Was ist neu

sonstige

Genre: sonstige

  1. Jugendsünden

    Nach sechs Jahren treffe ich Jade wieder. Sie entdeckt mich, glücklicherweise, denn ich hätte sie nie erkannt. Ich hätte wahrscheinlich beim Anblick der dicken Frau erschrocken gedacht, ihre tote Mutter sei wiederauferstanden. Als jemand in der Bowlingbahn neben mir mit schriller Stimme: „Oh...
  2. Sonne auf meiner Haut

    Die Luft schwirrt über den Dächern der Innenstadt. Es ist der erste heiße Tag in diesem Jahr. Ich trete auf die Dachterrasse und schaue gen Himmel. Die Sonne brennt, keine Wolke ist zu sehen. Mit der rechten Hand greife ich an die Regenrinne über mir, steige vorsichtig auf die Balustrade und...
  3. Es wird generell zu viel nachgedacht

    Für meinen guten Freund, Mr. Floppy Seit zweieinhalb Wochen sind wir jetzt auf Tour, und ich hatte mich tatsächlich schon in Sicherheit gewähnt. Jeden Morgen erwachst du in einem schwankenden Bus, schiebst den Vorhang zur Seite und siehst eine fremde Landschaft an dir vorüberziehen; du kannst...
  4. Es ist kalt draußen

    Es ist kalt draußen. Vor dem Fenster, durch das er blickt. Sichtbar ist die Kälte nicht. Trotzdem weiß er ganz genau: Es ist kalt draußen. Hier drinnen ist alles erwärmt, alles in rötliches Licht getaucht. Ein Feuer in der Mitte des Raumes ist der Grund. Züngelnd und lodernd verlässt es doch nie...
  5. Das W-Klagen

    Jutta Ouwens W-Klagen Die alljährliche Jahreshauptversammlung des Alphabets fand in diesem Advent bei gedrückter Stimmung statt. Der festlich geschmückte Satzbausaal, die köstliche Buchstabensuppe, ja selbst die eifrige Wortwahl – Combo mit ihren flotten Weisen konnten...
  6. Schweigsam

    Ein sonniger Tag, es ist warm. Draußen auf der Terrasse sitzen wir, trinken Kaffee. In den Gärten spielende Kinder, schreiende Babys und junge Ehepaare. Oft komme ich mir hier vor, als wäre ich fehl am Platz. Wir sind nun beide über siebzig. Mehr als vierzig Jahre, in denen wir verheiratet...
  7. Strandkorb der Melancholie

    Barfuss gehen wir am Strand spazieren, Ich und ich. Feuchter Sand klebt an unseren Füßen. Der Wind spielt mit meinem Haar. In der frischen Seeluft liegt ein feiner Duft von Freiheit und Größe. Ich atme zufrieden die salzige Klarheit ein. Das Rauschen seichter Wellen lässt meinen Puls ruhiger...
  8. Vor und hinter dem Hüttchen

    Es ist schon seltsam, sagte er sich während er aus seinem Auto stieg. Wie eine kleine Hütte am Rande einer Strasse die Grenze von einem Land zum anderen so unabänderlich markieren kann. Dadurch, dass irgendjemand Schilder mit weissem Kreuz auf rotem Grund oder dreifarbige Flaggen neben ein...
  9. Gesang

    Mein Herz selbst blutet, wenn ich daran denke, arme Ophelia. Ich kenne meine Schuld, wenn sie mich anblickt. Und ich zerschlage die Spiegel, die mich narren, weil sie zu Seen werden. Als ob da etwas zu sehen wäre. Auf alten Plätzen lauern Erinnerungen, in den Winkeln und Gassen. Ich meide sie...
  10. Meer Fisch

    Er schloss die Augen und lauschte andächtig dem immerwährenden Rauschen wenn die Wellen gegen den Strand brachen, der Symphonie des Meeres. Heute ist ein guter Tag, das konnte er schon an der schwülen Brise erkennen, die ihm von Südwesten entegegenwehte. Es würde sehr warm werden, vielleicht ein...
  11. Ein romantischer und erschreckender Tag

