr neugierig aus. Manche hatten Glubschaugen, manche schienen zu schmunzeln und manche waren so herrlich bunt das einem schwindelig werden konnte. Alle begleiteten Nina in das Schloss.
Sie betraten einen großen Saal der überfüllt war mit allen möglichen Meeresbewohner, die sehr aufgeregt aussahen. Größere Fische, die ganz gerade standen und aussahen wie Soldaten, hielten in ihren Flossen trompetenähnliche Blumen. Der Saal hatte rechts und links goldene Säulen die ganz weit bis fast über das Wasser ragten. Die Soldatenfische standen in mehreren Gruppen vor den Säulen und sahen sehr ernst aus. Sie sorgten dafür dass die Fische und andere Meeresbewohner nicht übereinander trampelten. Auf einmal pusteten die Soldatenfische in ihre Trompeten und es klang als ob große Wasserwellen über das Schloss rauschten. Das war ganz schön laut.
Der Fisch mit Brille und dunklem Anzug blubberte in eine Muschel.
"Ruhe! Platz machen für seine Majestät!!"
Es wurde still und alle Fische standen gerade in einer Linie, wie Perlen auf einer Schnur. Der große Saal wurde in der Mitte frei und hinten, durch eine goldene Tür erschien der König.
Er saß auf einem großen Kraken der langsam seine Beine bewegte, sodass der König nicht wackeln sollte. Angekommen in der Mitte formte der Kraken aus seinen Vorderarmen eine Leiter und der König stieg hinunter. Er sah sehr würdevoll aus, hatte einen lange goldenen Mantel und eine Krone, die mit Perlen und roten Korallen geschmückt war. Kleine goldene Fische schwammen um seine Krone herum oder blieben in seinem langen Bart hängen, der aussah wie ein Bündel ungekämmte Wolle. Der König brummte leise in seinen Bart und die Fischlein hörten auf zu zappeln. Dann schwebte er zu Nina und blieb vor ihr stehen. Er sprach zu ihr und seine Stimme klang wie rauschendes Wasser. Der König begrüßte das Mädchen und lud sie als Ehrengast zu dem Fest ein. Er steckte ihr die Flosse entgegen und Nina hakte sich unter. Sie durchquerten den Saal und gingen durch einen Rundbogen in einen weiteren Saal, der so geschmückt war als ob dort eine große Feier stattfinden sollte. Alle Meeresbewohner folgten ihnen. In der Mitte war ein sehr langer Tisch aus durchsichtigem Glas, das blau schimmerte. Auf dem Tisch standen große Gläser, die aus rosa Blumen gemacht waren und die aussahen wie Kelche. Zierliche Meerjungfrauen schwebten über den Tisch und gossen Saft in die Kelche. Auf dem Tisch standen auch große Muscheln die voll waren mit Obst und anderen Köstlichkeiten. Entlang des Tisches standen Schildkröten die als Stühle dienten.
Der König lud Nina ein auf einer dem Schildkröten Platz zu nehmen und er selbst setzte sich daneben. Sie hob den Blick und über ihr sah sie durch das Wasser den Mond, der seine silbernen Strahlen bis zu ihnen schickte. Unzählige Sterne leuchteten durch Wasser hinab und spiegelten sich auf dem Tisch, auf die schimmernden zierlichen Meerjungfrauen und selbst auf Ninas Haar.
Nina trank aus einem der Kelche, probierte von den Meeresfrüchten und stellte fest, dass sie köstlich schmeckten. Die Musik war leise in Hintergrund zu hören und die Meerjungfrauen sangen mit. Nina fand alles ganz bezaubernd und selbst der König, der für ihren Geschmack etwas zu dick aussah, fand sie furchtbar lieb. Langsam fielen ihr die Augen zu und sie schlief ein.

