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märchen

  1. Schesch-Machel

    Als die feuchten Dschungel und Wälder der Erde noch ihre unbenannten Reichtümer und Tiere in ihren Schößen trugen, als die Vernunft nicht da war um den Himmelskörpern am schwarzen Firmament die Schönheit ihrer Bahnen wegzuerklären, als das Herz der Welt die ersten Träume gebar und die Natur...
  2. Traum

    Ich wachte auf und taumelte zu meinem Schrank, um mir meine Hose und den Mantel anzuziehen, den ich vor ein paar Tagen geklaut hatte. Schnell ließ ich noch einmal meinen Blick über das Flugzeug gleiten, dann lief ich aus meiner Kammer hinaus, die alte Treppe hinunter und den Flur entlang, bis...
  3. Haus des letzten, lebenden Werwolfs

    „Das ist das Haus“, sagt der alte, erbsenkauende Mann und deutet zur Hütte auf dem Hügel. Hin und wieder spuckt er eine von den Erbsen in die Dose zurück und pickt dann mit Daumen und Zeigefinger eine weichere hinaus. Der Alte hat keine Zähne mehr und kann die Erbsen nur noch lutschen. Lila...
  4. Die Geschichte von Tommi Müller oder woher kommen eigentlich Naturschwämme?

    Komischer Titel – ich weiß! Aber wenn ich Euch die Story von Tommi Müller erzähle, werdet Ihr schon wissen, wie ich ausgerechnet auf diesen Titel gekommen bin. Aber fangen wir von vorne an. Tommi war ein sommersprossiger, rothaariger Junge, der mit seiner Familie auf einem Bauernhof in Bayern...
  5. Drei magische Kirschkerne

    Triggle, Traggle und Troggle waren drei Bauernbrüder und dieses Jahr ist leider ein schlechtes Erntejahr gewesen. Es war sehr trocken und sogar der Brunnen neben dem Haus war vertrocknet. Vom Korn war nicht mehr viel übrig und auf den Feldern wuchs praktisch nichts. Der Herbst sollte bald kommen...
  6. Der Flugapparat

    Er hämmerte, sägte, leimte und konstruierte die ganze Nacht. Als am Morgen die ersten Sonnenstrahlen sein Feld berührten, trat er mit einem großen Apparat aus dem windschiefen Schuppen. Die rechte Seite war wohl bereits einmal auseinander gefallen und mit morschen Brettern ausgebessert worden...
  7. Theo und der Weihnachtsbaum

    Theofil Tarkowski saß am Fenster und träumte. Kaum zu glauben, dass er und die anderen Kinder vor nicht einmal zwei Stunden vom Eis vertrieben wurden. Anfangs waren sie noch stur weitergelaufen, dann, als der Sturm zum Orkan wuchs, versammelten sie sich in der Mitte des Teiches, steckten...
  8. Einsame Weihnachten?

    Am Nordpol war die Hölle los. Es war einen Tag vor Heiligabend und die Elfen hatten alle Hände voll zu tun, die letzten Geschenke herzustellen. Überall wurde geschraubt, geklebt, bemalt und verpackt. Nele, eine Jungelfe, hatte die ehrenvolle Aufgabe, die Rehntiere zu füttern. Sie lief also in...
  9. Spann den Wagen an

    Gethas Rücken schmerzt. Ihre Hände, schwielig wie sie sind, haben neue Blasen entwickelt. In der drückenden Hitze des frühen Abends liegt der Geruch nach Pferden, Schweiß und frisch geschnittenem Getreide schwer über den Feldern. Vom langen Sommer fettgewordene Fliegen surren hektisch umher...
  10. Von dunklen Wesen und Sternenlicht

    Vor vielen Jahren gab es mitten in unserer Welt einen magischen Wald. Verborgen lebten dort die unterschiedlichsten Wesen in Harmonie und Sicherheit. Unter ihnen gab es einen kleinen Bären namens Ernest, welcher tief im Wald in einer kleinen Hütte wohnte. Ernest war ein freundlicher und...
  11. Warum der Schnee noch nicht kommt

