Was ist neu
  • Macht bis zum 15.08.2020 mit bei der ersten jährlichen Sommer-Challenge für Kindergeschichten: Zielgruppe Krümel.

mundart

  1. Isemarkt (Missingsch)

    Is eindlich gans einfach... Fähsd von Haubahnho mid die Hochbohn unner die Comptoirhäusers durch an Haf´n längs bis zu Hohelufd. Dann mussd nur noch die Trebbe runder jumpen un büst da, an Anfang von Isemarchd. Und denn ziehd er sich unnern Wiadukd vonne Hochbohn ´ne ganze Schtation bis zun...
  2. 6. Dezember (Schweizerdeutsch)

    6.Dezember Dr Elia het scho ganz töif gschlafe, da chlopfets a sis Fänschter. Dä arm Elia wird ganz plötzlech gweckt. Är erchlüpft, zieht gleitig d'Techi ganz übere Chopf u schpitzt sini Ohre. Da chlopfets no einisch. Äm Elia isch zwar nid ganz wou drbi, aber är isch äbe glich gwungerig...
  3. Da plazate Engl (Wienerisch)

    I damme stockbsoffn in ana koidn, varengtn Nocht iba meine eiganan Fiaß und sich in ana Lockn auf da Strossn de gaunze schimmande Foabnprocht von an Regnbogn. Mei Schädl wiad so schwa, meine Zodn hängan in de dreckige Strossnlockn, im Liacht von de Bognlaumpn glänzns so goidn wia de von an Engl...
  4. ´nen Buttje (Missingsch)

    Die U-Bohn rüddelde sich noch mal bevor das Dunkel langsom durch das Lichd voms Ende von den Tunnel aufweichde. Dann fing sie an zu quietsch´n und zu kreisch´n. Die, welche jed´n Tach mit die Ringlinje von St. Pauli her diesen Törn fuhr´n, kümmerden sich ´nen feuchd´n Kehrichd um den Lährm, nur...
  5. Quera (Wienerisch)

    Quera (kommt winkend und lächelnd auf die Studiobühne): „Hallo, guten Abend meine Damen und Herren! Ich bin wieder da." (tosender Applaus) Quera (in sehr ernstem Tonfall): „Mein erster Gast heute ist Herr Frunz. Herr Frunz ist vierundvierzig Jahre alt und er hat ein ganz besonderes Schicksal...
  6. En prakdische Mensch (Eberstädterisch)

    En prakdische Mensch „‚Ach wisse se, isch bin en prakdische Mensch. Mir Ewwerschder sin doch all prakdische Leid, gell?’ Seggt die oald Fraa Rischder wie isch se heidt uff de Kerb getroffe hab, und schubst mich uffs Trottewaa nuff. ‚Mer koann nedd uff de Stroos stehe un schwätze, die fohrn wie...
  7. Thekengespräch (Wienerisch)

    Thekengespräch „Gehn’s bitte, a grosses Soda-Zitron fiar mi!“ „Du bist neich do, oder? Wüsd a Tschick?“ Stammgast Schorsch hielt dem Neuen seine Packung „Memphis Red“ hin. „Jo, bin i. Na danke.“ Der Neuankömmling schüttelte den Kopf und schenkte seinem Thekennachbarn ein freundliches Grinsen...
  8. Die oide Frau (Wienerisch)

    Die oide Frau Es woar Ende Mai und des schenste Wetta, des ma si für die Jahreszeit vorstölln kaunn. Klane Fedawoikn auf tiefblauem Himmel, die gsogt ham, daß´ so schen bleibt, wie´s is. Auf die Bam frische, hellgrüne Blattln, auf manche no Blüten, die drauf woartn, bestäubt zu werden. Die...
  9. Da Kammaweiha (Bayerisch)

    Da Kammaweiha Da Kammaweiha – beim Paddeln, oder wia da Kulzer Walta fast zum Rennläufer worn is. Man möchts niad glaubn, oba i woar a amal jung und manchmal kumma oan hald so Gschichten von Fraia in den Sinn. Gschichten, an dai ma oft jahrzehntelang niad denkt hoat. Mia ham nämlich in...
  10. Neulich im Gemeindebau (Wienerisch)