Freche lustige Sonnenstrahlen kitzelten Nina an der Nase und sie wurde wach. Schläfrig tastete sie umher und ihre weichen Kissen fühlten sich wie Meeresschaum an. Begeistert machte sie die Augen auf und wollte gleich mit den Meerjungfrauen spielen. Leider stellte sie fest, dass sie in ihrem Zimmer war und die wunderbare Welt unter Wasser gar nicht existierte. Sie lief sofort zu dem Spiegel und legte ihre Hand auf das kalte Glas. Der Spiegel fühlte sich an wie jeder Spiegel, hart und kalt und sie konnte noch so viel drücken, ihre Hand tauchte nicht hinein. Unendlich traurig fing Nina an zu weinen und ging verzweifelt ins Bett. Sie nahm das Kopfkissen in ihren Armen und weinte bitterlich. Sie vermisste die zarten Meerjungfrauen, den Fisch der aussah wie ihr Opa und den König mit dem wilden Bart. Doch als sie das Kopfkissen umarmte fühlte sie unter dem Kissen etwas Festes. Sie wollte gerade nachsehen was es war, aber das Ding kullerte vom Bett unter den Tisch. Nina stand auf und bückte sich neugierig um das Ding zu holen. Es war eine wunderschöne Perle, die in den Sonnenstrahlen glitzerte wie reines Gold. Die Perle war eine Nachricht von ihren Freunden unter Wasser.
Nina wusste sofort, dass alles was sie erlebt hatte, kein Traum gewesen war und sie verstand auch dass die wunderbare Unterwasserwelt nur nachts Wirklichkeit werden konnte. Und so wartete Nina jeden Abend das der Mond seine silbernen Strahlen in ihr Zimmer schickte und den Spiegel in Meereswasser verwandeln würde, wo sie eintauchen konnte.

 

Hallo Filletteblonde,
deine Geschichte hat mir wirklich gefallen. Eine süße Idee und definitiv mit der richtigen Sprache geschrieben. Trotzdem gibt es einige Fehler, die dir unterlaufen sind, sowie einige Sprachliche Details, die mir nicht so gut gefallen.