    „Papa, Papa! Warum liegt noch kein Schnee?", fragten mich meine zwei kleinen Töchter heute. Mitten im September. Nun, um dies zu erklären, erzähl ich euch eine Geschichte: Zuerst müsst ihr wissen, woher der Schnee eigentlich kommt. Was sagt ihr da? Der Schnee kommt aus den Wolken? Da habt ihr...
  12. Metamorphose

    In den Zweigen eines Rosenbusches hing ein Kokon. Neben den weißen Blüten stach er auf obszöne Weise hervor. Er war von einer fleischig roten Farbe und was in ihm heran wuchs, hatte ihn unförmig anschwellen lassen. Jetzt begann er sich zu winden – pulsierte wie ein frisch aus der Brust...
  13. Die Kettenuhr

    Aufatmend schlage ich die Tür hinter mir zu. Hinter dem dünnen Holz, kann ichlaute, aufgebrachte Stimmen hören, unterbrochen von verzweifelten Schluchzern. Ich schleudere meine Sachen in eine Ecke. Endlich allein. Meine Welt. Mein Reich. Ich bin allein. Ein Bett, ein Schreibtisch, ein...
  14. Die Matschliese

    Ich möchte dir heute das Abenteuer der kleinen Elfe Matschliese erzählen. Denn diese kleine Elfe hat ganz Großes bewirkt – sie hat es tatsächlich geschafft ihre Heimat vor einem großen Unglück zu bewahren. Und das obwohl sie immer von allen ausgelacht wurde… Die Matschliese lebte in einem...
  15. Wie das Feuer in die Hölle kam

    Als Belphegor ihn gerufen hatte, hatte Luzifer sich nichts Großartiges erwartet. Dieses wunderbare Zusammenspiel von Licht und Finsternis jedoch, erwärmte sein kaltes Herz. Natürlich waren es Flammen, die die Hölle erhellten, keine Sonne, kein Stern. Mild gestimmt trat er auf die Lichtquelle zu...
  16. Herr Unsichtbar soll Umziehen

      „Autsch“ beschwerte sich Herr Unsichtbar, als er mit dem Kopf gegen etwas Hartes stieß. „Hast Du mich vergessen, Pia?“ Er krabbelte aus der Kindergartentasche und blickte direkt in Pias blaue Augen. Sie hatte sich zu ihm runtergebeugt und flüsterte: „Entschuldigung, ich habe doch nur die...
  17. Ewige Erinnerung

    Es war einst ein Junge, Sohn eines durchschnittlichen Bauern, ältestes Kind von vier Geschwistern. Von Schönheit war er nicht gesegnet, sie hatte ihn aber auch nicht verschont. Er lebte mit seiner Familie auf dem Land, nicht weit einer größeren Stadt, der größten die er kannte. Was auch daran...
  18. Nur mit Papier und Tinte

    NUR MIT PAPIER UND TINTE Sie tunkte mit der Spitze des Füllerhalters in das Tintenglas und hob es wieder heraus. Zwei Tropfen tiefblauer Tinte tropften wieder zurück in das Glas. Sie striff die Spitze am Rand ab und kleine Tintentropfen flossen daran herunter. Sie starrte kurz in die Luft...
  19. Das Mädchen und der Mond

    Es war einmal ein Mädchen. Ihr goldenes Haar reichte ihr bis zu den Schulterblättern und ihre Haut war so hell wie Schnee. Jeden Abend saß sie an ihrem Fenster und schaute hinauf in den Himmel, der damals jedwede Nacht vor Sternen nur so funkelte. Mit der Zeit gab sie gar allen Sternen einen...
  20. Von Dates und Buttermessern

    Ich sitze am Frühstückstisch und starre auf meine Butter und das Messer, das darin feststeckt. Die Butter ist blassgelb und eiskalt. Wahrscheinlich ist sie noch nicht ganz aufgetaut. Das ist schlecht, denn gerade hat im Bad die Dusche aufgehört zu rauschen. Mein Date, das auf wundersame Weise...
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