Was ist neu

satire

  1. Unglaublich - Das Leben!

    Unglaublich – Das Leben ! Ich erwachte langsam aus einem tiefen und erholsamen Schlaf. Ich hatte von unserem letzten Urlaub geträumt, der noch nicht allzu lange hinter uns lag und noch sehr präsent war. Meine Hand tastete seitwärts, aber sie griff ins Leere, und im gleichen Moment vernahm ich...
  2. Die Stadt

    Die Stadt Die Stadt war alt. Uralt. Ihre Bewohner hatten schon schlechtere Jahrhunderte erlebt als das jetzige, aber auch heute waren die Zeiten alles andere als erfreulich, denn die Stadt galt als arm. Trotzdem gaben die Herren der Stadt immer mehr Geld für prachtvolle Häuser aus, um Besuchern...
  3. Nanobots - Zum Leben verdammt

    „Herzlichen Glückwunsch zum zweihundertfünfzigsten Geburtstag.“ Linda Carter stellte sich auf die Fußspitzen und schloss ihren Ehemann mit einem Lächeln in die Arme. Alle Familienmitglieder waren scheinbar anwesend, registrierte Samuel. Die vierzehn Töchter und neun Söhne ... Wie viele sind das...
  4. Geschichten vom Holz-Bertl

    Gschichten vom Holz Bertl und seinen F-lern aus Tragwein Da sitzen die beiden Ober-F-ler von Tragwein, der Holz Bertl und der Hicks Benny, im Parteilokal beim Unter-F-ler, dem Bauern Wolferl. Der Hicks Benny meint zum Bauern Wolferl: „Geh, tu was für die Partei! Bring uns einen Kübel voll...
  5. Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen und ich bin Diabetiker

    Meine Mutter nannte mich Raimund. Das sagt doch eigentlich schon alles. Also vielleicht nicht über meine Mutter, oder doch? Vielmehr über meine Chancen ein reicher und berühmter Mann zu werden. Ich kenne überhaupt nur einen Raimund außer mir und der war als Schauspieler nicht gerade das Gelbe...
  6. Jemen, ich und der liebe Gott

    Jemen, ich und der liebe Gott Es ist Freitag, der 22. Dezember 2017. Die letzten Unterrichtsstunden dieses Jahres sind erledigt. Endlich Ferien! Zwei Wochen! Ich stehe in Linz vor der Trafik in der Landstraße. Die Werbezeile über der Eingangstür für den Lottojackpot läuft unermüdlich. Das...
  7. The way of the Wiesel

    The Way Of The Wiesel Am Ende eines langen Zweiges im Baumdiagramm der hundeartigen Karnivoren findet sich ein wahrlich gerissener Räuber, das Hermelin. Es ist auf diesem Ast des Diagramms beileibe nicht der einzige skrupellose Killer. In seiner Familie gibt es neben ihm noch so manchen üblen...
  8. Versuchung

    Sengende Gluthitze, alles flimmert, wenn man in das staubtrockene Nichts schaut. Verdammte Wüste eben. Sand und Gestein und irgendwo dazwischen stehen ein paar ausgemergelte Stauden, die noch nicht ganz verdorrt sind. „Was mach ich nur in dieser gottverreckten Einöde? Hier ist nichts los, aber...
  9. Der dritte König - Ein weihnachtlicher Kulturschock (nach wahren Begebenheiten)

    Weihnachten 1973 - Friede, Freude, deutsch-amerikanische Freundschaft. Der Gefreite Rufus Moody Junior ist zu Gast bei der Stadtratswitwe Gesine D. Bei "Karpfen blau" und James Brown erleben beide den Kulturschock ihres Lebens. Eine schwarz-weiße Erzählung nach wahren Begebenheiten. ... denn...
  10. Komm, zeig dich!