So zum Beispiel, bauten die Eltern für Nina ein Türmchen das genau neben das Haus passte wo sie selbst wohnten.
Das "so" ist hier überflüssig und das Komma ist hier zu viel. "Die Eltern" solltest du einfach durch sie ersetzen und "wo sie wohnten" hört sich wirklich nicht schön an. Indem wäre in diesem Fall besser.
An diesem Fenster saß Nina oft und träumte von Schlössern die in ihrer Vorstellung unter Wasser waren.
Nach Schlössern bitte ein Komma
wurde beschlossen das er in Ninas Zimmer im Turm kommt. Ganz zu Opas Freude der schon von Anfang an hoffte dass Nina den Spiegel bekommt.
Hier bitte in der Zeitlinie bleiben: kam und bekam
wenn der Mond mit seinem glitzernden Licht reinschaute.
hereinschaute
Nina streckte ihren Arm und legte den Zeigefinger auf dem Spiegel.
Nina streckte ihren Arm aus
Ihre langen Haare schwammen auf dem Wasser und sie tauchte immer tiefer. Unter Wasser war es hell und warm.
Hier könnte ein Absatz zwischen die beiden Sätze.
Als sie unten ankam spürte das Mädchen unter ihren nackten Füßchen den feinen Sand und es fühlte sich an wie Seide.
Wen meinst du mit es? Den Sand? Dann müsste es aber er heißen. In dem Fall wäre es auch nicht ungeschickt, statt dem und einen Punkt zu setzen.
von großen bunten Blumen die sich leicht bewegten als ob sie tanzten.
Hinter Blumen kommt ein Komma
viele kleine bunte Fische die sehr beschäftig aussahen.
Hinter Fische kommt ein Komma und bei beschäftigt hast du das T am Ende vergessen.
Nina schaute alles mit großen Augen an
Nina schaute sich alles ..., sonst macht das wenig Sinn.
Zum Glück, gerade in dem Augenblick erschien ein größerer Fisch der sehr lustig aussah.
Hier passt der Satzbau nicht ganz. Entwerder du schreibst: Zum Glück erschien in dem Augenblick ... oder Gerade in dem Augenblick erschien zum Glück ...
Auf jeden Fall gehört aber hinter Fisch wieder ein Komma.
Irgendwie sah der Fisch aus wie Ninas Opa abgesehen von den Flossen die ständig wackelten.
Hier fehlen gleich zwei Kommas. Einmal hinter Opa und das Zweite hinter Flossen.
-Wir haben dich schon erwartet kleine Nina. Du bist herzlich eingeladen in unser Schloss. Du musst bitte nur kurz warten. Gleich wird eine Kutsche kommen um dich abholen.
Die Wörtliche Rede bitte in Anführungszeichen. Außerdem verwendest du hier in zwei Sätzen hintereinander du als Satzanfang. Den zweiten Satz könntest du, als Vorschlag, wie folgt schreiben: Allerdings bitten wir dich kurz zu warten.
Sie betraten einen großen Saal der überfüllt war mit allen möglichen Meeresbewohner die irgendwie sehr aufgeregt aussahen.
Hinter Meeresbewohner ein Komma. Und sie sehen aufgeregt aus. Das irgendwie ist überflüssig.
Größere Fische die ganz gerade standen und die aussahen wie Soldaten hielten in ihren Flossen trompetenähnliche Blumen.
Hinter Fische und Soldaten bitte jeweils ein Komma. Und das zweite die ist überflüssig.
Der Fisch mit Brille und dunklem Anzug rief und blubberte in eine Muschel.
Bitte entweder nur reif oder blubberte. Du doppelst hier sonst.
Ruhe! Platz machen für seine Majestät!!
Wieder in Anführungszeichen
Es wurde still und alle Fische standen gerade in einer Linie wie die Perlen auf einer Schnur.
Hinter Linie ein Komma und die ist hier überflüssig.
Er saß auf einem großen Kraken der langsam seine Beine bewegte, sodass der König nicht wackeln sollte.
Nur wackelte. Allerdings ist der Teil hinter dem Komma auch nicht so wichtig. Theoretisch kannst du den auch weglassen.
Angekommen in der Mitte formte der Kraken aus seinen Vorderarmen eine Leiter und der König stieg aus.
Ich dachte der sitzt auf dem Kraken. Sollte er dann nicht hinunter steigen?
... blieben hängen in seinem langen Bart der aussah wie ein Bündel ungekämmte Wolle.
Hier bist du mit der Satzkonstruktion etwas durcheinander gekommen und außerdem fehlt wieder mal ein Komma: "blieben in seinem langen Bart hängen, der ..."
Er sprach zu ihr und sein Sprechen klang wie rauschendes Wasser.
Sein Sprechen klingt sehr unschön. Nimm besser seine Stimme.
Dann streckte er die linke Flosse und Nina hakte sich unter.
Er streckte ihr die Flosse entgegen. Dabei fällt mir auf, dass du gar nichts zum Aussehen des Königs geschrieben hast. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich ihn für einen Menschen oder Meermann gehalten.
Beide schwebten durch den Saal [...] Sie durchquerten den Saal
Hier schreibst du zwei mal das selbe, nur in anderen Worten.
In der Mitte war ein sehr langer Tisch aus durchsichtigem Glas das blau schimmerte.
Hinter Glas ein Komma
Auf dem Tisch standen große Gläser die aus rosa Blumen gemacht waren und die aussahen wie Kelche.
Hinter Gläser ein Komma
Zarte Meerjungfrauen schwebten über den Tisch und gossen Saft in die Kelche.
Sicher, prinzipiell geht das, aber für mich hört sich das so an, als ob die Meerjungfrauen geschmacklich zart wären. Vielleicht geht das aber nur mir so. Meiner Meinung nach wäre zierlich hier besser.
Auf dem Tisch standen auch große Muscheln die voll waren mit Obst und anderen Meeresfrüchten.
Es ist mir neu das Obst eine Meeresfrucht ist. Lass das anderen einfach weg, dann passt das.
Entlang des Tisches waren Schildkröten die als Stühle dienten.
Waren ist hier nicht so schön. Lieber standen, saßen, schwammen o.ä.
Der König lud Nina ein auf einer der Schildkröten Platz zu nehmen und er selbst setzte sich daneben.
Mach statt dem und einen Punkt.
Sie hob den Blick und über ihr sah sie durch das Wasser den Mond der seine silbernen Strahlen bis tief unter Wasser schickte.
Erstmal hinter Mond ein Komma. Und dann befindet sich Nina ja unter Wasser. Also würde es vielleicht besser passen, wenn es "bis zu ihnen" hieße
auf die schimmernden zarten Meerjungfrauen
zierlich statt zart, wie oben schon erwähnt
Die Musik war leise in Hintergrund zu hören und die zarten Meerjungfrauen sangen mit.
Du musst nicht immer das beschreibende Adjektiv verwenden, zumindest, wenn es das Gleiche ist.
selbst der König, der für ihren Geschmack etwas zu dick aussah fand sie furchtbar lieb.
Nach aussah bitte ein Komma.
Langsam gingen ihr die Augen zu und sie schlief ein....
Langsam fielen ihr die Augen ...
Und so wie ich es in diesem Kommentar schon öfter gemacht habe, nach ein ein Leerzeichen und du brauchst keinen abschließenden Punkt.
Leider stellte sie fest dass sie in ihrem Zimmer war und die wunderbare Welt unter Wasser gar nicht existierte.
Hinter fest bitte ein Komma
Sie wollte gerade sehen was es war aber das Ding kullerte vom Bett unter den Tisch.
"Sie wollte gerade nachsehen, was es war, aber ..."
Es war eine wunderschöne Perle die in den Sonnenstrahlen glitzerte wie reines Gold.
Hinter Perle bitte ein Komma
Die Perle war eine Nachricht von ihren Freunden unter Wasser.
Woher weiß sie das? Es lag doch keine Nachricht dabei, oder?
Und Nina wusste sofort dass alles was sie erlebt hatte, kein Traum gewesen war und sie verstand auch dass die wunderbare Unterwasserwelt nur nachts Wirklichkeit werden kann.
Das und am Satzanfang ist überflüssig und hinter sofort kommt ein Komma.
Beim letzten Wort bist du wieder in der Zeit gesprungen: konnte.
verwandeln würde, wo sie eintauchen könnte.
Statt wo in das/welches und konnte statt könnte.

