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romantik

Genre: romantik

  1. Das Lied einer Asexuellen.

    Strophe 1 Alles laugt aus. Aufstehen, aufrecht bleiben, schlafen gehen, mit der Einladung zur Hochzeit meiner großen Liebe zu leben und pünktlich zu eben dieser zu erscheinen. Ein tiefer Atemzug gibt meinem Brustkorb kurzzeitig das blödsinnige Gefühl, nicht weiter in sich zusammenfallen zu...
  2. Zug Umzug

    Als sich John Terry auf die Fresse legt, bin ich zwölf. Saturn, FIFA, ich kann das besser. Konnte ich nicht und lege die Hülle in die Tüte ohne Aufschrift für den Müll. Pause. Pueblo in das Papier, Strohhalm in die Capri-Sonne, fünfundzwanzig, fast so alt wie er damals, nicht auf die Fresse...
  3. Das Podest - „…. aber ich stelle sie nicht auf ein Podest.“

    Das leuchtende Abendrot war längst dahin, die Dunkelheit hatte es bereits in sich verschlungen, als ihr dennoch das Leuchten in seinen Augen auffiel, in denen sie sich so gerne so oft verloren hatte und sie wünschte sich so sehr, dass er sehen hätte sehen können, dass es auch in ihr noch hell...
  4. Jill aus Eis

    Julvanger liegt am Arsch der Welt, aber das ist es nicht, was Magne stört. Es sind auch nicht die verschneiten Kiefernwälder, die sich überall entlang des Fjords und der Berghänge erstrecken, nicht die Tatsache, dass der Sommer nie länger als sechs Wochen dauert. Magne stören die immergleichen...
  5. Schmerz

    Tränen oder Ruhe? Schmerz oder Erlösung? Leben oder Tod? Wenn ich aufhöre zu weinen, werde ich kalt. Ich werde zu einem lebenden Eisblock, weil ich aufgegeben habe. Aber ich kann langsam nicht mehr weinen. Meine Hände zittern, weil mich keine Decke der Welt mich wärmen kann, mein Magen...
  6. Du bleibst unbegreiflich

    Auch wenn du schweigst, sagst du so viel: Wir hatten nie den Sommer, der sich nach ewiger Liebe angefühlt hat, warum auch? Wenn ein Moment einen Sommer bringen kann, dann ist das manchmal so viel mehr wert. Aber wir hatten diesen Augenblick eines Spätsommers, der wohl so nie wieder zurück kommen...
  7. Und jetzt ist es zu spät

    „Bei dir bin ich zuhause“ möchte ich sagen. „Bei Dir bin ich zuhause, hier ist es gut.“ Ich möchte ihn an mich drücken. An seinem gut gebügelten Hemdkragen möchte meine Nase gern wohnen, sich festsaugen an dem weichen, tiefen Geruch der Haut unter dem glatten Stoff. Meine Ohren möchten seine...
  8. Wenn heute morgen war

    Wilmas Nacht endete mit Sommerregen auf warmem Asphalt, ihrem Lieblingsduft. Ihr zweiter Atemzug erfüllte sie mit Filterkaffee und Unbekümmertheit. Schläfrig begab sich das erste Auge auf die Suche nach Vertrautem. Zwischen den Silhouetten im Halbdunkel ein Fenster. Hinter der Gardine...
  9. Geflüstert

    Phelan stand da, den Kopf an die Wand gelehnt. Sie war angenehm kühl an seiner Haut. Das einzige Geräusch war sein Atem, dessen leises Echo von der Wand zurückgeworfen wurde. Wie jedes Mal hatte er lange gewartet, bis seine Eltern aus dem Haus gegangen waren und ihn in seine Hausaufgaben...
  10. Der Sand

    Es ist später Vormittag. Sie sucht ihr Buch zwischen den ganzen leeren Bierdosen. Sie trinkt ihr Bier lieber aus einem Glas. Der Weg runter zum Strand ist recht steil, eine Mischung aus Sand und Erde, zwischendrin lugen freigelegten Wurzeln hervor. Die kleinen Sandkörner findet sie auch noch...
  11. Turngarten