    Neulich im Gemeindebau Neulich im Gemeindebau Weltverständnis im Kleinformat Papa: Geh Mama, host no an Aufstrich draußn? Mama: Schweinsleber oder Liptauer? Papa: Na kaunnst olle zwa bringa. Mama: Zum Trinken habts no genug? Papa: Raffael! De Mama hot di wos gfrogt! Bua: Jaaa - siehst eh...
  11. Aungschissane Windln (Wienerisch)

    So löst man in Wien Probleme III: Aungschissane Windln Die Spotzn haum zwitschat, die Blütenblattln, de vun de Bam gfoinn san, haum den Weg rosa eing´säumt und die Sunn hot herrlich g´schienan. Olles woar so friedlich. A poar Kinda haum in da Saundkistn gspüt und de Mütta san am Bankl gsessn...
  12. Wia i Wienarisch g´lernt hob – oda: Die freindlichn Wiena (Wienerisch)

    Wia i Wienarisch g´lernt hob – oda: Die freindlichn Wiena (jetzt mit Übersetzung) Die "Übersetzung" findet Ihr hier. Ãnfãng Juli wårs, kurz vor die Sommaferien, wia mei Mutta g´mant håt: „In den Ferien werden wir nach Wien übersiedeln.“ Pfoa, des wår a Watschn! I wår dãmois gråd elf Jåhr oit...
  13. Labskaus (noorfreesisch Platt)

    De Mississippi, de Amazonas un de Nil – jelk op den is för de Bewohners vun döse Flüss´ Levensoder, Schicksol, Hoop un Fluch to gliecks. Jümmers so weer dat med de Stör, nur ´nen lütt beten smuttjer. Se hüpt all in de Midt vun uns scheune Land ut Mudder Erd´ un dröbbelt so vör sich hin...
  14. Wattwanderung (lübsches Platt)

    Wattwanderung „Moin, moin.“ De Mann op de Brügg dreiht sik üm, kickt mi an un dreiht sik trück. „Moin“, seggt he un kieckt wedder na de grooden Schipp op de Trav. „Ik sök Hawesta“, vertell ik em, un töv up een Antwurt. „Du büst viellicht gra twintig, of nich?“, fragt de Mann ahn sik...
  15. Die Anzeige (Wienerisch)

    Erwin begibt sich in eines dieser heruntergekommenen, mit von den Wänden fallendem Verputz, und Schreibtischen sowie Holzbänken aus der Kaiserzeit ausgestatteten Wachzimmer. „Gut´n Tag, i mechat a Aunzeige mochn.“ „Wia haß´ma denn? Haums an Ausweis dabei?“ „Jo, schauns, do is mei Ausweis.“...
  16. Wo bleibt denn der D-Wogn heit (Wiener Slang)

    Wo bleibt denn der D-Wogn heit „Hoffantli kummt die Stroßnbauhn boild. Mir gfriern jo scho meine Zechn oh. Da D-Wogn und da Anser san jo a soiche Pimperlbauhnan. De glaubn weus bei der Uni vurbeifoahn kennans sa si a Akademikerviertlstund aussanehma.“ Die Frau tritt von einem Fuß auf den...
  17. Feanschaun (ein innerer Monolog im Wiener Dialekt)

    Feanschaun! Wos isn des! Ah Zeit im Büd! Jetzt bin i do glott aufgwocht. Na seawas, wos hotn deh heit wida au! So a Weib, kan Gschmockn! Na do hauns sa se wida de Schädl ei, do untn in Paläst, no wia haßt des jetz schnö, Palestina, ka Rua net! No de wean scho segn wia weids damit kumman, de...
  18. D’Grittiga san mia (Bayerisch)

    D’Grittiga san mia "Grias eich God! Heat’s amoi zua, i muas eich wos vazäin. Heid vor a Woch, ja, genau Iadda is’ g’we’n war i bei so’am ‘Casting’, wei’ mei G’schpusi, na, wia hoast’s? Agent! Ja, genau, wei mei Agent g’sogt hod "Wast", hoda g’sogt „Wast, am Iadda host Zeit, do konnst da des ja...
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