Was ist neu

sonstige

Genre: sonstige

  1. Miewie, Tüti und das Dobbitop

    „Miewie, es hat geklingelt.“ „Ja, hab ich gehört.“ „Wer ist das?“ „Weiß nicht.“ „Gehst du?“ „Nö.“ „Dann geh ich.“ „Miewie !“ . . . „Mliewie!“ „Jaha!“ „Es ist ein Paket gekommen!“ „Guhut!“ . . . „Hast du ein Dobbitop bestellt?“ „Was?!“ „Hast du ein Dobbitop bestellt?!“ „Nein!“ „Was?!“...
  2. Die erste Grosse Liebe

    Alles begann mit dem Salatdressing. Französisches Salatdressing, welches ich noch schnell hätte mitbringen sollen, was ich aber nicht konnte, weil ich mal wieder kein Geld dabei hatte. Die Zeit wäre ohnehinn knapp gewesen. Ich war gerade am Bahnhof angekommen als er mich per SMS darum bat...
  3. Warum eigentlich nicht, Egon?

    "Wenn alle Menschen ein glückliches Leben führen wollen, warum tun sie es dann nicht einfach?" Meine 10-jährige Neffin schaut mich fragend und zugleich fordernd an. Der Himmel liegt in anonymen Weiß über der Stadt. Es ist nass. Wir besuchen den Weihnachtsmarkt. Und ich weiß nicht, was ich ihr...
  4. Nachlassverfahren 238709k014

    Ein Todesfall - grauenvoll. Die Beerdigung – grauenhaft. Ein Martyrium das höchstens ein stattliches Erbe lindern kann. Und bei den meisten Erbschaften steht am Anfang ein Testament, in diesem wiederum ein Erbe steht. So auch bei Witwe B. . „Hans B., verstorben. Er hinterlässt zwei Kinder, 12...
  5. Kopflos in London

    Mystery-Krimi Es war eine regnerische Nacht im Mai, und die Straßen waren nahezu leer. Kaum ein Mensch war in der großen Stadt unterwegs. Die Glocke des Big Ben hallte durch die Dunkelheit. Plötzlich ertönte zwischen dem Klang ein fürchterlicher Schrei. Eine junge Frau hatte in einer...
  6. Sperling

    Sperling Auf ihrem Dach sitzt jeden Tag, abends kurz vorm Abendbrot, ein Spatz. Er hockt dann da und piepst nicht, oder tut sonst irgendetwas Nennenswertes. Eigentlich, so scheint es, ist er nur damit beschäftigt an den Abenden auf ihrem Dach zu sitzen und Spatz zu sein. Aber es ist kein Spatz...
  7. Fluch der Schönheit

    Es ist noch früh. Sie steht mit verschränkten Armen und hochgeschlagenem Kragen am Bahnsteigrand und schaut auf die stillen Schrebergärten hinunter. Die Schläfrigkeit macht ihr Gesicht sinnlich – es wirkt, als würde sie permanent genießen. Unter der Mütze quellen ihre braunen Haare mit dem...
  8. Eine kurze Geschichte

    Déjà-vu Wenn ich in die Verlegenheit komme, mir in einer Buchhandlung ein Buch anzusehen, lese ich immer den ersten und den letzten Satz. Die beiden müssen stimmen, mich sofort höchstpersönlich ansprechen – nur dann bekommt das Werk Gelegenheit, von mir gelesen zu werden. Das geschieht sehr...
  9. Scherben und Fragezeichen

    Retrospektiv hätte ich niemals gedacht, dass die Scherben meines zerstörten Lebens so messerscharf und zahlreich sein würden. Scharf wie ein Messer – so glitt auch dieser alles verändernde Tag durch das, was ich neunzehn Jahre lang MEIN Leben genannt hatte. Ein lächerliches Possessivpronomen aus...
  10. Wie jedes Jahr

    Sie sitzt am Fenster und starrt hinaus, sieht den Schneeflocken beim Tanzen zu. Wie gerne wäre sie eine von ihnen, wie gerne würde sie all die Last abwerfen und endlich wieder frei sein. Seit seinem Tod ist sie nicht mehr dieselbe. Alles, was sie noch fühlt ist diese unbeschreibliche Leere und...
  11. Erklär mir zwei