Also wie schon zu Beginn geschrieben: Ich finde deine Geschichte wirklich süß. Ist wirklich nett für Kinder. Guck dir aber bitte noch einmal die Kommaregeln an, insbesondere den Relativsatz.
LG
Scribo

 

Hej Filletteblonde,

Scribo scheint sich v.a. der Form, Grammatik, Zeichensetzung etc gewidmet zu haben (ich hab das jetzt nur überflogen), da kann ich ja noch etwas zum Inhalt sagen.

Du schreibst in Deinem Profil, Du möchtest für Kinder schreiben, bzw ihre Herzen erreichen.
Leider gibt es in Deinem Text keinen Konflikt und damit nirgends eine Gelegenheit zum wirklichen Mitfiebern.
Alles ist, wenn man so will, einfach nur schön.

Ich denke, dass Geschichten selbst in einfachsten Formen nicht gut funktionieren, wenn es nur das Gute, nur Friede-Freude-Eierkuchen gibt.
Ich würde Dir empfehlen, einen Konflikt einzubauen, der für etwas Spannung sorgt.

Wie auch immer Du da entscheidest, ich wünsche Dir weiter viel Spaß beim Schreiben.

Gruß
Ane

 

Hallo Scribo, ich freue mich sehr, endlich jemanden gefunden zu haben der mich auf Dinge aufmerksam macht die ich selbst nicht so gut beherrsche. Werde mich gleich daran setzen und ändern. Eine ganze Menge nicht war? Ganz bestimmt werden meine andere Geschichten auch voll sein mit solchen Fehler und würde mich freuen wenn man mich darauf Aufmerksam macht. Vielen Dank für die Hilfe.

Hallo Ane, ja das stimmt, meine Geschichte hat keine Spannung, ist einfach nur nett. Ich wollte aber das es so ist, wollte nicht kleine Mädchen mit Konflikte konfrontieren. Meine kleine Enkelin liebt es nette Geschichten wo wie du sagst, Friede-Freude-Eierkuchen herrscht. Habe noch andere Geschichten die vielleicht klein wenig traurig sind, aber in ganze sind sie alle nur nett. Wir Leben in eine harte Welt, lass uns netten Geschichten schreiben.Vielen Dank fürs lesen.

 

Hallo Filletteblonde,
freut mich, wenn meine Anmerkungen dir weiterhelfen konnten.
Kleinigkeit um Ane etwas zu entschärfen (geht auch etwas an dich Ane) ;)
Ich gehe mal stark davon aus, dass du deine Geschichte für Kinder im Kindergartenalter bzw. max. Zweite Klasse geschrieben hast. Da ist es meiner Meinung nach noch nicht wichtig, einen Konflikt hinein zu schreiben. Für Kinder diesen Alters dürfte die Geschichte bereits spannend genug sein. Wenn man sich die Kinderbücher in diesem Alter anschaut ist dort selten ein Konflikt zu finden, zumindest meiner Erfahrung nach. Das ist für die kleine Kinder meistens dann doch noch zu komplex. Von daher bin ich der Meinung, dass die für erwachsene Leser nicht vorhandene Spannung in dieser Geschichte durchaus richtig ist. Falls du die Geschichte aber für ältere Leser konzipiert hast Filletteblonde) muss ich Ane recht geben. Dann gehört da ein Konflikt rein. Schon alleine um die Kinder etwas aus der Geschichte mitnehmen zu lassen.
LG Scribo