    Ich lernte die Blumen nach meinem Unfall lieben. Nicht die Exemplare, die man mir ins Krankenhaus brachte. Lieblos ausgewählte Sträuße, die abends weggeräumt werden mussten, um meinem Essenstablett Platz zu machen. Sondern die Blumen aus meinem späteren Garten. In meinen ersten Kliniktagen...
  12. Der Stern zu Bethlehem

    Der Stern zu Bethlehem Es war tief in der Nacht als Willi Kaiserwetter mit seinem frisch beladenen Truck endlich vom Hof kam. Natürlich regnete es. Wie kann es anders sein. Noch nie hatte er erlebt das es auch gutes Wetter in England gibt. Die Straße von Canterbury nach Dover...
  13. Von dem freien Vogel und dem Jungen, der ihn einfing.

    Seltsam. Seltsam wohin einen das Leben irgendwann treibt. Ich dachte immer, es wäre ein leichtes eine Bindung zu jemanden aufzubauen, aber dem ist wohl nicht so. Ich will doch nur helfen, aber wieso lassen sich Menschen nicht helfen? Ich fang dafür aber am Besten an, wo mein Leben eine Wende...
  14. Das Weihnachtsgeschenk

    Es war in einer Nacht, in der das silberne Licht des tief stehenden Vollmondes die weißen Kristalle des Pulverschnees zum Leuchten brachte. Die Sterne funkelten wie geschliffene Diamanten am Firmament. Kein Wölkchen dämpfte das Spiel der Lichter, das die Eiszapfen zum Glühen brachte. Es war...
  15. Leuchtende Herzen

    Gedankenverloren saß sie am Küchentisch und nippte an ihrer Tasse. Dabei glitt ihr Blick durch das offene Fenster, und weiter wandelte er verträumt dem nahen Waldrandes entlang, um dann an einem Liebespaar haftenzubleiben, das sich soeben leidenschaftlich küsste. Sie beobachtete das Pärchen...
  16. Bibliothek

    Der Wind fühlt sich angenehm an, als ich mich in gewohnter Eile auf mein Fahrrad schmeiße und anfange loszurasen. Es ist nichts Neues, dass ich zu spät zu meinen Verabredungen komme. Damit ich mich überhaupt motivieren kann, für die anstehende Klausurenphase zu lernen, treffe ich mich mit...
  17. Immer wenn der Regen fällt!

    „Es tut mir leid, Linda.“ Meine Mutter schaute mich traurig und mitfühlend an, doch in mir kochte es. Ich war so wütend und doch so traurig. Wie konnte Markus mir das antun? Er hatte mir versprochen keine Illegalen Sachen mehr und jetzt musste er den Preis dafür zahlen. „Wir suchen noch nach...
  18. Silvester-Liebe

    Larissa nahm sich etwas zu trinken. Sie war am Verdursten, vor Aufregung hatte sie das Trinken ganz vergessen. Ruhig setzte sie sich auf einen der drei Sitzsäcke auf der anderen Seite des Raums und trank weiter. So saß sie eine Weile, bis sich ihre Freundin neben sie setzte. "Na, was ist los?"...
  19. Die unglaubliche Geschichte von Becci

    Kapitel 1 Wir Schreiben das Jahr 2010. Es ist ein wunderschöner Frühlingstag. Heute ist Dienstag, der erste Dienstag im April. Rebecca die von allen nur Becci genannt wird ist gerade aufgestanden. Wie immer ist sie zu spät dran, sodass das Frühstück heute wieder ausfallen muss. Auf dem Weg zur...
  20. Füreinander

    Die Art, wie die schweren Eichenmöbel das Licht des Raumes schlucken ist beruhigend vertraut. Es bildet einen scharfen Kontrast zu den hellen und professionell freundlichen Räumen des Krankenhauses. Der Raum ist nicht hübsch. Alles ist einheitlich, gediegen und aus einer anderen Zeit. Das...

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