    Eckehardt Vonderhöh war angekommen: Auf seinem Teppich vor dem Sofa. Er fand sich in misslicher Bauchlage. Entweder er riskierte einen Hexenschuss oder er ertrug sein Übergewicht, das schmerzlich auf seiner strammen Erektion lastete. Das Eigenleben der Dinge um ihn her beschielte er durch das...
  11. Der Tod meines Nachbarn

    Mein reicher Nachbar Herr August ist tot. Heute Morgen wurde sein Körper im Haus von seiner Magd gefunden. Danach hat sie die Polizei angerufen und den Tatort ungestört gelassen. Die Polizisten kamen nach einer Stunde und dann sperrten sie das ganze Haus ab. Der Arzt fand heraus, dass Herr...
  12. Unerreicht

    Daniel Lindenthal wurde allmählich schwindlig und er wusste nicht genau, woran das lag: an der langsamen Rotation des Schwimmrings, am künstlichen Blau des Pools, der Sonne, die auf seine wachsende Glatze hinabbrannte; an dem dritten – oder vierten? – White Russian, an der tranceartigen...
  13. Sense of Schmarrn

    Ich sitze im dritten Meeting zwischen Frühstück und Mittagessen. Dazu fällt mir überhaupt nur ein positiver Aspekt ein. Ich habe, trotz überwiegend sitzender Tätigkeit, wenigstens ausreichend Bewegung. Schließlich ist es ja geradezu ein Naturgesetz, dass aufeinander folgende Termine...
  14. Copywrite Habit, Habitat und Habitäter

    Habit, Habitat und Habitäter oder Die Geburt der Nibelungenstrophe Jonathan Swift zum 350. Geburtstag! „Auch die Stimme der Frau gilt im Islam als eine Schamzone, weil sie, auch wenn die Frau vollkommen verhüllt ist, dem Manne den Kopf verdrehen kann.“ Hamed Abdel-Samad: "Ein Abschied...
  15. Mömidiku

    Das Handy auf dem Küchentisch vibriert und eine leuchtende Textnachricht erscheint: „Aldi“. Es ist nicht mein Handy und ich verstehe die Nachricht auch nicht. Grundsätzlich halte ich nichts davon den Kindern hinterher zu schnüffeln. Wenn die Tochter aber ihr Handy direkt vor mir auf dem Tisch...
  16. Von der bescheuerten Idee, ein Erlebnis- und Selbsterkenntnisbuch zu schreiben

    Lange hatte ich nicht gebraucht, um zu dem Entschluss zu kommen, dass es das Beste wäre, mir eine Katze anzuschaffen. Ich wusste weder, wie man eine Katze zu halten hat, noch wusste ich irgendetwas darüber, wie ein Leben mit einer Katze aussehen würde. Die perfekten Voraussetzungen für mein...
  17. Im Negativraum

    Ihr Herz war nicht Plus-Size. Sie war eine Speckhasserin, eine eiskalte Rettungsringzählerin. Wohlgemerkt - nicht der eigenen. Sie lud pausenlos Selfies auf Instagram hoch. In der One-Finger-Challenge zeigte sie merkwürdige Ausschnitte von Busen und Schambereich. Heiß inszeniert mit Selfiestick...
  18. Copywrite Katzenfrühstück

    Copywrite Der Tisch für die Tafelrunde hat die Form einer Raute. Und zwar einer richtigen. Stimmt ja gar nicht! Zum Teufel auch. Genauer gesagt handelt es sich um ein Parallelogramm. Da liegen die gleichlangen Seiten vis-à-vis. Sechs Personen haben an einem solchen Tisch Platz. Man sitzt auf...
  19. Wahlkampf

    Der Herausforderer für das Amt des Bürgermeisters ritt auf zwei Löwen auf die Bühne und jonglierte mit einigen Fackeln. Sein bunter Anzug, der wie ein Flickwerk aus verschiedenen Teppichen aussah, machte nicht unbedingt den seriösesten Eindruck, aber er war ein Blickfang und zog die...
  20. Bildung oder Fehlbildung

    Sitze über einem Manuskript und bade in Selbstmitleid. Warum bloß habe ich nicht studiert? So wie einst „Tilly“ ihre Hände ins Spülmittel tunkte, versinkt mein Trostkeks im Kaffee. Kürzlich war ich im neuen Coffeeshop „Mr. Black“ im Stadt-zentrum. Keine Ahnung wer sich den kreativen Namen...
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