 

Hallo Filletteblonde,
es ist eine ganz zauberhafte Atmosphäre, die Du da erschaffen hast. Du entführst den Leser (Zuhörer) in eine wunderschöne Traumwelt.
Zu der Sache mit dem Spannungsbogen: Nina befürchtet direkt nach dem Aufwachen zunächst, dass alles nur ein einmaliger Traum war. Kurz darauf erfahren wir, dass sie das jede Nacht wieder erleben kann. Das ging mir irgendwie ziemlich schnell. Ich sehe die Zielgruppe für Deine Geschichte bei den ganz Kleinen.
LG, Anne

 

Lieber Scribo, liebe Anne
genau, meine Geschichten sind für die ganz kleinen, so um 5-6 Jahre. Da meine Enkelin schon mit 3 Jahre sich für Geschichten interessierte und da wir beide die Klassiker auswendig kannten, haben unseren eigenen Geschichten erfunden. Das hat und macht immer noch Spaß den sie hilft mir dabei auf ihre ganz kindliche Art die Geschichten so zu gestallten nach ihre Phantasie. Eigentlich wollte ich sie schreiben damit sie nicht irgendwann verloren gehen. Ich würde gerne die Geschichten in ein kleinen Buch verfassen nur für sie für später als Andenken. Leider fällt mir schwer Fehlerlos zu schreiben da Deutsch nicht meine Muttersprache ist aber meine Enkelin würde in meine Muttersprache nicht verstehen den sie spricht nur deutsch. Deshalb bin ich für jede Kommentar und Anregung dankbar.

 

Scribo

Da ist es meiner Meinung nach noch nicht wichtig, einen Konflikt hinein zu schreiben.
Selbst Bobo Siebenschläfer erlebt Konflikte, ist krank, stößt eine Tasse um, Weint, weil er auf die Rutsche will, und das sind Bilderbücher für Zweijährige.

Für Kinder diesen Alters dürfte die Geschichte bereits spannend genug sein. Wenn man sich die Kinderbücher in diesem Alter anschaut ist dort selten ein Konflikt zu finden, zumindest meiner Erfahrung nach.
An welches Kinderbuch hast Du da gedacht?

Vielleicht verstehen wir etwas anderes unter dem Wort "Konflikt"?

Für mich bedeutet das nicht, dass geschlagen und geschrien werden muss.
Guckt euch ein beliebiges Astrid-Lindgren-Bilderbuch an, die sind alle total kindgerecht geschrieben und spielt oft in einer "heilen" Welt, aber da gibt es Konflikte. Lotta will sich nicht anziehen, Michel wird in den Tischlerschuppen gesperrt, alle Kinder aus Bullerbü müssen durch den fiesen Schneesturm und können nicht mehr.

Ich kenne kein Kind, das Konflikte in Geschichten nicht unglaublich spannend findet, besonders die, in denen es selber ab und zu steckt. Und Kinder stecken nun einmal ständig in Konflikten, z.B. wenn sie etwas tun möchten, es aber nicht sollen, wenn sie Angst haben, ihnen jemand etwas wegnimmt, wenn die unverständliche Erwachsenenwelt auf sie einprasselt und sie sich darin zurechtfinden müssen usw.
Auch Phantasiewelten bieten Konfliktpotential sobald die Realität in Spiel kommt.

Nee, da kann ich nicht zustimmen und meine Erfahrung ist da ganz anders.

 

Ane,
du hast eigentlich Recht, den Tag über sind mir auch mehrere Konflikte in den Kinderbüchern aufgefallen. Zum Zeitpunkt, als ich das geschrieben habe ist mir hauptsächlich ein Buch von einem japanischem Autor eingefallen, an dessen Titel ich mich allerdings nicht mehr erinnere. Es geht auf jeden Fall um ein kleines Faultier, dass einen großen Baum zum Baden hinuntersteigt.
Und mir sind leider auch erst später die Konflikte in Büchern wie "Die kleine Raupe Nimmersatt", "Der kleine Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat" und "Frederick" aufgefallen.
Also muss ich meine Vorherige Aussage negieren und den Kopf einziehen. Definitiv mein Fehler.
demütige Grüße
Scribo

 

Herzlichen Dank für die Wertvolle Hilfe.
Es freut mich sehr für die sehr nette Unterstützung. Mit so viel Hilfe habe ich wirklich nicht gerechnet und bin sehr dankbar.;)

Filletteblonde

 

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