    Die kleinen Füße tapsten barfuß über den kalten Steinboden. Der kleine Körper war in eine hellblaue Plüschdecke gehüllt, die mit weißen Punkten übersäht war. Es war definitiv zu viel Plüsch für zu wenig kleine Arme und kleiner Körper, deshalb schleifte ein Großteil des Plüsches hinter ihr her...
  12. Der einsame Wanderer

    Es war Samstagnacht. 1.25 Uhr. Der einsame Wanderer ging durch die Strassen der Stadt auf dem Weg zum Nachtkiosk an der Kreuzung 500m von seiner Wohnung entfernt. Er war alleine, wie immer. Seit seine Freundin ihn verlassen hatte war er allein gewesen. Wann sie ihn verlassen hatte wusste er...
  13. Und doch eine Todesart vom Wühltisch

    Das singende Licht entfernt sich. Das Schwarz des Tunnels wird zu dem diffusen Rotbraun, das man sieht, wenn die Sonne auf die geschlossenen Augen scheint. Aus dieser Dunkelheit schält sich allmählich das verkrampft gefasste Gesicht einer Frau. Eine tapfere Träne klettert über ihre Wange und...
  14. Mit Wasser gegen Strom

    Mit Wasser gegen Strom „Du machst dich lächerlich“, ertönte eine kühle Männerstimme apathisch. Er hörte die Stimme trotz des Rauschens mehr als deutlich. „Ich hasse dich!“ brüllte er in den Wind. Stehend am Abgrund, am Rande des Meeres versuche er herauszufinden, wo die Geräusche herkamen, doch...
  15. Allein

    Allein. Sie fühlt sich allein und starrt in die Nacht. Sie ist schwarz. Kein Stern erhellt den Himmel. Sie fühlt sich erschöpft, nicht nur körperlich, ihre Augen brennen und ihre Arme sind schwer, aber schlafen…niemals. Sie ist zu aufgewühlt, so viele Gefühle strömen auf sie ein. Was soll sie...
  16. Wegen Todesfalls geschlossen

    Die Leute, denen der Herr im Regenmantel, mit aufgespanntem Schirm begegnete, schauten verwundert. Wie in den Vortagen war auch heute wieder ein Hitzetag ohne Aussicht auf ein abkühlendes Gewitter. Manch einer der Passanten verzog feixend sein Gesicht, wenn Siegbert Todt an ihnen vorbeieilte. Da...
  17. Walpurgisnacht

    Die lange Walpurgisnacht Am schönsten ist das Gleichgewicht Kurz bevors zusammenbricht … Einst war Walpurga ein reiches Land. Es war so reich, dass selbst der Lump keine Not litt und Frau und Kind durch Handel mit Seinesgleichen ernähren konnte – wenn auch mit Müh und Not. Als aber eines...
  18. Weißt Du es?!

    „Es reicht! Aufhören! Ich kann das nicht mehr ertragen! Halt deinen Mund!“ Das Wasser tropfte. In einem Keller, welcher in miserablen Zustand vorzufinden war, es keine Fenster gab, Schimmel sich in den Ecken bildete, die dunkelbraunen, durchnässten Regale mit allerlei irrsinnigen Utensilien...
  19. Blutverschmiert

    Es ist zu kalt, sagt Lea. Natürlich. Sie muss sich immer beschweren. Im Winter ist es zu kalt. Im Sommer zu warm. Ich antworte ihr nicht, ich habe nicht den Mut, etwas zu sagen, was ihr nicht gefallen könnte. Ich würde ihr aber gerne sagen, dass mich die Kälte nicht stört. Denn sie dringt in...
  20. Verlorene Zeit (Arbeitstitel)

    Mambo (überarbeitete Version) 21.14 Uhr. Noch einmal springe ich locker von einem Fuß auf den anderen, tänzle umher, um mich warm zu halten. Schnell tupfe ich mir den Schweiß vom Körper, der mir vor Nervosität schon wieder den Rücken entlang läuft. Es fühlt sich an, als würde man ganz...
  21. Goldrausch

    Goldrausch „And the oscar goes to…“ Tatsächlich, jetzt ist es endlich soweit: mein Name! Dann geht alles ganz schnell: Ich werde von meinem Manager und dem Produzenten meines Films umarmt, während mir die ganze Welt dabei zusehen kann. Ich stehe auf, achte sorgsam darauf, dass mein Kleid...

Neue Texte

Neue Kommentare

Zurück
Anfang Bottom