    Es war ein wunderschöner Dienstagnachmittag. Die Vögel sangen und draußen war schönes Wetter. Ich heiße Miranda und bin 44 Jahre alt. Plötzlich hörte ich einen lauten Knall und einen fürchterlichen Schrei. Ich rannte sofort aus meiner Wohnung nach draußen. Auf einmal sah ich meinen Mann mit...
  12. Braune Augen Rosa Mund

    Martin hatte Susann vor paar Monaten kennengelernt. Ihr erstes Treffen hatte in einem kleinen Café stattgefunden: Er an der Bedienungstheke, sie als Kundin. "Hallo, ich hätte gern ein Caramell Machiato. Groß. Und zum mitnehmen.", hatte sie von ihm gefordert und dabei gelächelt. Sie besitzt sehr...
  13. Die Alte Frau

    Viel Zeit, blieb der alten Frau nicht mehr. Sie wusste es instinktiv. Sie hatte es gespürt, doch es machte ihr keine Angst. Draußen wurde es allmählich dunkel und sie hatte trotz der Kälte das Fenster offen. Von ihrem Bett aus, sah sie in den Nachthimmel und dachte nach. Sie wusste, dass dies...
  14. . . . ein schöner Tag . . .

    Blauer Himmel, Schäfchenwolken, Sonnenschein. Nachdem es am Morgen wie aus Eimern gegossen hatte lichtete sich das Wolkendickicht so gegen Mittag. Langsam aber sicher blinzelte die Sonne durch die sich spaltenden Wolkengebirge. Mit traurigen Augen schaute er aus dem östlich gelegenem Fenster...
  15. Zeitlos

    Geschäftsführer Dr. Berger notiert gerade die Namen der demnächst bedauerlicherweise zu Entlassenden, als es klopft. Er schaut hoch, die Bürotür öffnet sich und vorsichtig, als lägen unter dem Veloursteppich Landminen, betritt seine Sekretärin Frau Klement den Raum. „Verzeihung, Herr Dr...
  16. Der Weg zum Licht

    Der Weg zum Licht 24.3.2008 Ein langer schwarzer Fühler war das Erste, was man sah. Ein zweiter, und erst danach erkannte man den schwarzen Scheibenbockkäfer,der unter der Rinde hervorkrabbelte. Er setzte sich auf ein Holzscheit und sah sich...
  17. Der Vorhang

    Er stand einer Statue gleich am Fenster, als die beiden anderen eintraten. Keine Regung war zu sehen, deshalb räusperte sich der junge Mann vernehmlich. Die Schultern bewegten sich unter dem Hemd, und liessen ungeheure Kraft vermuten. Die Geschmeidigkeit, wie die Muskulatur spielte, faszinierte...
  18. Traum vom Tod

    Traum vom Tod Ich habe heute Nacht vom Tod geträumt, er stand auf allen Wegen. Er winkte und rief nach mir so laut, sprach, mein Leben sei verwirkt. Ein frühes Grab sei längst für mich erbaut. Doch in seiner rechten ein Schild halten und grinsend, lief er auf mich zu, seine Hand nach mir...
  19. Allein

    Also ich weiß nich ob das überhaupt iwo hier reinpassen wollte ... ich wollt nur mal ne meinung dazu wissen ... also wenns in irgendein Thema passt wäre ich um rat sehr dankbar ^^ ich entschuldige mich schon vorab für rechtschreibfehler ^^ nun der Text: … nun bin ich endlich da, die Luft...
  20. In meinem Kopf

    In meinem Kopf Für Maren Larissa döste in der Badewanne und wurde das Gefühl nicht los, das sie jemand anstarrte. Aber wer sollte das sein? Sie war allein im Badezimmer und die Tür verschlossen. Sie öffnete die Augen und schaute sich um. Ihr Blick blieb an etwas hängen das sich in der Nähe des...
  21. Als die Welt zum Stilllstand kam (Beschneidung)

    Resigniert stand ich in einer dunklen Ecke einer fremden Hütte und blickte stumm auf eine alte, fast blinde Frau. Ihr krauses Haar war ergraut, ihre Haut faltig, ledrig von der Sonne und von hässlichen Narben durchzogen. Sie machte mir unendliche Angst, sie war mir vollkommen fremd. Sacht wiegte...

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